Pestizide
Gift auf Spielplätzen in Natz-Schabs? „Kind müsste 10 Kilo Gras essen“
Die Bürgerliste Natz-Schabs hat auf erhöhte Werte des Pflanzenschutzmittels Fluazinam auf Spielplätzen in Viums und Natz (Hintersun) hingewiesen und der Gemeindeverwaltung Versäumnisse beim Schutz vor der Abdrift vorgeworfen. Auf Anfrage ordnet die Sektion für Umweltmedizin des Dienstes für Hygiene und Öffentliche Gesundheit im Sanitätsbetrieb die gemessenen Werte ein.
Studie beweist: Pestizide schädigen Europas Böden und Nützlinge
Mehr als zwei Drittel der Böden in Europa sind einer Studie zufolge mit Pflanzenschutzmitteln verunreinigt. Das schädige auch nützliche Bodenorganismen, berichtet ein internationales Forschungsteam in der Fachzeitschrift „Nature“. Die Mittel seien nicht nur für Vögel, Bienen und andere Insekten eine Belastung, sondern auch für die Böden, mahnt das Team.
Pestizide und verunsicherte Konsumenten: Wie sicher sind unsere Lebensmittel?
Sind Äpfel, Erdbeeren und Co. heute heimliche Gesundheitsrisiken – oder Opfer einer aufgeheizten Debatte? Kaum ein Thema verunsichert Konsumenten so sehr wie Pestizide im Essen. Doch was sagen die Fakten? Wie sicher ist unser Obst? Das haben wir Gaby-Fleur Böl, Präsidentin des deutschen Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, gefragt. Die Biochemikerin war kürzlich zu Gast beim 37. Obstbauseminar des ALS.
Pestizid-Monitoring auf Spielplätzen: Kaum Rückstände nachweisbar
Der Südtiroler Sanitätsbetrieb und die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz führen im Auftrag des Landes ein systematisches Monitoring von Pestizidrückständen auf Kinderspielplätzen durch. Auf 32 Spielplätzen im ganzen Land werden dafür viermal im Jahr Grasproben entnommen. Die bisherigen Ergebnisse für 2024 zeigen: Die Pestizidrückstände, die während der Zeit der Vegetationsperiode vorgefunden wurden, sind auf allen Spielplätzen sehr gering.
Vorsicht! In diesen Import-Früchten stecken viele chemische Rückstände
Von Ananas und Avocado bis zu Pfirsich und Traube: Früchte sind rundum gesund. Doch bei einigen schlucken wir nicht nur Vitamine und andere wertvolle Vitalstoffe, sondern auch chemische Rückstände. Eine Untersuchung zeigt, welche Früchte besonders stark belastet sind.
Vinschgau: Studie weist Pestizidwolke bis hinauf in die Almregionen nach
Kürzlich erschien in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Communications Earth & Environment“ ein Artikel über die Ausbreitung von chemisch-synthetischen Pestiziden weit über das eigentliche Vinschger Apfelanbaugebiet hinaus. Ein internationales Forscherteam der Technischen Universität Kaiserslautern-Landau und der Universität für Bodenkultur Wien zeichnet ein äußerst besorgniserregendes Bild. Das geht aus einer Aussendung des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz hervor.
Klimawandel bringt neue Schädlinge für Bauern und Hobbygärtner
Sie tummeln sich emsig auf den Buschbohnen im Gewächshaus und sehen auf den ersten Blick wenig imposant aus. Doch die eingeschleppten Wanzen sind nur ein Vorbote für das, was Hobbygärtnern und Landwirtschaft infolge des Klimawandels noch blühen könnte. + von Marco Krefting
Chemische Stoffe auf Südtirols Spielplätzen: Wie groß ist die Gefahr?
Kinderspielplätze in Südtirol sind mit Pflanzenschutzmitteln belastet: Mit dieser Meldung schreckte der Dachverband für Natur und Umweltschutz vor 5 Jahren das Land auf. Eine auf 3 Jahre angelegte Untersuchung an 39 Standorten zeigt, ob der Alarm berechtigt ist oder nicht. Es gibt eine schlechte und eine gute Nachricht.
Giftige Rückstände auf Südtiroler Spielplätzen? Streit um eine „Studie“
Südtirols Landwirtschaft sitzt wieder einmal auf der Anklagebank, diesmal sogar im EU-Parlament: Dort wird bei einem Online-Seminar behauptet, dass heimische Spielplätze mit Spritzmittel-Rückständen belastet wären. Landesrat Arnold Schuler bestätigt die Daten des landeseigenen Dienstes für Umweltmedizin – von einer Gesundheitsgefahr könne aber keine Rede sein. + Von Alex Zingerle
Pestizid-Prozess: Friedensangebot gescheitert
Kein Friede in Sachen Pestizide: Aufgrund weiterer Aktionen der Pestizid-Gegner um Alexander Schiebel und Karl Bär sind laut Landesrat Arnold Schuler die Verhandlungen gescheitert. Er sehe bei der Gegenseite „keinen Willen, die Sache friedlich zu klären“.



