SASA
SASA-Streik wegen zwei Euro pro Tag
Landesrat Daniel Alfreider macht keinen Hehl daraus: Er ist sauer – „und mit mir eine halbe Million Südtiroler, die dafür absolut kein Verständnis mehr haben“. Der nächste Streik der SASA-Fahrer – ausgerechnet am ersten Schultag – ist aus seiner Sicht unverhältnismäßig und verantwortungslos.
Arbeitsgericht: Verhalten der SASA nicht gewerkschaftsfeindlich
SASA hat sich rund ums neue Betriebsabkommen nicht gewerkschaftsfeindlich verhalten. Arbeitsrichterin Eliana Marchesini stellt klar, dass das Referendum, bei dem sich 86 Prozent der Abstimmenden gegen das Abkommen ausgesprochen hatten, für den Betrieb nicht bindend gewesen sei.
SASA – Und nun wollen sie die „Krümel“ doch..
80 Prozent der nicht gewerkschaftlich organisierten SASA-Mitarbeiter wollen nun doch von den Vorteilen des Betriebsabkommens profitieren, gegen das von vier (von acht in der Belegschaft vertretenen) Gewerkschaften so vehement vorgegangen worden war: mit Streiks, Referendum (mit mehrheitlicher Ablehnung) und schlussendlich sogar dem Gang vors Gericht.
„So besteht die Gefahr, dass wir gar nichts mehr bekommen“
Hans Joachim Dalsass von der Transportgewerkschaft im ASGB versteht die Welt nicht mehr, oder genauer gesagt die SASA-Kollegen der Gewerkschaften FILT-CGIL, OR.S.A., USB und UGL: „Das Abkommen mit SASA stellt jeden Mitarbeiter besser, ohne dass der Betrieb dafür Gegenleistungen einfordert. Es gibt keinen Grund, dagegen zu sein.“ Im Gegenteil, durch den nun sogar vor Gericht ausgetragenen Streit „besteht die Gefahr, dass wir gar nichts mehr bekommen.“
SASA streikt erneut: Fronten sind festgefahren
Zum Ärger vieler Pendler und Schüler steht ein Teil des Busverkehrs in Südtirol erneut still: Das Personal des Nahverkehrsbetreibers SASA tritt heute in den Streik. Hintergrund ist die seit Monaten andauernde Uneinigkeit zwischen dem Unternehmen und den Transportgewerkschaften von FILT-CGIL, OR.S.A., USB und UGL.
Zulagen, höhere Welfare-Leistungen: Vereinbarung mit SASA unterzeichnet
Entlohnung und Welfare-Leistungen werden erhöht: Das gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Inhouse-Unternehmens SASA, das die Buslinien in Bozen, Meran, Leifers und im Überlandverkehr betreibt. Dank der Zusammenarbeit zwischen den Vertretern des Landes Südtirol, der SASA AG und der Gewerkschaften wurde am Donnerstag die Unterzeichnung einer Vereinbarung möglich, die die Entlohnung des Personals des öffentlichen Nahverkehrs weiter verbessert.
Immer mehr Aggression im Alltag: Wird der Ton in Südtirol rauer?
Innerhalb von nur 24 Stunden kam es in Bozen zu gleich zwei Vorfällen mit aggressiven Fahrgästen – Busfahrer werden immer häufiger zur Zielscheibe von Beleidigungen und Angriffen. Auch auf den Fußballplätzen eskaliert die Stimmung zunehmend: Nach einem Jugendspiel in Bozen mussten sogar die Carabinieri eingreifen.
