WIFO
Südtirols Industrie bleibt zuversichtlich – Aber Kosten und Konkurrenz steigen
Die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes in Südtirol blicken weiterhin positiv auf das Jahr 2026. Neun von zehn Betrieben erwarten eine zumindest zufriedenstellende Rentabilität. Gleichzeitig trüben steigende Kosten, stärkerer Wettbewerb und eine schwächere Exportentwicklung die Stimmung.
Teures Leben, trübe Stimmung: Kauflaune der Südtiroler trübt sich ein
Die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf die Energie- und Kraftstoffpreise haben zu einer deutlichen Verschlechterung des Konsumklimas in Südtirol geführt. Der aktuelle Indexwert entspricht dem europäischen Durchschnitt und liegt leicht über dem italienischen Niveau. Dies ergibt sich aus der vierteljährlichen Erhebung des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen.
Gute Zahlen, große Unsicherheit: Warum Südtirols Tourismus besorgt ist
Im Südtiroler Tourismus läuft es weiterhin rund: Die große Mehrheit der Betriebe ist mit der Ertragslage zufrieden, die Gästezahlen steigen – und selbst der Start ins Jahr 2026 fiel positiv aus, wie das aktuelle Wirtschaftsbarometer des Wifo zeigt. Doch die Auswirkungen des Iran-Krieges sorgen für Unsicherheiten.
Trotz Steuersenkung: Warum Diesel in Südtirol schon wieder über 2 Euro kostet
Die italienische Regierung hat zwar die Akzise gesenkt, doch an der Zapfsäule merken Autofahrer davon kaum etwas – im Gegenteil: Diesel kostet in Südtirol mittlerweile wieder über zwei Euro. Warum ist das? Wifo-Experte Georg Lun klärt auf.
WIFO: Regionalität wird geschätzt, entscheidet aber selten bei Hotelauswahl
Regionale Produkte spielen im Tourismus eine wichtige Rolle, doch honorieren Gäste sie tatsächlich bei der Hotelauswahl? Dieser Frage ist das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) mit einem innovativen Ansatz auf den Grund gegangen.
Südtirols Wirtschaft mit Aufschwung – Doch Risiken stehen vor der Tür
Die Stimmung in Südtirols Wirtschaft hat sich spürbar aufgehellt: Laut aktuellem Wirtschaftsbarometer bewerten über 90 Prozent der Betriebe ihre Ertragslage für 2025 als zufriedenstellend. Doch der Krieg im Iran und steigende Energiepreise trüben den Ausblick. Während für 2025 noch ein BIP-Wachstum von 1,1 Prozent erwartet wird, hängt die Entwicklung 2026 mit prognostizierten 0,5 bis 0,9 Prozent stark vom weiteren Verlauf des Nahost-Konflikts ab.
Südtirol, Land der „Buggler“: Viele über 55-Jährige wollen länger arbeiten
Die aktuellen Herausforderungen des Arbeitskräftemangels in Südtirol – und wie zufrieden Arbeitnehmer ab 55 Jahren sind: Darum ging es bei einer gut besuchten Veranstaltung der Handelskammer Bozen. Dabei wurden die Ergebnisse der jüngsten WIFO-Studie vorgestellt, die zeigen, dass 44 Prozent der befragten Erwerbstätigen ab 55 Jahren sich vorstellen können, auch nach Erreichen des frühestmöglichen Pensionsalters weiterhin berufstätig zu bleiben.
Südtirols Gütertransport steht unter Druck
Die Stimmung bei den Südtiroler Transportunternehmen ist zwar gut, doch im Güterverkehr bereiten die Fahrverbote in Österreich und die Bauarbeiten an der Luegbrücke weiter erhebliche Sorgen. Der Dienstleistungssektor ist dagegen geprägt von Licht und Schatten.
Industrie und Handwerk blicken vorsichtig optimistisch auf 2026
Trotz einer schwächelnden Nachfrage in den wichtigsten Märkten ist die Stimmung in Südtirols Industrie und Handwerk im Großen und Ganzen recht gut und die meisten Unternehmer blicken vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2026. Allerdings stehen einige Branchen stärker unter Druck, wie aus dem aktuellen Wirtschaftsbarometer des Wifo hervorgeht.
