Tierschutz
Rom will letzte Pferdekutschen verbannen: Umstieg auf Taxi-Lizenz
Die traditionellen Pferdekutschen Roms, die „Botticelle“, stehen offenbar kurz vor dem endgültigen Aus. Nach Angaben aus Verwaltungskreisen sind nur noch 16 Gespanne im Einsatz. Die Stadt sucht nun nach Sponsoren, um den Kutschern den Umstieg auf Taxi-Lizenzen zu ermöglichen.
Toter Wal vor dänischer Insel Anholt entdeckt: Ist es Timmy?
Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier liege etwa 75 Meter vor der Küste und sei vermutlich bereits seit einiger Zeit tot, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf die Umweltbehörde Miljøstyrelsen. Unklar war zunächst, ob es sich um den Wal handelt, der Ende März erstmals vor Timmendorfer Strand gestrandet war und rund einen Monat später in den Skagerrak (Nordsee) transportiert worden war.
Infos zum Buckelwal fehlen – Umweltministerium macht Druck
Wegen noch immer fehlender Informationen zum Ort und Zustand des von der Ostseeküste abtransportierten Buckelwals fordert das Schweriner Umweltministerium Klarheit von der privaten Initiative. Diese sei schriftlich darum gebeten worden, Daten des am Wal angebrachten GPS-Senders zu übermitteln oder Gründe zu liefern, warum dies nicht möglich sei, sagte eine Sprecherin des Ministeriums auf Nachfrage.
250 Hunde: Aufregung um Bild von Tierrettung in England
Tierschützer in England haben eigenen Angaben zufolge mehr als 250 Pudelmischlinge aus einem verwahrlosten Privathaushalt gerettet - und mit dazugehörigen Fotos Spekulationen ausgelöst. Ein in sozialen Medien veröffentlichtes Bild der Rettungsaktion löste zunächst den Verdacht aus, dass es sich um eine mit Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Fälschung handeln könnte. Den Vorwurf wies die Tierschutzorganisation RSPCA allerdings deutlich zurück.
Ist ein Fotograf schuld am Tod des Bartgeiers auf Juval?
Der Tod eines Bartgeierkükens bei Schloss Juval im Vinschgau hat in den vergangenen Tagen für Diskussionen gesorgt. Nach aktuellen Erkenntnissen ist es sehr wahrscheinlich, dass eine unbedachte Annäherung an den Horst durch einen Naturfotografen zur Störung der Altvögel geführt hat. Zwei Jagdaufseher konnten entsprechende Beobachtungen aus ihrer Perspektive bestätigen.
Strengerer Schutz für 40 Tierarten
40 wandernde Tierarten wie Hai, Gepard und Schnee-Eule sollen künftig strenger geschützt werden. Bei der 15. UNO-Konferenz des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) in Brasilien nahmen die Vertragsstaaten weitere Arten in die Schutzanhänge I und II auf. Diese verpflichten die Staaten - je nach Gefährdungsgrad - zu strengen Schutzmaßnahmen oder zu verstärkter internationaler Zusammenarbeit und umfassen nun mehr als 1.200 Arten.
Echtpelz? Nein danke! Tierschutzverein setzt Zeichen
Mit einem besonderen Kalender für 2026 setzt der Tierschutzverein „FAUNA“ ein starkes Zeichen für den Schutz von Tieren. Gemeinsam mit prominenten Gesichtern wie Moderator Pietro Polidori will die Aktion klarmachen: Tierschutz gehe alle etwas an.
Missstände in der Tierhaltung: Online-Umfrage
Die Öffentlichkeit schenkt Tierschutz und Tierwohl zu wenige Aufmerksamkeit: Diese Meinung teilen acht von zehn Befragten einer Studie in Südtirol, die vor zehn Jahren durchgeführt wurde. Heute wollen noch mehr Personen in ganz Europa wissen: Wo kommen das Fleisch und die Eier her? Wie wurde das Tier gehalten? Aus diesem Grund werden alle EU-Bürger aufgerufen, mit der Teilnahme an einer Online-Umfrage die Überarbeitung der geltenden Vorschriften mitzugestalten.
Im Gebüsch lauert Gefahr der Giftköder: Wie Sie Ihr Haustier schützen
Giftköder können für Wildtiere, aber auch für Haustiere zur grausamen Todesfalle werden. Um härter gegen Menschen vorzugehen, die solche Köder auslegen, hat das Gesundheitsministerium nun – wie berichtet – per Dekret Verwaltungsstrafen von bis zu 10.000 Euro vorgesehen. Diese Maßnahme soll Tiere vor einem qualvollen Tod bewahren.
Erlegte Bärin F36: Zwei Jäger vor Gericht – Termin für Vorverhandlung steht
Knapp zwei Jahre sind vergangen, seit die Bärin F36 verendet in der Trentiner Gemeinde Sella Giudicarie aufgefunden wurde. Zwei Jäger sind ins Visier der Justiz geraten, da sie verdächtigt werden, das Tier erlegt zu haben. Nun steht der Termin für die Vorverhandlung.
