Landeshaushalt
Haushalt: 8,9 Mio. Euro für Natur, Landschaft und Raumentwicklung
Im Haushalt 2026 des Landes Südtirol sind für das Ressort für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, Raumentwicklung, Energie und Sport insgesamt rund 100 Millionen Euro an Mitteln vorgesehen. 65,5 Millionen Euro davon stehen dem Bereich Umwelt und Energie zur Verfügung. Dem Bereich Natur, Landschaft und Raumentwicklung sind rund 8,9 Millionen Euro an Mitteln zugewiesen. In diesem Bereich setzt das Land gezielte Schwerpunkte.
Rekordhaushalt in Südtirol – doch (zu) viele spüren nichts davon
Wenn die Schere zwischen Kosten und Einkommen weiter aufgeht, gefährdet das nicht nur den sozialen Zusammenhalt, sondern auch die wirtschaftliche Basis des Landes. Wer hier arbeiten, wohnen und eine Familie gründen möchte, muss sich das leisten können.
Landeshaushalt für 2026 genehmigt
Der Landtag hat am heutigen Freitagabend den Haushaltsvoranschlag 2026 mit einem Gesamtvolumen von 8.808 Millionen Euro genehmigt. Rechnet man die zweckgebundenen Mittel hinzu, steigt das Gesamtvolumen auf 8.878 Millionen Euro. Die Landesregierung setzt dabei auf soziale Gerechtigkeit, leistbares Wohnen, ein starkes Gesundheitssystem und Perspektiven für Familien sowie junge Menschen.
Südtirols Rekord-Haushalt: Die Rede des Landeshauptmanns
Der Landtag hat am heutigen Dienstagnachmittag die Debatte zum Landesbudget 2026 eröffnet. Im Mittelpunkt: drei Haushaltsgesetze der Landesregierung auf Vorschlag von Landeshauptmann Arno Kompatscher. Der Rekordhaushalt umfasst 8,8 Milliarden Euro. Die größten Budgetposten betreffen Gesundheit (2,015 Milliarden Euro), Soziales, Bildung und die Gemeinden.
„Werden Einkommensgrenze für Wohnbauförderung stark anheben“
Der Haushaltsvoranschlag des Landes Südtirol für 2026 beläuft sich auf 8,76 Milliarden Euro und liegt damit über dem Vorjahreswert von 8,13 Milliarden Euro. Landeshauptmann Arno Kompatscher spricht im Interview über richtige Maßnahmen zur richtigen Zeit, höhere Löhne in der Privatwirtschaft, mehr Geld für neue Altersheime und wie mehr Geld im Landeshaushalt auch dem Mittelstand nutzen soll.
Landeshaushalt: HGV begrüßt GIS-Begünstigung
Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) bewertet den von der Landesregierung vorgelegten „Haushaltsvoranschlag der Autonomen Provinz Bozen 2026–2028“ grundsätzlich als finanziell solide und auf Stabilität, Planbarkeit sowie auf die Absicherung der öffentlichen Dienstleistungen ausgerichtet. Mit einem Kompetenzvolumen von 8,76 Milliarden Euro handelt es sich um den bislang umfangreichsten Haushalt des Landes.
ASGB zerpflückt Zeppas Sparpläne: „Wenig Positives“
Nein zur Streichung des Pendlergeldes, zur Auflösung von Zwergschulen und zur Kürzung von Uni-Stipendien: Der ASGB hat die Sparpläne von Andrea Zeppa kritisch unter die Lupe genommen und dem Sonderbeauftragten der Landesregierung nun seine Stellungnahme zukommen lassen.
Rente: Bis 4622 Euro im Jahr vom Land
Das Land stockt 15.500 Senioren die Rente auf rund 1000 Euro auf. Wer in den Genuss des Landesbeitrags kommen will, muss über 65 Jahre alt sein, eine ISEE-Erklärung unter 20.000 Euro und eine Rente unter 1000 Euro monatlich aufweisen. Je nach Höhe der Rente ist der Beitrag gestaffelt und beträgt zwischen 91 und 385 Euro im Monat – also maximal 4622 Euro im Jahr. Der Zahlungstermin könnte auf Wunsch der Gewerkschaften auf die 2. Jahreshälfte rutschen.
Höhere GIS sowohl für Kurzzeitvermieter als auch für Urlaub am Bauernhof
7,92 Milliarden Euro und damit 1,13 Milliarden Euro mehr als 2024 stehen im Landeshaushalt für 2025 bereit. 200 Millionen Euro sind für Tarifverträge im öffentlichen Dienst reserviert, mit 50 Millionen Euro werden Niedrigrentner unterstützt. Mit dem Finanzgesetz kommt aber auch die kalte GIS-Dusche für Privatvermieter und – erstaunlicherweise – auch den Urlaub am Bauernhof. Letzterer muss künftig 0,56 Prozent GIS berappen; wie ein Hotel.
