Teuerung
Iran-Krieg lässt Inflationsrate in Euro-Zone auf 3,2 Prozent steigen
Der Ölpreisanstieg wegen des Iran-Krieges treibt die Inflation im Euroraum weiter nach oben. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Mai um durchschnittlich 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Anstieg auf 3,2 Prozent gerechnet. Im April war die Inflationsrate bereits auf 3,0 Prozent geklettert.
Gewaltiger Preissprung: Das Parken in Brixen wird teurer
Im Dezember hat der Brixner Stadtrat bereits die Parktarife für das Parkhaus, den Parkplatz Priel und jenen beim Mobilitätszentrum sowie für die Parkgarage des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums erhöht. Nun hat er auch die Parkgebühren für die restlichen blauen Zonen im Stadtgebiet angepasst. Ab 1. Juli gibt es je nach Parkplatz Erhöhungen von 46 bzw. 63 Prozent.
Hohe Dieselpreise: Kaufen Südtiroler jetzt mehr E-Autos?
Diesel tanken in Südtirol kostet derzeit rund ein Viertel mehr als vor dem Aufflammen des Nahostkonflikts. Das zeigen aktuelle Daten des Statistikamtes Astat und des Wirtschaftsministeriums (Mimit) in Rom. Der Spritpreis-Rabatt der Regierung verhindert vorerst, dass in Südtirol Preise von fast 2,5 Euro je Liter fällig werden.
Bausektor beklagt hohe Rohstoffpreise
Die Folgen des Irankrieges erreichen so langsam auch die Baustellen Südtirols. „Die massiven Kostensteigerungen bei Rohstoffen und Energie gefährden die Wirtschaftlichkeit vieler Betriebe und können Investitionen spürbar bremsen“, warnt Fritz Ploner, Baugruppenobmann des lvh.
Ölpreis steigt wegen Iran-Kriegs weiter kräftig an
Der sich ausweitende Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran hat den Ölpreis am Montag auf den höchsten Stand seit Juli 2022 getrieben und die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich in der Spitze um fast 20 Prozent auf 111,04 Dollar. Die Furcht vor Lieferengpässen, steigender Inflation und höheren Zinsen ließ die Anleger aus Aktien flüchten und trieb sie in den als sicher geltenden US-Dollar.
Krieg in Nahost: Droht eine neue Teuerungswelle?
Die Eskalation im Iran-Konflikt lässt Öl- und Gaspreise steigen und Aktienkurse fallen. Entwickelt sich die Auseinandersetzung zu einem lang anhaltenden Krieg, könnte das spürbare Folgen für die Weltwirtschaft und den Geldbeutel jedes Einzelnen haben.
Maut steigt in Italien ab 1. Jänner 2026 – auch auf der Brennerautobahn
Mit dem Beginn des neuen Jahres müssen sich Autofahrer in Italien auf höhere Kosten bei der Nutzung gebührenpflichtiger Autobahnen einstellen. Ab dem 1. Jänner 2026 steigen die Tarife bei fast allen Autobahnmauten – auch auf der Brennerautobahn.
Bozner Krankenhausparkplatz wird teurer: Kritik an fehlender zeitlicher Abrechnung
Seit dem 1. Dezember müssen Patienten und Besucher des Bozner Krankenhauses tiefer in die Tasche greifen: Die Parkgesellschaft hebt den Tagestarif von bisher 1,50 Euro auf 2 Euro pro Stunde an – ein Plus von rund 34 Prozent.
Privatsektor: Schere zwischen Löhnen und Kosten wird größer
Wohnen, Einkaufen, Leben: Alles wird teurer, nur die Löhne halten kaum Schritt – besonders im Privatsektor. Eine Analyse des Arbeitsförderungsinstituts (Afi) zeigt, wie groß die Schere zwischen Einkommen und Lebenshaltungskosten geworden ist.
Inflation steigt höher als erwartet
Die Inflation in Italien ist im März stärker als erwartet gestiegen und hat mit 2,1 Prozent den höchsten Wert seit September 2024 erreicht. Im Vergleich zum Vormonat legten die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent zu, wie aus vorläufigen Daten des italienischen Statistikamts Istat hervorgeht.
Inflation ist 2024 spürbar gesunken
Gute Nachrichten für Verbraucher: Die Teuerung hat sich im vergangenen Jahr deutlich abgeschwächt. Die Inflation lag in Südtirol bei 1,7 Prozent und damit weit unter den Werten der Vorjahre, meldet das Landesstatistikamt Astat. Allerdings deutet sich 2025 ein stärkerer Preisanstieg an.
Kostüme, Schminke und Co: Fasching wird teurer
Die Faschingszeit erreicht dieser Tage ihren Höhepunkt mit Umzügen und Festen im ganzen Land. Doch wer sich heuer in Schale werfen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Eine aktuelle Analyse des italienischen Konsumentenschutzverbands Federconsumatori zeigt, dass die Ausgaben für Kostüme, Accessoires und Dekoration erneut gestiegen sind.
Wohnungsnot für Arbeiter wird immer prekärer
Beim Brand eines Campers in der Bozner Pfarrhofstraße hat ein Paar am Sonntag sein „Heim“ verloren – denn in dem Wohnmobil wohnten der Mann und die Frau schon seit Jahren, weil sie sich eine Mietwohnung in der Landeshauptstadt nicht leisten können. Und dies, obwohl sie einer Arbeit nachgehen. Mit solchen oder anderen Wohn-Notlösungen müssen immer mehr Arbeitskräfte in Südtirol zurechtkommen.
Der Platz im Seniorenheim kostet künftig mehr
Das Personal erhält mehr Geld und der Bürger muss ab 1. Jänner für das Seniorenheim tiefer in die Tasche greifen. 10 Prozent vom Inflationsausgleich, der 2024 und 2025 ausgeschüttet wird, müssen die Heime selbst stemmen. Rechnerisch sind das 4 Euro pro Tag. „Manche werden weniger einheben, manche mehr“, so Landesrätin Rosmarie Pamer.



