Wobi
Vandalismus in Bozner WOBI-Anlage: „Wir schlafen nicht mehr“
„Wir schlafen nicht mehr“, sagt ein Anwohner der WOBI-Wohnanlage in der Bozner Cagliari-Straße. Immer wieder würden Gruppen sehr junger Personen nachts randalieren, gegen Türen treten, Scheiben zerstören und auch Eingänge beschädigen. „Wir reden teils von Kindern zwischen zehn und fünfzehn Jahren, die unbeaufsichtigt unterwegs sind“, heißt es von Seiten mehrerer Mieter. Dutzende Familien sprechen von einer kaum mehr tragbaren Situation.
49 von 334 Wobi-Wohnungen für Nicht-EU-Bürger
Im geförderten Wohnbau stehen heuer 33,91 Millionen Euro für Bau, Kauf und Sanierung von Erstwohnungen bereit. Davon gehen 2,2 Millionen Euro an Nicht-EU-Bürger. Das sind 6,5 Prozent und damit unter dem Anteil der Ausländer in Südtirol. Von den heuer zur Verfügung stehenden Sozialwohnungen gehen hingegen 49 von 334 an Nicht-EU-Bürger.
Wobi-Streit: Die Nerven liegen blank
In der Landesregierung ist jetzt Feuer am Dach: Nachdem es am Freitag keine Mehrheit für Ulli Mairs Reformvorschlag für das Wohnbauinstitut WOBI gab, flattern die Nerven etwas. Landesrat Christian Bianchi wirft Mair vor, als Reaktion auf die Ablehnung ihres Vorschlags falsche und ethnisch geprägte Aussagen getätigt zu haben. Doch diese kontert.
Beim Wobi bleiben die langen Wege – vorerst
Nichts wird es mit den kurzen Wegen im Wobi: Landesrätin Ulli Mair hat ihren Beschlussantrag zur Abschaffung des Verwaltungsrates nach einer hitzigen Diskussion in der Landesregierung zurückgezogen. „Offensichtlich will man mehrheitlich die Versorgungsposten beibehalten – aus rein parteipolitischen Gründen“, konstatierte sie nach der Sitzung.
ABSTIMMUNG: Wer sollte Flüchtlinge aufnehmen in Südtirol?
Die Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen in Südtirol ist in vollem Gange: Bozen will das nicht alleine stemmen, aber auch die anderen Gemeinden scheinen nicht alle glücklich. Und: Landesrätin Ulli Mair stellt klar: „WOBI-Wohnungen stehen für die geplante Verteilung von Flüchtlingsfamilien nicht zur Verfügung“. Wer sollte Flüchtlinge aufnehmen? Was sagen Sie?
Mair: „Diese Wohnungen stehen für Flüchtlingsfamilien nicht zur Verfügung“
Im Zuge der Diskussion über die Unterbringung von Flüchtlingsfamilien, die von Bozen auf das Land verteilt werden sollen, wurde das Wohnbauinstitut (WOBI) ins Gespräch gebracht. Die für das WOBI zuständige Landesrätin Ulli Mair stellt klar: „WOBI-Wohnungen stehen für die geplante Verteilung von Flüchtlingsfamilien nicht zur Verfügung“.
WOBI: Mair muss weitere Reformpläne bringen
So hatte es sich Landesrätin Ulli Mair wohl nicht vorgestellt: Nach zweistündiger Debatte vertagte die Landesregierung gestern die Entscheidung, den Verwaltungsrat des WOBI abzuschaffen. Zwar scheint Mair mit dem Vorhaben auf Zustimmung bei der SVP zu stoßen. Zuerst müssen aber weitere Reformpläne auf den Tisch, damit auch die italienischen Landesräte zustimmen können – ohne das Gesicht zu verlieren.
Streit um WOBI-Verwaltungsrat: Jetzt vermittelt der Landeshauptmann
In den offenen Streit zwischen Landesrätin Ulli Mair und den italienischen Koalitionspartnern klinkt sich jetzt der Landeshauptmann ein. „Entscheidend ist nicht, ob wir den Verwaltungsrat abschaffen. Viel wichtiger ist, wie das WOBI schneller und effizienter werden.“
Landesrätin Mair: „Poche auf ein effizienteres WOBI“
Nicht das erste Mal steht das Wohnbauinstitut in der Kritik, nun aber verschärft Landesrätin Ulli Mair die Gangart. Es könne kein „Weiter so wie bisher akzeptiert werden“, erklärt sie gegenüber STOL vor dem Hintergrund, dass mit Ende April das über fünfjährige Mandat des Verwaltungsrates ausläuft und Generaldirektor Wilhelm Palfrader mit dem heurigen Jahr die Pensionierung winkt.