Tödliche Gefahr im Garten: Warum Mähroboter zum Feind des Igels werden
In Südtirols Gärten sind immer häufiger Mähroboter als kleine Helfer unterwegs. Was nur die wenigsten wissen: Für viele Tiere stellt dieser praktische Gehilfe eine tödliche Gefahr dar. „Insbesondere für den Igel“, betont Harald Wenter, der sich um den Schutz des Igels in Südtirol bemüht. Um den stacheligen Zeitgenossen zu schützen, hat man in Deutschland bereits vielerorts ein Nachtfahrverbot für Mähroboter eingeführt.
„Rettung in letzter Sekunde“: Neues Netzwerk schützt Kitze vor dem Mähtod
Mit dem Ziel, Jungwild vor dem grausamen Tod durch Mähmaschinen zu bewahren, wurde am Montag das neue Netzwerk „Kitzrettung – Gemeinsam gegen den Mähtod“ offiziell vorgestellt. Landesrat Luis Walcher betonte bei der Pressekonferenz die tragende Rolle der ehrenamtlichen Helfer: „Ohne den vorbildhaften Einsatz Hunderter Freiwilliger wäre die Kitzrettung im heutigen Ausmaß nicht durchführbar.“
Vögel vor Todesfalle Glas bewahren
Schätzungen zufolge sterben in Südtirol jährlich über 10.000 Vögel an unsichtbaren Barrieren wie Glasfassaden, Lärmschutzwänden oder gläsernen Bushaltestellen. Wegen dieser alarmierenden Zahlen bringt sich der lvh nun aktiv in die Debatte um den tierschutzgerechten Einsatz von Glas im Bauwesen ein.
Tote Taube mit Schusswunde: „Leider kein Einzelfall“
„Leider kein Einzelfall“ sei die Entdeckung von Vögeln mit Schusswunden, wie jene von Dienstag in Bozen, schreibt Senatorin und Vorsitzende der Autonomiegruppe, Julia Unterberger (SVP), in einer Aussendung. „Misshandlungen und Tötungen von Vögeln sind weit verbreitet. Vor allem im Frühjahr, werden sogar die Nester samt Eiern und Jungvögeln gestohlen, die dann als lebende Lockvögel für die Jagd verwendet werden.“
Jagd auf Streuner: Wie ist die Rechtslage in Südtirol
Wenn Mieze & Co ihre Jagdbeute anschleppen, gilt das gemeinhin als „Erfolgsbeweis“. Doch gleichzeitig sind samtpfötige Streuner damit auch „Artenvielfaltsgefährder“. In Deutschland wird sogar Jagd auf Katzen gemacht, doch wie ist die Rechtslage hierzulande?
Urteil: Jagdaufseher darf Nottötung eines Wildtieres vornehmen
Der Fall schlug in Jagd-Kreisen hohe Wellen: Ein Jagdaufseher erlöste vor über 3 Jahren einen schwer verletzten Fuchs, der zuvor von einem Pkw angefahren worden war, mit einer Nottötung von seinen Leiden – und landete in der Folge vor Gericht. Nun sprach das Gericht den Jagdaufseher vom Vorwurf des Tötens eines Tieres aus Grausamkeit und ohne Notwendigkeit frei.
Der traurige Fall der Labrador-Hündin Sheila
Dieser Fall sorgt nicht nur bei den Tierschützern im Trentino für Empörung, sondern beschäftigt inzwischen auch die Justiz. Die Labrador-Hündin Sheila soll offenbar vernachlässigt worden sein. Während Tierschützer noch versuchten, mit dem Halter ins Gespräch zu kommen, ließ dieser die Hündin angeblich einschläfern.
Die berührende Geschichte von Kätzchen „Hanna“
Bilanz gezogen hat kürzlich der Tierschutzverein „Tiere in Not Südtirol EO“ bei seiner Mitgliederversammlung in Völlan: Dank der Hingabe verantwortungsbewusster Tierfreunde wurden 2024 wieder mutterlose, kranke und verletzte Tiere aus verschiedenen Teilen Südtirols gerettet.
4 tote Wölfe gefunden: War es Gift?
Die Kadaver von 4 Wölfen sind nördlich von Barco di Levico im Suganertal (Valsugana) aufgefunden worden. Die Kadaver wurden an das Institut für Tierseuchenbekämpfung („Istituto Zooprofilattico Sperimentale delle Venezie“) gesandt, damit dort ermittelt werden kann, woran die Raubtiere verendet sind.
Walcher: „Herabstufung des Wolf-Schutzstatus ist wichtiger Schritt“
Die Entscheidung des Ständigen Ausschusses der Berner Konvention, den Wolf nicht länger als „streng geschützte“, sondern nur mehr als „geschützte“ Tierart zu führen, ist für Landwirtschaftslandesrat Luis Walcher „eine dringend notwendige Entscheidung“. Demnach ist die höchste Schutzkategorie, laut der der Wolf nicht gestört, gefangen oder getötet werden darf, nicht mehr nötig.
Bär M91 abgeschossen
Dritter Abschuss in 10 Monaten: Trentiner Forstbeamte haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen weiteren Bären erlegt. Das Exemplar M91 war als „gefährlich“ eingestuft, Landeshauptmann Maurizio Fugatti hatte am Freitag die Abschussverordnung unterzeichnet. Während sich die Umweltschutzbehörde ISPRA positiv zur Entnahme äußerte, kommt Kritik von Tierschutzorganisationen.



