Verwaltung
Landesregierung legt Leitlinien für Entwicklung fest Landes fest
Die Südtiroler Landesregierung hat am heutigen Freitag das Wirtschafts- und Finanzdokument des Landes (WFDL) 2027–2029 genehmigt. Das Dokument bildet den programmatischen Rahmen für die wirtschafts-, finanz- und strategiepolitische Ausrichtung des Landes in den kommenden drei Jahren.
DigiPoints: Bis Ende des Jahres in Großteil der Gemeinden verfügbar
In 94 der 116 Südtiroler Gemeinden soll es bis Ende des Jahres einen sogenannten DigiPoint geben. Dabei handelt es sich um kostenlose Anlaufstellen, die Bürgerinnen und Bürgern in digitalen Belangen weiterhelfen. Vor kurzem hat die Agentur für ein digitales Südtirol des Landes mit Unterstützung des Gemeindenverbandes interessierte Gemeinden und digitale Tutoren darüber informiert, wie die Einrichtung und Durchführung der Beratungsdienste erfolgt und welche Voraussetzungen dafür zu erfüllen sind.
Programm der öffentlichen Bauvorhaben 2026–2028 genehmigt
Auf Vorschlag von Landesrat Christian Bianchi hat die Landesregierung am Freitag den Beschluss zum Programm der öffentlichen Bauvorhaben 2026–2028 genehmigt. Vorgesehen sind insgesamt 113 Maßnahmen mit einer Gesamtausgabe von rund 431,5 Millionen Euro.
Führung im Wandel: Landesverwaltung blickt nach vorn
Zukunftsorientierte Führung prägt maßgeblich, wie leistungsfähig, bürgernah und attraktiv eine öffentliche Verwaltung wahrgenommen wird. Beim Führungskräftetag 2026 der Südtiroler Landesverwaltung am Freitag im NOI Techpark in Bozen ist deshalb die Weiterentwicklung moderner Führung im Mittelpunkt gestanden.
Kaltern: Start der Sanierung des ehemaligen Bahnhofareals
Auf Vorschlag von Landesrat Christian Bianchi hat die Landesregierung am Freitag die technischen Eigenschaften sowie die Ausgaben für die Umweltsanierung des ehemaligen Bahnhofareals in der Gemeinde Kaltern genehmigt. Saniert werden nur Flächen, die dem Land Südtirol gehören, im Rahmen der Vereinbarung übertragen werden und eine Umweltsanierung benötigen.
Vorläufige Direktorenbeauftragung für Gullotta und Tuttolomondo
Der Direktor des Ressorts für italienische Bildung und Kultur sowie Wirtschaftliche Entwicklung und Direktor der Abteilung Italienische Kultur Antonio Lampis wird am 1. Mai in den Ruhestand treten. Die derzeitige Direktorin der Abteilung Wirtschaftsentwicklung Manuela Defant wird ab 1. Juni zur Direktorin des Ressorts Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Kulturgüter, Innovation, Forschung, Universität und Museen.
Biamino wird neue Direktorin der Agentur Landesdomäne
Auf Vorschlag von Personallandesrätin Magdalena Amhof hat die Landesregierung am heutigen Freitag Sophie Biamino zur neuen Direktorin der Agentur Landesdomäne ernannt. Der Auftrag gilt vom 1. August 2026 bis zum 4. August 2029. Die Stelle wird frei, weil das aktuelle Dienstverhältnis endet.
Neues myCIVIS: Rund 48.000 Nutzer-Zugriffe in den ersten Tagen
Schule, Gesundheit und Familie, das sind jene Themenbereiche, die auf dem rundum erneuerten Bürgerportal myCIVIS in den ersten Tagen am häufigsten angefragt wurden. Die Abteilung Informatik und die Südtiroler Informatik AG (SIAG) zeigen sich mit dem Verlauf und der Akzeptanz des neuen Portals sehr zufrieden. „Kinderkrankheiten“ werden laufend durch ein spezialisiertes Team behoben – dieses Prozedere soll auch in Zukunft beibehalten werden.
Das neue Bürgernetz myCIVIS: Bürgernah, intelligent und proaktiv
Das Bürgerportal myCIVIS hat einen wichtigen Entwicklungsschritt hingelegt: Das Webportal ist vom reinen Informationsdienst zu einem proaktiven digitalen Assistenten geworden. Mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz möchte das Land den Zugang zu öffentlichen Diensten erleichtern, wohl wissend, dass ein solcher Umstellungsprozess Zeit und Geduld erfordert.
„Damoklesschwert“ Rechnungshof entschärft
Aufatmen in der öffentlichen Verwaltung: Mit der Reform des Rechnungshofes können Beamte nur mehr mit maximal 30 Prozent einer beanstandeten Schadenssumme und höchstens dem doppelten Bruttojahresgehalt zur Kasse gebeten werden. Auch können sie Amtsakte vom Rechnungshof vorab prüfen lassen.
