Kongo
Ebola breitet sich im Kongo aus – neue Regionen betroffen
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo weitet sich aus. Es seien immer mehr Regionen betroffen, und die Zahl der Fälle steige, sagte Olivier le Polain, der für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Beni in der Provinz Nordkivu ist, um die Lokalbehörden zu unterstützen.
Zahl der Ebola-Toten im Kongo steigt auf über 100
In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der bestätigten Ebola-Todesfälle auf 101 gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 35 Neuinfektionen und zehn Todesfälle registriert worden, teilte die Regierung des Landes am Montag mit. Somit habe sich die Gesamtzahl der nachgewiesenen Fälle auf 550 erhöht.
Italienische Ärztin nach Ebola-Kontakt im Kongo unter Quarantäne
Eine italienische Ärztin der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) ist nach einem Kontakt mit Ebola-Patienten in der Demokratischen Republik Kongo vorbeugend nach Italien zurückgekehrt und wird derzeit im römischen Institut für Infektionskrankheiten „Lazzaro Spallanzani“ unter Quarantäne und aktiver Überwachung betreut. Nach Angaben des italienischen Gesundheitsministeriums zeigt die Medizinerin derzeit keine Symptome.
Zahl der Ebola-Verdachtsfälle im Kongo steigt auf über 900
Die Demokratische Republik Kongo zählt bei dem aktuellen Ausbruch des tödlichen Ebola-Virus mittlerweile mehr als 900 Verdachtsfälle. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Wochenende mit, die sich dabei auf Zahlen und Daten der Regierungen in den betroffenen Ländern stützt.
Ebola: Wenn Rebellen das Gesundheitswesen kontrollieren
Ein Ausbruch der hochgefährlichen Ebola-Infektionskrankheit würde das Gesundheitssystem in jedem Land vor enorme Herausforderungen stellen. Doch bei dem aktuellen Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo kommen zusätzliche Komplikationen hinzu: Das zweitgrößte afrikanische Land ist riesig – und in weiten Teilen davon ist das Straßennetz sehr dürftig. Vor allem aber ist das vom Ebola-Ausbruch betroffene Gebiet von Unsicherheit, bewaffneten Rebellengruppen und einer großen Zahl von Binnenflüchtlingen geprägt.
Impfstoffe gegen Ebola? Ein Überblick über die aktuelle Lage
Der aktuelle Ebola-Ausbruch in Zentralafrika versetzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in größte Sorge. Ein Grund dafür ist, dass es gegen den zirkulierenden Bundibugyo-Erreger weder einen zugelassenen Impfstoff noch spezielle Medikamente gibt. Die Misere geht auf frühere Versäumnisse zurück.
Ebola im Kongo: Wie gefährlich ist der Ausbruch?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Verantwortlich ist eine seltene Virusvariante, für die es keinen Impfstoff gibt. Die Ausbreitungsgefahr für die gesamte Region gilt als hoch.
WHO warnt: Ebola im Kongo mit hoher Ausbreitungsgefahr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines tödlichen Ebola-Ausbruchs in Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. Die seltene Bundibugyo-Variante des Virus, für die es weder einen Impfstoff noch eine Therapie gibt, macht die Lage besonders schwer einzudämmen. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC sprach zuletzt von 336 Verdachtsfällen und 88 Todesfällen – einen davon im angrenzenden Uganda.
Über 200 Tote bei Minenunglück in DR Kongo
Bei einem Grubenunglück im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind in dieser Woche nach Angaben von Rebellen mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte der Sprecher des von den Rebellen eingesetzten Gouverneurs der Provinz, Lubumba Kambere Muyisa, am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters mit. Der Einsturz in der Coltan-Mine Rubaya ereignete sich demnach am Mittwoch.
Polizei: Rebellen entführten mehr als 100 Zivilisten im Ostkongo
Eine Rebellengruppe hat in der Demokratischen Republik Kongo Polizeiangaben zufolge mindestens 100 Zivilisten entführt, unter ihnen Frauen und Kinder. Kämpfer der Codeco-Miliz hätten in der Nacht auf Freitag eine Gruppe von Einwohnern der östlichen Provinz Ituri angegriffen, als diese von einem Wochenmarkt in der Kleinstadt Bule heimkehrten, sagte der lokale Polizeibeamte Pascal Nyabenda der Deutschen Presse-Agentur.
„Mit 5 Jahren wusste ich: Ich will Pfarrer werden“ – Vom Kongo nach Südtirol
Wie laufen eigentlich Gottesdienste in der Demokratischen Republik Kongo ab? Das weiß Pfarrer Olivier Ndondo Akwel-Mpem, ein ganz besonderer Priester aus Afrika, der in Kontakt mit Papst Franziskus steht und einen Monat lang am Nonsberg den Gottesdienst hielt. Wir haben den außergewöhnlichen Geistlichen interviewt. Von Miriam Bellina



