Raubtier
Drama beim Grillabend: Wolf greift Kleinkind an, Familienhund totgebissen
Ein gemütlicher Grillabend endet für eine Familie in der Toskana in einem Albtraum: Ein Wolf dringt auf das Grundstück ein und steuert direkt auf einen zweijährigen Jungen zu. Nur der mutige Einsatz des Familienhundes verhindert Schlimmeres – für das Tier endet die Attacke tödlich.
In den Niederlanden: „Ein Wolf hat unseren Sohn (6) angegriffen“
In den Niederlanden sorgt ein Wolf-Angriff auf einen sechsjährigen Buben für Aufsehen. Das Kind wurde am Mittwochmorgen in einem Waldstück nahe Utrecht verletzt. Die öffentlich-rechtliche Plattform „NOS“ zeigte nun erstmals ein Foto der Verletzungen – tiefe Kratzer und Bissspuren auf dem Rücken des Kindes.
Lämmer und Schafe in Siedlungsgebieten gerissen: Risikowolf abgeschossen
Nach der Abschussverordnung für einen Risikowolf in mehreren Osttiroler Gemeinden wurde das Exemplar in der Nacht auf heute entnommen: Das berichtet das Bundesland Tirol in einer Aussendung. „Mehrere Rissereignisse in unmittelbarer Siedlungsnähe haben deutlich gemacht, dass Handlungsbedarf besteht. Wir haben daher schnell reagiert“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler.
Sechs Schafe tot, fünf vermisst: Wolf schlägt in Rein in Taufers zu
Der Almsommer hat noch nicht begonnen, und die Wolfsrisse mehren sich bereits: Nach Percha, Olang und Toblach fielen dem Raubtier jetzt in Rein in Taufers elf Bergschafe zum Opfer. Sechs Tiere – ein Schaf und fünf Lämmer – wurden im Wald unterhalb der Kasseler Hütte gefunden, fünf sind unauffindbar, sagt Helmuth Auer vom Eppacherhof, der Besitzer der Tiere.
Schweiz schießt ganze Wolfsrudel ab: Wie sich das auf Südtirol auswirkt
Mit drastischen Maßnahmen geht die Schweiz gegen die Wolfsplage vor. Nach fast 1500 Nutztierrissen im Jahr 2022 wird der Wolfsbestand nicht nur reguliert, sondern dezimiert: Das Bundesamt für Umwelt hat den Abschuss von 12 der insgesamt 32 Wolfsrudel genehmigt. Das hat auch Auswirkungen auf Südtirol – davon geht Landesrat Arnold Schuler aus.
„Der Wolf gehört reguliert!“
Über 70 hochrangige Vertreter von Politik und Bauernverbänden aus dem gesamten deutschsprachigen Alpenraum trafen sich auf der Rodenecker Alm zum zweiten Alpengipfel. Die wichtigsten Themen: das Verhältnis von Tourismus und Landwirtschaft, die EU-Bürokratie und das Großraubwild.
„Zeit ist überreif!“ – Wolf-Entnahme gefordert
Die bäuerlichen SVP-Abgeordneten Sepp Noggler, Franz Locher und Manfred Vallazza fordern die Landesregierung zum Handeln auf: Das Landesgesetz Weideschutzgebiete und Maßnahmen zur Entnahme von Wölfen sei in Kraft und müsse angewandt werden, fordern die Abgeordneten.
Wölfe greifen niemals Menschen an? Diese Zahlen beweisen das Gegenteil
Wolfsangriffe, bei denen Menschen verletzt werden, sind äußerst selten und liegen viele Jahrzehnte zurück, heißt es landläufig. Eine Studie des Norwegischen Instituts für Naturforschung (NINA) beweist jedoch, dass das ein Irrglaube ist. Gefährdet sind vor allem Kinder. Und dann ist noch das Problem mit der Tollwut.
Der absolute Schutzstatus des Wolfes: Auch für die Tiere selbst ein Problem
Tierarzt Dr. Helmuth Gufler ist Spezialist für das Gesundheitsmanagement kleiner Wiederkäuer. Er erklärt im Folgenden, was passiert, wenn sich Raubtiere unkontrolliert vermehren können: Es hat auch für die Tiere selbst negative Konsequenzen.
Es war nicht der Bär: „Auch ein Förster kann einen Fehler machen“
Es war nicht der Bär: Die Meldung, dass nicht Meister Petz den schwarzen Fiat am Oberberglerhof in Völser Ried mit Zähnen und Klauen beschädigt hat, hat am Dienstag fast ebenso großes Aufsehen erregt wie der Fall selbst vor einer Woche. Die Abteilung Forstwirtschaft gibt sich nach ihrem Fehlurteil zerknirscht. Die Frage bleibt: Wer war's, wenn nicht der Bär?
Wolfsrisse: „Eine Entscheidung muss her“
Die Weidesaison hat noch nicht begonnen, schon gibt es erste Wolfsrisse. Nachdem unlängst eine Hirschkuh in Kastelruth in unmittelbarer Nähe zweier Höfe totgebissen wurde, pochen die SVP-Landtagsabgeordneten und bäuerlichen Vertreter Franz Locher, Josef Noggler und Manfred Vallazza darauf, dass baldigst eine Entscheidung zur regulierten Entnahme von Problemtieren folgen muss.
Wolf streift an Hof in Truden vorbei: „Sorge, dass es zur Plage wird“
Der Wolf geht um in Südtirol: Am frühen Samstagnachmittag ist ein Exemplar am Rungganöhof in Truden vorbeigestreift. „Die erste Sichtung ist ein Erlebnis – aber ich habe Sorge, dass der Wolf zur Plage werden könnte“, sagt Bauer Markus Epp.