Arbeiten für Gemeinschafshaus Mals „können starten“: Raumprogramm genehmigt
Die Ausschreibung der Arbeiten und der notwendigen Ankäufe für das Gemeinschaftshaus Mals „können starten“, kündigte heute Gesundheitslandesrat Hubert Messner an. Die Landesregierung hat das Raumprogramm für die neue Einrichtung nämlich genehmigt.
Digitalisierung schreitet voran: Sanitätsbetrieb erhält Zertifizierung
Die Digitalisierung im Südtiroler Sanitätsbetrieb schreitet voran: Die europäische Fachgesellschaft Healthcare Information and Management System Society (HIMSS) hat den Digitalisierungsgrad des Krankenhauses Bozen offiziell zertifiziert. „Wir werden die Krankenhaussysteme in Südtirol in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Diese Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, betont Landesrat für Gesundheitsvorsorge und Gesundheit Hubert Messner.
Digitale Strafzettel in Bozen: VZS und Volksanwaltschaft äußern Bedenken
Das neue digitale System zur Zustellung von Verwaltungsakten, darunter Strafzettel, das die Gemeinde Bozen seit wenigen Tagen nutzt, erntet schon Kritik. Die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) und die Volksanwaltschaft begrüßen zwar Initiativen, die Effizienz und Sicherheit bei der Zustellung von Akten steigern – haben aber auch Bedenken. Menschen, die sich in der digitalen Welt nicht auskennen – vor allem Senioren – könnte die Initiative Probleme bereiten. Außerdem könnte das neue System zusätzliche Kosten bergen.
Unterführung Einsteinstraße: Arbeiten beginnen Mitte November
Die Details zum Baubeginn der Unterführung in der Einsteinstraße in Bozen-Süd stehen fest: Mitte November startet die Umsetzung des Projekts, das „die Mobilität in diesem strategischen Teil der Stadt verbessern“ soll. Gemeinde und Land wollen eng zusammenarbeiten, um „die Unannehmlichkeiten auf ein Minimum zu reduzieren“.
„Digital Now“ präsentiert sich auf der Messe neu, modern und zeitgemäß
Ob Schuleinschreibung, Wohnbauförderung oder Abo-Erneuerung: Viele bürokratische Angelegenheiten werden mittlerweile digital erledigt. Mit dem Projekt „Digital Now“ begleitet die Landesverwaltung Bürgerinnen und Bürger Schritt für Schritt auf dem Weg zur digitalen Transformation des Landes.
Zum Spitzengehalt auch noch Prämie
Die hohen Gehälter der öffentlichen Spitzenbeamten hätten „allumfassend“ sein sollen, doch jetzt öffnet sich wieder eine Hintertür. Der Staat gesteht Führungskräften bis zu zwei Prozent Auftragsprämie zu und die kann den Lohn nahezu verdoppeln. „Wir müssen uns anpassen, werden aber so restriktiv wie möglich sein. Zwei Mal die Hand aufheben spielt sich nicht“, sagt der Landeshauptmann. Fast alle Gemeinden haben ihren Führungskräften das Zuckerl hingegen schon zugestanden.
Landhaus 12 wieder telefonisch erreichbar
Am Vormittag des 17. September waren die Büros des Landhauses 12 in der Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1 in Bozen telefonisch nicht erreichbar. Grund war ein technisch bedingter Stromausfall. An der Behebung des Defekts wurde intensiv gearbeitet, sodass seit dem frühen Nachmittag auch die Telefonie wieder problemlos funktioniert.
Mehr Geld und soziale Staffelung – Land und Gewerkschaften verhandeln
Insgesamt 825 Millionen Euro für den öffentlichen Dienst, davon 250 Millionen pro Jahr für strukturelle Gehaltserhöhungen im Dreijahreszeitraum 2025-27 und 75 Millionen Euro für eine weitere Einmalzahlung zur Berücksichtigung der Inflation für den Zeitraum 2022-24: Dieses Angebot unterbreitete die öffentliche Delegation gestern den Gewerkschaften am Verhandlungstisch.
Gemeindenfinanzierung 2025: Entwurf ist genehmigt
Die Südtiroler Gemeinden erhalten jährlich vom Land Südtirol finanzielle Mittel, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Am heutigen Dienstag hat die Landesregierung die Grundlage dafür geschaffen und den Entwurf für die Gemeindenfinanzierung 2025 genehmigt. Gleichzeitig wurde Landeshauptmann Arno Kompatscher, der in der Landesregierung für die Gemeinden zuständig ist, damit beauftragt, die Vereinbarung mit dem Präsidenten des Rats der Gemeinden, Andreas Schatzer, zu unterzeichnen.
Neue Elternzeitregelung für öffentliche Bedienstete ab heute in Kraft
Für rund 32.500 öffentliche Bedienstete gelten ab sofort einige wesentliche Neuerungen bei der Inanspruchnahme der Elternzeit: Sie ist nun flexibler nutzbar und besser entlohnt. Der neue Vertrag sieht auch höhere Zulagen für spezifische Kompetenzen, besondere Verantwortung oder beschwerliche Aufgaben vor.



