Wald
Klimawandel könnte Waldbrandfläche in Europa verdreifachen
Mehr Trockenheit, mehr Hitze, mehr Wind: Der Klimawandel könnte einer Studie zufolge die Fläche von Vegetationsbränden in Europa künftig deutlich ausweiten. Je nach Ausmaß der Erderwärmung könnte die von Feuern betroffene jährliche Fläche demnach bis Ende des Jahrhunderts im Vergleich zu heute um 39 Prozent steigen, möglicherweise aber auch um 192 Prozent. Allerdings sind neben dem Klimawandel auch andere Faktoren bedeutsam wie etwa Landnutzung, Prävention und Früherkennung.
Waldbrand auf griechischer Insel Salamis unter Kontrolle
Die griechische Feuerwehr hat einen Waldbrand auf der Insel Salamis nahe der Hauptstadt Athen unter Kontrolle gebracht. Die Lage habe sich verbessert, es gebe keine „aktive Feuerfront“ mehr, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Montag. Auf der Insel seien aber immer noch mehr als 200 Feuerwehrleute und auch zwei Löschhubschrauber im Einsatz. Bei dem Feuer waren zwei Menschen ums Leben gekommen.
Wald auf griechischer Ägäis-Insel Skyros brennt
Auf der griechischen Ägäis-Insel Skyros ist ein Waldbrand ausgebrochen. „Feuerwehrleute kämpften die ganze Nacht gegen das gewaltige Feuer“ in der Nähe des Küstenorts Atsitsa, das am Samstagnachmittag ausgebrochen sei, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender ERT am Sonntag. Laut Bürgermeister Kyriakos Antonopoulos sind keine Siedlungen bedroht, sondern nur einzelne Ferienhäuser. Dennoch sei das Dorf Pefko „vorsorglich evakuiert“ worden.
Heuer mehr als 280 Brandstifter in Griechenland festgenommen
Im seit Wochen von schweren Waldbränden getroffenen Griechenland sind seit Jahresbeginn mehr als 280 Menschen wegen mutmaßlicher Brandstiftung festgenommen worden. Wie ein Sprecher der Feuerwehrbehörde im staatlichen Rundfunk ERT weiter sagte, wird 252 der Festgenommenen fahrlässige Brandstiftung vorgeworfen, 29 sollen die Feuer vorsätzlich gelegt haben.
Erstes Todesopfer bei Waldbrand im Westen Kanadas
Der schwere Waldbrand im Westen Kanadas hat ein erstes Menschenleben gefordert. Die kanadische Polizei bestätigte, dass eine 80-jährige Frau nach Ausbruch des sich schnell ausbreitenden Feuers nahe Summerland in der Provinz British Columbia am Freitag während der Evakuierung gestorben ist. Ihr Tod stehe mit dem Brand in Zusammenhang, teilte die Polizei in Penticton mit. Die genaue Todesursache werde untersucht. Weitere Todesfälle sind der Polizei demnach bisher nicht bekannt.
Heftiger Waldbrand wütet in den Niederlanden
Ein Waldbrand hat sich in einem niederländischen Naturschutzgebiet nahe der deutschen Grenze über ein Gebiet von rund hundert Hektar ausgebreitet. Hunderte Feuerwehrleute kämpften am Dienstag unterstützt von Löschhubschraubern gegen die Flammen im Naturschutzgebiet Boschhuizerbergen nahe Oostrum im Südosten der Niederlande. Bis zum frühen Nachmittag war der Brand weiterhin außer Kontrolle, dichte Rauchwolken hingen über dem Gebiet in der Provinz Limburg.
Festnahme bei Waldbränden im Nordwesten der USA
Während die Feuerwehr weiterhin gegen drei große Waldbrände rund um die Großstadt Spokane im Nordwesten der USA kämpft und hunderte Häuser niedergebrannt sind, ist ein Mann unter dem Verdacht der Brandstiftung festgenommen worden. Der 37-Jährige wird verdächtigt, das größte der drei Feuer ausgelöst zu haben, wie Sheriff John Nowels am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz sagte. Ein Zeuge habe den Mann beobachtet, wie der Sheriff erläuterte.
Waldbrand westlich von Athen weitgehend unter Kontrolle
Bei den Waldbränden nahe der griechischen Hauptstadt Athen hat sich Dienstagfrüh endlich Entspannung abgezeichnet: Nachdem Hunderte Feuerwehrleute und Freiwillige die vierte Nacht in Folge gekämpft hatten, brachten die Einsatzkräfte die Feuer westlich der Metropole endlich unter Kontrolle. Dank guten Wetters und wenig Wind konnten auch die Löschhubschrauber ihren Beitrag leisten. Entwarnung gab es jedoch weiterhin nicht.
