Menschenhandel
Rumänische Frauen in Wien zur Prostitution gezwungen
Nach internationalen Ermittlungen ist diese Woche ein Menschenhandelsnetzwerk zerschlagen worden, von dem junge Frauen aus Rumänien in Wien zur Prostitution gezwungen wurden. Am Dienstag gab es in Rumänien acht Hausdurchsuchungen und vier Festnahmen von Tatverdächtigen. In Wien-Favoriten wurden ein Studio in der Triester Straße sowie zwei Wohnungen durchsucht und sechs weibliche Opfer identifiziert, teilte das Bundeskriminalamt (BK) am Freitagabend auf seiner Homepage mit.
König Charles III. besucht britisches Überseegebiet Bermuda
Großbritanniens König Charles III. hat nach seinem Staatsbesuch in den USA das britische Überseegebiet Bermuda besucht. Es sei „das erste Mal in der 400-jährigen Geschichte Bermudas, dass die Inseln tatsächlich einen regierenden König empfangen haben“, sagte Charles am Freitag (Ortszeit) bei einem Empfang in Bermudas Hauptstadt Hamilton. „Es tut mir also furchtbar leid, dass es so lange gedauert hat.“
Mutmaßliches österreichisches Epstein-Opfer identifiziert
Eines von Hunderten Opfern des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein ist laut Recherchen des ORF aus Österreich gekommen. Die Frau habe demnach mehrere Jahre lang intensiven Kontakt mit dem Amerikaner gehabt. In der Zeit zwischen 2011 und 2013 sei sie „verbal und physisch“ missbraucht worden, gab sie gegenüber dem ORF an, wie dieser am Mittwoch berichtete.
Erstmals gemeinsames Foto aufgetaucht: Prinz Andrew im Bademantel mit Epstein
In den Epstein-Akten ist offenbar erstmals ein Foto ausfindig gemacht worden, das den früheren britischen Prinzen Andrew und den einflussreichen britischen Politiker Peter Mandelson gemeinsam mit dem später verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zeigt. Der britische Fernsehsender ITV berichtete am Freitag über das undatierte Foto. Es gehört zu den Millionen Dateien rund um den Fall Epstein, die das US-Justizministerium Anfang dieses Jahres veröffentlicht hatte.
Menschenhändlerring ausgehoben: Anstoß war Rotlichtkontrolle in Ischgl
Ein international agierender Menschenhändlerring ist ausgehend von einem Fall in Nordtirol ausgehoben worden. Ein Netzwerk, bestehend aus 28 Beschuldigten, soll zwischen Mai 2021 und August 2024 insgesamt 45 Frauen von Kolumbien nach Österreich gelockt und zur Prostitution gezwungen haben. Elf Personen wurden festgenommen, davon drei in Salzburg. Der mutmaßliche türkische Hauptbeschuldigte befand sich noch auf der Flucht, hieß es am Dienstag bei einer Pressekonferenz.
Von Eizellen-Mafia verschleppt: Frauen auf Farm mit Hormonen gemästet
Frauen aus Thailand sollen in einer illegalen Einrichtung in Georgien systematisch ausgebeutet worden sein. Berichten zufolge wurden sie gezielt mit Hormonen behandelt. Regelmäßig seien ihnen Eizellen entnommen worden. Diese sollen dann weiterverkauft worden sein.
Mitten in Europa: Eine Million Menschen von Sklaverei betroffen
Der 18. Oktober ist der Europäische Tag zur Bekämpfung des Menschenhandels. Zum 16. Mal findet er statt. Trotzdem gibt es noch immer fast eine Million mutmaßliche Opfer von Versklavung und schwerer Ausbeutung in Europa, schreibt der Verein „La Strada-Der Weg“.



