Peru
Knappes Rennen bei Präsidentenwahl in Peru
Die Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru wird zum Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der rechtskonservativen Kandidatin Keiko Fujimori und dem Linkspolitiker Roberto Sánchez. Nach der vorläufigen Auszählung von knapp 94 Prozent der Stimmen kam Sánchez auf 50,012 Prozent der Stimmen, wie die Wahlbehörde des südamerikanischen Landes mitteilte. Fujimori erhielt demnach 49,988 Prozent. Gerade einmal 4.000 Stimmen trennten die Kontrahenten.
Peruaner wählen neues Staatsoberhaupt
Inmitten einer tiefen politischen Krise wählen die Peruaner ein neues Staatsoberhaupt. Bei der Abstimmung an diesem Sonntag werden in dem südamerikanischen Land zudem die 60 Sitze im Senat und die 130 Sitze in der Abgeordnetenkammer neu besetzt. Zu den Favoriten bei der Präsidentenwahl gehört Keiko Fujimori. Die Tochter des wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilten Ex-Präsidenten Alberto Fujimori tritt für die konservative Partei Fuerza Popular an.
Parlament in Peru wählt neuen Übergangspräsidenten
Nach der Amtsenthebung von Übergangspräsident José Jerí in Peru hat das Parlament des südamerikanischen Landes den Abgeordneten José María Balcázar zum neuen Parlamentspräsidenten gewählt, der damit automatisch Interims-Staatschef wird. 60 Abgeordnete stimmten bei der Sondersitzung am Mittwoch für den 83-jährigen Rechtsanwalt und ehemaligen Richter. Der linksgerichtete Politiker bekam damit die meisten Stimmen.
Zwei neue Froscharten im peruanischen Amazonas entdeckt
Im peruanischen Amazonasgebiet sind zwei neue Froscharten entdeckt worden. Die winzigen Amphibien mit rötlicher Färbung wurden vor einigen Wochen im Nationalpark Yanachaga Chemillén auf 3.280 Metern Höhe in der Region Pasco im Zentrum von Peru identifiziert, so die Naturschutzbehörde am Dienstag (Ortszeit). Die Entdeckung unterstreiche die Bedeutung der Wälder und der „fragilen Ökosysteme“ des Nationalparks, die eine große Vielfalt an Arten beherbergen.
Gewaltsame Demonstrationen gegen peruanische Regierung
Bei gewaltsamen Protesten gegen die peruanische Regierung hat es in Lima in der Nacht auf Donnerstag nach Angaben des Übergangspräsidenten José Jerí ein Todesopfer und mehr als 100 Verletzte gegeben. „Ich bedauere den Tod des 32-jährigen Eduardo Ruiz Sanz“, schrieb er auf X. Jerí war erst vor knapp einer Woche zum Staatschef Perus ernannt worden, nachdem Präsidentin Dina Boluarte vom Parlament abgesetzt worden war.
Peru ehrt Papst Leo XIV. mit Touristikroute und Riesenstatue
Die Regierung in Peru hat den Startschuss für ein Tourismusprojekt unter dem Motto „Wege von Papst Leo XIV.“ gegeben. Insgesamt soll die Route 38 Sehenswürdigkeiten in vier Provinzen umfassen. Dort hatte der im Mai zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche avancierte Robert Prevost als Missionar, Seelsorger und Bischof Spuren hinterlassen. Es handelt sich um eine gemeinsame Initiative der Regierung, regionaler und lokaler Verwaltungen, der Kirche und Privater.
Gietl will einen der schwierigsten Sechstausender in den Anden erklimmen
Am Freitag startete der Luttacher Extrembergsteiger und Salewa-Athlet Simon Gietl zu einer eineinhalbmonatigen Peru-Expedition. Ziel ist der 6.094 Meter hohe Jirishanca, einer der schwierigsten und daher kaum gekletterten Sechstausender der Anden.
Als Kacheln getarnt: 7 Tonnen Kokain abgefangen
Den Drogenfahndern in Peru ist ein großer Schlag gegen den internationalen Drogenhandel gelungen. Ein Spürhund schlug bei einer Ladung Bodenkacheln an, bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass die 7 Tonnen Kokain in Form der Plattenhalterung gepresst war. Die Drogen waren unterwegs nach Belgien.
Mit gefälschtem spanischen Pass eingereist: 38-Jähriger unter Hausarrest
Weil er unerlaubterweise nach Italien eingereist war – mit einem gefälschten Pass –, ist ein Peruaner am Donnerstag in Bozen verhaftet worden. Er war bereits 2019 des Staates verwiesen worden. Bis zu seiner Rückführung in die Heimat steht er unter Hausarrest.