Löschhubschrauber bei Waldbrand nahe Athen abgestürzt
Bei den Löscharbeiten westlich von Athen sind nach Berichten des griechischen Rundfunks ERT zwei Löschhubschrauber zusammengestoßen und abgestürzt. Die Piloten des einen Hubschraubers haben sich bei der Feuerwehrzentrale per Funk gemeldet. Das Schicksal der Besatzung des zweiten Hubschraubers ist jedoch weiterhin unklar. Im Gebiet bei der Ortschaft Psatha wurde eine großangelegte Such- und Rettungsaktion eingeleitet, teilte die Feuerwehr mit.
100 Häuser in Griechenland verbrannt
Die aktuellen Waldbrände in Griechenland haben besonders die Ortschaft Porto Germeno rund 60 Kilometer westlich von Athen getroffen. In dem Küstenort im Nordosten des Golfs von Korinth sollen bis Samstag rund 100 Häuser verbrannt sein, sagte der Vizebürgermeister der umliegenden Gemeinde Mandra. „Aufgrund der starken Winde können derzeit überhaupt keine Löschflugzeuge eingesetzt werden. Wir hoffen, dass der Wind nachlässt. Es gibt keine andere Möglichkeit.“
Zehntausende in Waldbrandgebieten um Madrid kehren zurück
Nach fast einer Woche der Angst und Ungewissheit kehren Zehntausende in den Waldbrandgebieten rund um Madrid in ihre Häuser zurück. Die Behörden hoben Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen für 19 Ortschaften auf, wie das spanische Innenministerium mitteilte. Angesichts des Beginns der vierten Hitzewelle des Sommers, die bis Sonntag anhalten soll und in den nächsten Tagen die Löscharbeiten erschweren dürfte, warnen die Behörden jedoch weiterhin vor verfrühter Entwarnung.
Löscharbeiten bei Waldbrand in Tirol fortgesetzt
Die Löscharbeiten gegen den am Dienstag ausgebrochenen Waldbrand im Gaisbachtal im Gemeindegebiet von Kufstein sind Mittwochfrüh fortgesetzt worden. „Brand aus“ konnte noch nicht gegeben werden. 8.000 Quadratmeter waren betroffen gewesen, wie die Polizei am Mittwoch berichtete. Der Brand konnte eingedämmt werden, am Mittwoch gab es noch schätzungsweise bis zu 100 Glutnester zu bekämpfen, hieß es von der Feuerwehr zur APA: „Der Einsatz wird noch einige Stunden andauern.“
Teilerfolge bei Waldbränden, aber Sorge wegen Hitze
Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände blicken die Einsatzkräfte mit Sorge auf eine neue Hitzewelle: Für Frankreich erwarteten die Meteorologen bereits ab Dienstag, für Spanien ab Mittwoch sengende Temperaturen, teils von mehr als 40 Grad. Die Feuerwehr im Südwesten Frankreichs sah sich im Vorfeld der neuen Hitze in der „Offensive“ gegen die Flammen, in Spanien konnten die Einsatzkräfte nach den Worten von Regierungschef Pedro Sánchez „Licht am Ende des Tunnels“ sehen.
Vor Hitzewelle bleiben Brände bei Bordeaux Herausforderung
Vor Beginn einer neuen Hitzewelle in Frankreich versucht die Feuerwehr, die an der Atlantikküste wütenden Waldbrände weiter einzudämmen. Während der größere der beiden Brände bei Bordeaux den Einsatzkräften weiterhin zu schaffen mache, sei der flächenmäßig kleinere Brand inzwischen unter Kontrolle, sagte Präsident Emmanuel Macron beim Besuch der Einsatzleitung Montagabend in Bordeaux. „Wir werden diesen Kampf zum Schutz der Bevölkerung gewinnen“, sagte Macron.
Vor Hitzewelle bleiben Brände bei Bordeaux Herausforderung
Vor Beginn einer neuen Hitzewelle in Frankreich versucht die Feuerwehr, die an der Atlantikküste wütenden Waldbrände weiter einzudämmen. Während der größere der beiden Brände bei Bordeaux den Einsatzkräften weiterhin zu schaffen mache, sei der flächenmäßig kleinere Brand inzwischen unter Kontrolle, sagte Präsident Emmanuel Macron beim Besuch der Einsatzleitung Montagabend in Bordeaux. „Wir werden diesen Kampf zum Schutz der Bevölkerung gewinnen“, sagte Macron.
