Strategie
Südtirol arbeitet gemeinsam an der KI-Strategie
Das "Gemeinsam" wird bei der Entwicklung der Strategie für die künstliche Intelligenz im Land Südtirol groß geschrieben, wie Josef T. Hofer, der Verantwortliche für den digitalen Wandel in der Landesverwaltung und Direktor der Landesabteilung Informatik, im Rahmen einer Veranstaltung im NOI-Techpark betonte.
„Führen ist mehr, als nur Anweisungen zu geben“
In einer Arbeitswelt im Wandel, geprägt von Digitalisierung, Fachkräftemangel und steigendem Veränderungsdruck, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Mitarbeiter langfristig zu binden. Doch gute Bezahlung allein reicht längst nicht mehr aus. Jakob Lipp, Berater, Autor und Referent des Südtiroler Führungsforums, erklärt, welche Rolle Unternehmenskultur und Führungskräfte spielen und gibt konkrete Tipps für erfolgreiche Mitarbeiterbindung.
Hohe Qualität zum niedrigen Preis – ein Mythos
Viele Verbraucher suchen regelmäßig nach Schnäppchen: Sie wollen für möglichst hochwertige Waren wenig bezahlen. Auf der anderen Seite gibt es immer wieder Unternehmen, die genau das versprechen: hohe Qualität zum niedrigen Preis. Leider handelt es sich dabei um einen unlösbaren Widerspruch.
Eine neue Strategie für den Naturschutz
Die Weltwirtschaft ist abhängig von der ungebremsten – und nicht nachhaltigen – Entnahme natürlicher Ressourcen. Obwohl wir vollständig von der Natur abhängig sind, ist ihr Beitrag – zum Beispiel das Wasser, das für die Herstellung unserer Kleidung verwendet wird, oder der Boden, auf dem unsere Nahrung wächst – implizit und weitgehend unsichtbar. von Sandrine Dixson-Declève und Simon Zadek
Wie wir Menschen manipulieren, uns Gutes zu tun
Menschen neigen dazu, das Verhalten anderer zu erwidern, und zwar insbesondere dann, wenn ihnen etwas Gutes getan oder eine Gefälligkeit erwiesen wird. Dieses als Reziprozität bezeichnete Phänomen gilt nicht nur im privaten Umfeld, sondern kann auch von Unternehmen in verschiedenen Bereichen genutzt werden. + Von Thomas Aichner
Das Versagen und die Versäumnisse der Zentralbanken
Die Inflationsraten in den westlichen Volkswirtschaften werden sinken. Dafür sprechen in erster Linie technische Gründe infolge des Basiseffekts und vorläufig niedrigere Energiepreise. Aber die Preissteigerungsraten werden auf inakzeptabel hohem Niveau verharren, so dass wir noch lange von Preisniveaustabilität entfernt bleiben. + von Jürgen Stark
Landesrat: „Falsche Fakten über den Tourismus widerlegen“
Der Hotelier und Unternehmer Mario Gerber ist seit einem guten halben Jahr der Wirtschafts-, Tourismus- und Digitalisierungslandesrat im Bundesland Tirol. Im Interview erklärt Gerber, welche falschen Mythen über den Tourismus im Umlauf sind, wie es mit dem Wintersport in Zeiten der Klimaerwärmung weitergehen soll und was gegen den Fachkräftemangeln helfen könnte. + von Bernhard Liensberger
Der Ukraine-Krieg und Europas neue Energie-Landkarte
Der Krieg in der Ukraine verändert Europas Energie-Landkarte. Die Europäer kaufen zunehmend Flüssigerdgas (LNG) aus Norwegen, Katar und den USA sowie Erdgas nordafrikanischer und zentralasiatischer Produzenten; Russland ist nicht länger der zentrale Lieferant. Und nun, da die EU-Verbote für den Kauf von Rohöl und Mineralölprodukten aus Russland in Kraft getreten sind, ändert sich auch die Zusammensetzung der europäischen Ölimporte. + von Edoardo Campanella
Der bessere Ansatz zur Minderung von Handelsrisiken
Handel impliziert immer wechselseitige Abhängigkeit: Wenn beide Seiten vom Austausch von Waren und Dienstleistungen profitieren, verlieren beide, wenn die Geschäfte ausgesetzt werden. Bis vor relativ kurzer Zeit konzentrierte sich die Politik auf den Nutzen – die Effizienzsteigerungen und Chancen, die der Handel hervorbringt. von Daniel Gros
Warum wir anders einkaufen, als wir eigentlich wollen
Sie ist vergleichbar mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr, die oft nicht umgesetzt werden: die Intentions-Verhaltens-Lücke. Das Konzept aus der Psychologie beschreibt den Unterschied zwischen dem, was Menschen sagen und dem, was sie tatsächlich tun. Aber warum ist das so? + Von Thomas Aichner
Unzufriedene Kunden als Chance
Die meisten Menschen haben schon eine so schlechte Erfahrung beim Kauf oder Konsum eines Produktes gemacht, dass sie sich beschweren wollten. Der direkten Konfrontation gehen die meisten dann aber doch lieber aus dem Weg und das Kontaktformular verstecken viele Firmen so gut, dass die Suche oft frustriert abgebrochen wird. Warum negatives Kundenfeedback so wertvoll ist – und wie der Prozess vereinfacht werden kann, lesen Sie hier. + von Thomas Aichner