Direktvermarktung boomt: Bauern verkaufen zunehmend direkt
Ob am Bauernmarkt, im Hofladen oder über die Gastronomie: Immer mehr Südtiroler Bauern verkaufen ihre Produkte selbst. Das Interesse an der Direktvermarktung wächst und ihr Potenzial ist laut einer neuen Wifo-Studie noch längst nicht ausgeschöpft.
Konsumklima in Südtirol nimmt im Oktober leicht zu
Das Konsumklima in Südtirol hat sich im Herbst leicht verbessert. Im Vergleich zum Sommer bewerten die Südtiroler Familien ihre finanzielle Situation positiver, die Erwartungen hinsichtlich der künftigen Entwicklung der lokalen Wirtschaft haben sich aber leicht verschlechtert. Dies geht aus der Erhebung des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hervor.
Wifo erwartet 2026 Lebensmittelpreis-Anstieg um 3,2 Prozent
Die Wirtschaftsforscher des österreichischen Wifo rechnen im kommenden Jahr mit einem Preisanstieg bei Lebensmitteln (inklusive Alkohol und Tabak) im Jahresdurchschnitt von 3,2 Prozent. Für heuer wird ein Plus von 3,8 Prozent prognostiziert, geht aus einer Detailanalyse zur aktuellen Wifo-Konjunkturprognose hervor. Besonders stark steigen im laufenden Jahr die Preise laut Wifo-Prognose für Energie (+4,8 Prozent) und Dienstleistungen (+4,4 Prozent).
Konsumklima in Südtirol hellt sich leicht auf
Nach dem Rückgang im Frühjahr hat sich das Konsumklima in Südtirol im Sommer wieder verbessert. Es liegt nun über dem italienischen und europäischen Durchschnitt. Das geht aus einer Erhebung des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) der Handelskammer Bozen hervor.
Ideen, die bewegen: Schülerklassen ausgezeichnet
Bereits zum 26. Mal haben Schüler aus ganz Südtirol ihren Unternehmergeist beim Ideenwettbewerb „Imagine the future“ des Wifo-Instituts der Handelskammer Bozen unter Beweis gestellt. Den ersten Platz sicherte sich in diesem Jahr eine Klasse der Landeshotelfachschule Bruneck.
Trotz Unsicherheiten – (noch) gute Stimmung in Südtirols Industrie und Handwerk
Der drohende Handelskrieg zwischen der EU und den USA beschäftigt auch Südtirols Wirtschaft, der jüngsten Wifo-Umfrage zufolge ist die Stimmung in Industrie und Handwerk dennoch grundsätzlich gut. Ganze 94 Prozent der Befragten rechnen heuer mit zufriedenstellenden Erträgen. Allerdings wurde die Umfrage auch zu einem Zeitpunkt gemacht, als noch unklar war, wie die neuen US-Zölle ausschauen werden.
Trotz Unsicherheiten bleiben Südtiroler Unternehmen optimistisch
Die Stimmung der Südtiroler Unternehmer hat sich zuletzt leicht eingetrübt. Die kriselnde deutsche Wirtschaft und der Zollkrieg würden für Unsicherheiten sorgen, heißt es vom Wirtschaftsforschungsinstitut der Handelskammer Bozen (Wifo). Es geht daher für heuer nur mehr von einem Wachstum von 0,9 Prozent aus. Insgesamt bleiben aber mit Blick auf 2025 90 Prozent der Unternehmen zuversichtlich.
(Zu) hohe Lebenshaltungskosten: Kauflaune der Südtiroler trübt sich ein
Südtirols Verbraucher sind zunehmend verunsichert: Hohe Lebenshaltungskosten aber auch Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung trüben die Kauflaune. Aber trotz allem ist die Stimmung hierzulande immer noch weit besser als im italienischen und europäischen Schnitt.