Waldbrände toben in Sizilien und Sardinien
Waldbrände toben in weiten Teilen Siziliens und Sardiniens. Allein auf Sizilien waren am Montag mehr als 100 Einsätze von Zivilschutz, Feuerwehr und Forstbehörden erforderlich. Mehrere Brände konnten unter Kontrolle gebracht werden, andere flammten erneut auf. Besonders kritisch war die Lage in Castronovo di Sicilia in der Provinz Palermo.
Großeinsatz wegen Waldbrandes nach Blitzeinschlag in Nordtirol
Offenbar ein Blitzeinschlag hat Dienstagmittag oberhalb von Wildermieming in Nordtirol (Bezirk Innsbruck-Land) einen Waldbrand ausgelöst. Eine dichte Rauchsäule breitete sich im Bereich des sogenannten „Grieslehen“ aus. Aufgrund des unwegsamen Geländes wurden mehrere Hubschrauber angefordert.
Elf Tote bei Waldbrand in Südspanien
Bei einem verheerenden Waldbrand in der südspanischen Provinz Almería sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Zudem galten noch 19 Menschen als vermisst, wie der Regionalpräsident von Andalusien, Juan Manuel Moreno, am Freitag im Radiosender Cadena Ser mitteilte. Den Behörden zufolge handelt es sich bei den Opfern überwiegend um ausländische Staatsbürger, die Anweisungen, in ihren Häusern Schutz zu suchen, missachtet hatten. Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen.
Im Wald des Bischofs: Warum und wie die Diözese mehr als 4.200 Hektar Wald bewirtschaftet
Im Sommer zieht es viele Menschen in den Wald – dorthin, wo Schatten und Ruhe warten. Die Abteilung „Forstwirtschaft“ der Diözese Bozen-Brixen bewirtschaftet in Süd- und Osttirol sowie in der Provinz Belluno rund 4.200 Hektar Wald. Die ältesten Besitzungen reichen bis ins Jahr 901 n. Chr. zurück. Wie sieht diese Bewirtschaftung konkret aus? Lohnt sie sich überhaupt noch?
Feuerwehr bekämpft mehrere Waldbrände in Südfrankreich
Hunderte Feuerwehrleute haben am Donnerstag in Südfrankreich mehrere Waldbrände bekämpft. Nördlich von Narbonne brannten bereits 900 Hektar Vegetation ab, das Feuer konnte bis zum Vormittag noch nicht eingedämmt werden. „Wir wurden gestern Nachmittag evakuiert und konnten die Flammen von der Straße aus sehen“, sagte Béatrice Bourrel aus dem Ort Pouzols-Minervois. „Das Dorf war schwarz vor Rauch“, fügte sie hinzu.
Forschung: Den Borkenkäfer mit seinen natürlichen Feinden schlagen
Der Borkenkäferbefall in Südtirols Wäldern flacht aktuell wieder ab, doch es war bestimmt nicht der letzte: Umso wichtiger ist es, besser auf kommende Ausbrüche vorbereitet zu sein. Genau dieses Ziel haben sich Forscher der Uni Bozen und von Eurac Research bei ihrem jüngsten Forschungsprojekt gesetzt. Ein besonderes Augenmerk soll dabei den natürlichen Feinden des Borkenkäfers gelten, wie jüngst bei der Vorstellung der Ergebnisse betont wurde.
Weiter Brände in Südkalifornien
Hunderte Feuerwehrleute kämpfen im Süden des US-Bundesstaats Kalifornien gegen mehrere Waldbrände an. Der Großeinsatz zu Beginn der Feuersaison in dem Westküstenstaat zeigt Erfolg. Ein Feuer auf der Insel Santa Rosa vor der Küste Kaliforniens war am Dienstagabend (Ortszeit) nach Behördenangaben zu 26 Prozent eingedämmt. Es hatte innerhalb weniger Tage eine Fläche von rund 68 Quadratkilometer erfasst.
Südtirols Wälder stärken: Walcher wirbt für neue Förderungen und aktive Waldbewirtschaftung
Die Waldfläche in Südtirol ist laut Landesregierung in den vergangenen Jahrzehnten leicht gewachsen und macht inzwischen rund 51 Prozent der Landesfläche aus. Forstlandesrat Luis Walcher verweist auf neue Fördermaßnahmen zur Waldpflege und betont die zentrale Bedeutung widerstandsfähiger Schutzwälder angesichts von Klimawandel und Naturgefahren.