Die Macht des Spiels – und wie sie Unternehmern nützen kann
Nicht nur Kinder tun es gerne, auch die meisten Erwachsenen spielen regelmäßig oder sogar täglich. „Das Leben ist ein Spiel“ kann also durchaus wörtlich genommen werden. Auch Unternehmen können den lebenslangen Spieltrieb des Menschen nutzen, um erfolgreicher zu sein. + Von Thomas Aichner
In dieser strategischen Zwangsjacke steckt Japan derzeit
Japans Premier Kishida Fumio hat noch im Dezember die ehrgeizigste Erweiterung japanischer Militärmacht seit der 1954 erfolgten Gründung der Selbstverteidigungsstreitkräfte des Landes ankündigt. Japans Verteidigungsausgaben werden auf 2 Prozent vom Bruttoinlandsprodukzt BIP steigen – eine Verdoppelung des seit 1976 bestehenden Niveaus von 1 Prozent –, und eine neue Nationale Sicherheitsstrategie führt sämtliche diplomatischen, wirtschaftlichen, technologischen und militärischen Instrumente auf, die Japan zu seinem Schutz in den kommenden Jahren einsetzen wird. + von Joseph S. Nye,
Das Virus und der chinesische Gesellschaftsvertrag
Als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie verfolgten die verschiedenen Länder je nach ihren kulturellen und historischen Traditionen unterschiedliche Strategien. Während Chinas autoritäre Top-Down-Strategie zunächst wirksam zu sein schien, erwies sich die Null-COVID-Politik des Regimes letztlich als fataler Fehler. + von Joschka Fischer
Freunde ohne Nutzen
Sowohl der Einmarsch Russlands in der Ukraine als auch die Reaktion der großen Industrieländer darauf haben die internationale Ordnung infrage gestellt. In einer aufsehenerregenden Rede vor dem Atlantic Council Anfang dieses Monats nannte US-Finanzministerin Janet Yellen die zweideutige Reaktion Chinas auf die russische Aggression als Grund, mehr Produktion ins Ausland zu verlagern (friend-shore). + von Harold James (Professor für Geschichte und internationale Angelegenheiten an der Princeton University)
Deutschland braucht einen nationalen Sicherheitsrat
Nach dem Fall der Berliner Mauer wurde das wiedervereinigte Deutschland zum Vorkämpfer und führenden Beispiel einer neuen liberalen Weltordnung. Das deutsche Selbstbild - und das Bild das der Welt präsentiert wurde - war das einer wirtschaftlich offenen, den Menschenrechten verpflichteten Demokratie mit „Willkommenskultur“. + von Helmut K. Anheier
Ukraine-Krieg: Klare Worte – kleiner Knüppel
Vom früheren US-Präsidenten Teddy Roosevelt stammt der Rat, stets leise zu sprechen, aber immer einen dicken Knüppel zur Hand zu haben. Das sei ein Weg, in der Diplomatie weit zu kommen. Präsident Joe Biden dreht die Empfehlung seines Vorgängers im Ukraine-Krieg um. + Von Thomas J. Spang
Ukraine-Invasion: Welches Ziel hat der Westen?
Wir wissen, was der russische Präsident Wladimir Putin in der Ukraine will: das Land von der Landkarte tilgen. Wir wissen auch, was der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will: die Ukraine als demokratischen Staat am Leben erhalten. Die Frage ist, was der Westen will. Was ist sein strategisches Ziel? Eine Analyse von Michael Ignatieff
„Farm for Fork“: So soll unser Essen nachhaltiger und gesünder werden
„Vom Hof auf den Tisch“ – dieses ambitionierte Ziel steckt hinter der „Farm to Fork“-Strategie, die der EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann kürzlich den Südtiroler Bauern vorgestellt hat. Die Landwirtschaft soll demnach wieder nachhaltiger, unser Essen gesünder werden. Doch ist das überhaupt möglich oder nur „Blablabla“, wie es Greta Thunberg formulieren würde? + Von Edith Runer
LandWIRtschaft 2030: Schuler stellt Strategiepapier Landwirtschaft vor
Den Konsens zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft wiederherstellen sowie zukunftsweisende Maßnahmen für eine nachhaltige Landwirtschaft stellen: Das möchte Landesrat Arnold Schuler mit seinem Konzept zur Zukunft der Südtiroler Landwirtschaft erreichen.
Wie Thun seinen Umsatz trotz Coronakrise verdoppeln will
Das Bozner Unternehmen Thun stellt sich neu auf: Bislang vor allem als Hersteller von Geschenk- und Keramikartikeln bekannt, weitet das Bozner Unternehmen seine Geschäftsfelder aus und hat dafür auch eine neue Firmenholding geschaffen – die Lenet Group. Das Ziel ist äußerst ambitioniert.