„Die Leute sind aggressiver“
„Beleidigungen, Beschimpfungen, Drohungen – und immer öfter auch tätliche Angriffe: Busfahrer in öffentlichen Verkehrsmitteln sind zur Zielscheibe geworden – zwei SASA-Busfahrer in Bozen innerhalb von 24 Stunden. In einem Interview spricht der Busfahrer Girolamo Frenna, Delegierter der Gewerkschaft „RLS Sasa – USB Lavoro Privato Bolzano“, über die Probleme der Lenker öffentlicher Verkehrsmittel in Bozen.
tap&go: Busfahrten einfach mit Kredit- oder Debitkarte zahlen
Mit dem neuen Bezahlsystem „tap&go“ können Fahrgäste in Südtirols Stadtbussen ihr Ticket erstmals direkt und ohne Registrierung per Bankkarte lösen. Das Angebot richtet sich vor allem an Gelegenheitsnutzende und soll den Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr erleichtern.
Pfatten: SASA testet selbstfahrenden Elektro-Bus
Ein Bus ohne Fahrer und mit 50 Passagieren an Bord, der sicher durch den Verkehr navigiert – was nach Zukunftsmusik klingt, wurde am heutigen Montag im Safety Park in Pfatten Wirklichkeit. Die In-House-Gesellschaft des Landes und der Gemeinden Bozen, Meran und Leifers SASA AG testete erstmals in Italien den vollelektrischen, autonomen Bus E-Atak des türkischen Herstellers Karsan. Mit an Bord waren Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, SASA-Präsidentin Astrid Kofler sowie Fachleute von Karsan.
Unbekannte geben sich als Kontrolleure aus – Fahrgast tätlich angegriffen
Zu einem besorgniserregenden Vorfall kam es am frühen Dienstagabend Bozen: In einem SASA-Linienbus sollen sich 2 Unbekannte als Kontrolleure ausgegeben haben – als ein Fahrgast sie bat, sich auszuweisen, sollen sie ihn tätlich angegriffen haben.
Mangelware Busfahrer: Das SASA-Rezept
In Meran eine Wohnung zu finden, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit – auch für Busfahrer der SASA. Aber ohne Busfahrer kein Liniendienst. Daher wird man nun aktiv, um selbst Wohnraum zu schaffen. Die Gemeinde hat dazu am Dienstag den ersten Schritt getan und die SASA freut's.
Inhouse-Vergabe landet vor EU-Gerichtshof – Alfreider: „Bin froh“
Die Rechtmäßigkeit einer Direktvergabe der Busdienste des Landes an die Inhouse-Gesellschaft SASA ist erneut auf dem Prüfstand. Der Staatsrat legte dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) die Anfechtung eines Urteils des Bozner Verwaltungsgerichtes vor, mit dem die Direktvergabe der Busdienste an die SASA als rechtmäßig erklärt wurde.
Bus-Affäre: Europäischer Gerichtshof könnte Vergabe an SASA kippen
Vor 3 Jahren entschied sich das Land, die Vergabe der Buslinien in Südtirol direkt an die öffentliche Gesellschaft SASA zu vergeben. Diese Entscheidung wurde jedoch von der privaten Firma SAD vor dem Verwaltungsgericht angefochten. Der Staatsrat in Rom, der nun in der Angelegenheit eingeschaltet wurde, äußerte Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Verfahrens und zog den Fall vor den Europäischen Gerichtshof.
SASA: Abkommen (fast) unterschriftsreif – Was sich jetzt ändert
Seit 2 Jahren verhandeln Gewerkschaften, SASA-Betriebsrat und SASA-Leitung über Arbeitsbedingungen und Löhne. Insbesondere die Busfahrer hatten immer wieder auf Gehaltsaufbesserungen und bessere Turnusse gedrängt. Die Vorvereinbarung ist nun unterschrieben.
Herzinfarkt im Bus: Beherzter Fahrer und unbekannter „Engel“ retten den Mann
Es waren dramatische Momente in einem Linienbus der SASA zwischen Bozen und Meran: In der Mitte des Busses sitzt ein Mann, der das Bewusstsein verloren hat. Mario Ferrentino, der Fahrer des Busses, schildert die dann folgenden Minuten, die er wohl sein Leben lang nicht mehr vergessen wird.



