Bereits im April und Mai hatte die Teuerungsrate in Bozen – wo stellvertretend für ganz Südtirol die Lebenshaltungskosten erhoben werden – 3,4 Prozent betragen. Nach Berechnungen des italienischen Verbraucherschutzverbands Unione Nazionale Consumatori bedeutet das für einen Durchschnittshaushalt jährliche Mehrkosten von 1.033 Euro.
Größter Inflationstreiber bleiben die Energiepreise. Sie sind seit dem Ausbruch des Irankriegs Ende Februar deutlich gestiegen. Im Juni lagen die Energiepreise laut Astat um 7,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Bozen zählt weiterhin zu den Städten mit der höchsten Teuerung Italiens. Höher fiel die Inflation lediglich in Ferrara (4,0 Prozent) und Verona (3,9 Prozent) aus.