Geld für die Pflege: Müssen wir dafür bald eine Versicherung abschließen?
Die Kosten für die Pflege schießen in die Höhe und immer mehr Geld muss dafür aus dem Landeshaushalt fließen. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht – im Gegenteil. Daher denkt das Land laut über eine zweite Säule zur Finanzierung der Pflege nach: Muss eine Versicherung her? Und wie könnte sie aussehen?
Südtirols Klimaplan: „Müssen auf einiges verzichten, einiges wird teurer“
Was tut Südtirol, um die weltweite Klimakatastrophe zumindest noch auf ein verkraftbares Maß einzudämmen? Das steht im Klimaplan des Landes, der seit dieser Woche in der überarbeiteten Fassung vorliegt. Jetzt gelte es, der Bevölkerung reinen Wein einzuschenken über das, was sie erwartet, sagt Heiner Oberrauch, Präsident des Unternehmerverbandes.
Armut trotz Lohn oder Rente: Was muss Südtirol tun?
Seit Monaten schlagen Sozialverbände und Gewerkschaften Alarm: In Südtirol rutschen immer mehr Menschen in die Armut, weil Lohn oder Rente nicht mehr ausreichen, um die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten zu stemmen. Und was wird dagegen getan? Vor allem: Was muss getan werden?
Irap-Senkung – „Schritt in richtige Richtung, aber...“
Die Irap-Senkung ist beschlossene Sache: Für vorerst ein Jahr wurde mit dem Haushalt 2023 die Steuer von 3,9 auf 3,3 Prozent abgesenkt. Als „angemessenes Signal an die Wirtschaft“ bezeichnete Landeshauptmann Arno Kompatscher die Steuererleichterung, die er selber wenige Tage zuvor in seiner Haushaltsrede noch ausgeschlossen hatte.
Lebenshilfe: „Die Wirtschaft hat zu wenig abgegeben“
6,7 Milliarden Euro hat das Land im Haushalt für das kommende Jahr zur Verfügung. Zu wenig von dem Geld sei für das Soziale da, mahnt die Lebenshilfe. Ihr Präsident Hans Widmann sagt: „Seilbahnen, die niemand will und braucht, werden finanziert – dabei müssten dringende Probleme im Sozial- und Gesundheitsbereich behoben werden, etwa der Personalmangel.“
„Gleiche GIS für Zimmervermieter und Urlaub am Bauernhof“
Heute beginnt im Landtag die Behandlung des Haushaltes – und die Oppositionsparteien haben sich im Vorfeld auf einige Abänderungsanträge geeinigt, denen alle zustimmen können und werden; darunter unter anderem die Senkung der IRAP sowie mehr Geld für die öffentlich Bediensteten.
„40.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst warten noch auf den Vertrag“
Gut sei, dass in der Sanität und in der Bildung nicht eingespart worden sei, sagt der ASGB-Vorsitzende Tony Tschenett zum neuen Landeshaushalt. Im Bereich Soziales und Wohnen seien aber viel zu wenig Gelder vorgesehen. „Im kommenden Jahr wird es nämlich ein Hilfspaket brauchen“, sagt er. Und: 40.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst warten immer noch auf den Kollektivvertrag.
Baukollegium: „Investitionen bedeuten Zukunft“
Südtirol wird für das kommende Jahr über einen Rekord-Landeshaushalt in Höhe von 6,69 Milliarden Euro verfügen. 80 Prozent der Ausgaben stehen für laufende Kosten zur Verfügung, der Rest für Investitionen. Das Baukollegium fordert in seiner Pressemitteilung eine umfangreichere Prüfung des Landeshaushalts und mehr Raum für Investitionen.
Tschenett: „Die Löhne müssen dringend erhöht werden“
Mit einem Haushalt von 6,69 Milliarden Euro steht dem Land Südtirol für das Jahr 2023 so viel Geld zur Verfügung wie nie zuvor. Bloß: Ein großer Teil dieser Gelder ist bereits für fixe Ausgaben verplant. Wie bewertet ASGB-Chef Tony Tschenett diesen Landeshaushalt?
Millionen für Bauern? Renzler: „Dann unsere Forderungen auch kein Problem“
Die Nachricht, dass 15 Millionen an Soforthilfen aus dem Landeshaushalt für Milchbauern locker gemacht werden, hat bei Arbeitnehmervertretern für Protest gesorgt: Der SVP-Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler sieht die Gelegenheit gekommen, auch Angestellte und Pensionisten endlich zu entlasten.