Mit Rauchgas und Sturmhauben vor WOBI-Wohnung: Anrainer entsetzt
Rauchbomben, Motorroller und maskierte Jugendliche: Immer wieder werden WOBI-Wohnungen in der Landeshauptstadt zum Drehort für Trap-Musik-Videos – Musik-Videos in denen häufig Gewalt, Drogenkonsum und kriminelle Machenschaften verherrlicht werden. Den Anrainern reicht es: „Solche Bilder machen Angst.“
Happy End einer Odyssee für gehörlose Wobi-Mieter
Glückliches Ende einer langen Odyssee für gehörlose Mieter des Wohnbauinstituts: Weil sie vor 2003 die Kommunikationszulage für Gehörlose nicht als Einkommen erklärt hatten, wurde ihre Miete neu berechnet, Rückzahlungen eingefordert. „Jetzt verzichten wir auf diese Zahlungen“, sagt Landesrätin Ulli Mair.
WOBI: Harte Linie bei Regelbrechern
Harte Linie des Landes bei den Regelbrechern beim WOBI: Mietern, die sich dort nicht an die Mieterordnung halten, kann seit einem Jahr der Beitrag für Wohnnebenkosten entzogen werden. Dagegen legten einige der schwarzen Schafe frisch-fröhlich Rekurs bei den Sozialsprengeln ein. Doch das spielt sich nicht.
Alles neu bei der Berechnung: So ändert sich die Miete von WOBI-Wohnungen
Mieter von WOBI-Wohnungen, die ihren Mietvertrag vor 2024 abgeschlossen haben, müssen ab Jänner kommenden Jahres tiefer in die Tasche greifen. Auf Antrag von Wohn-Landesrätin Ulli Mair hat die Landesregierung gestern einige Neuerungen bei der Berechnung der Mieten für Sozialwohnungen genehmigt.
WOBI: Instandsetzungsarbeiten an 35 Wohnungen in Meran gestartet
Das Wohnbauinstitut der Autonomen Provinz Bozen (WOBI) hat ein umfassendes Sanierungsprojekt in der Manzoni-Straße Nr. 119–121 in Meran gestartet. Die Arbeiten, die 35 Wohnungen betreffen, haben am 18. August begonnen und sollen bis zum 21. Februar 2026 abgeschlossen sein – mit einer geplanten Gesamtdauer von sechs Monaten.
WOBI: Leerstand der Marke Eigenbau mit 630 Wohnungen
Südtirol lechzt nach Wohnraum, doch beim größten Immobilienbesitzer des Landes stehen 630 Wohnungen leer, weil Sanierungen viel zu schleppend vorangehen. Einstimmig macht der Landtag jetzt Druck, diese Zahl binnen eines Jahres deutlich zu drücken.
Wipptal: Mit falschen Angaben Sozialwohnung erschwindelt
Zehn Empfänger von WOBI-Wohnungen in Sterzing und jeweils einer in Ratschings, am Brenner und in Freienfeld haben falsche Angaben gemacht, um in den Genuss einer WOBI-Wohnung zum vergünstigten Mietzins zu kommen. Nun wurden sie dabei ertappt und von den Carabinieri angezeigt.
Keine Chance für illegale Besetzungen – WOBI Bozen zieht Bilanz
Keine illegale Besetzungen, minimale Zwangsräumungen – mit strenger Kontrolle, schneller Intervention und enger Polizeikooperation hält das WOBI Bozen seine Wohnanlagen frei von Missbrauch. Wie das gelingt und welche Fälle zuletzt für Aufsehen sorgten.
WOBI: Antrag durch, Problematik bleibt
Das Wohnbauinstitut (WOBI) soll künftig als eine Art Landesagentur für Vermietung leerstehende Immobilien anmieten und als Sozialwohnungen weitervermieten. Das hat der Landtag am Donnerstag beschlossen. Überrascht von dieser Entscheidung zeigt sich der Verband der Hauseigentümer (VHE). „Es gibt bereits ähnliche Projekte“, erklärt Vizepräsident Christof Brandt.
Zwangsräumung von Wobi-Wohnung führt zu Drogenfund und Ausweisung
Dank seiner Beschäftigung in Bozen verfügte ein 27-jähriger Marokkaner über einen Aufenthaltstitel – und eine Mietwohnung des Wohnbauinstituts (Wobi). Er soll jedoch etliche Monatsmieten schuldig geblieben sein. Bei der Zwangsräumung der Sozialwohnung stellten die Beamten fest, dass der Ausländer einer weiteren, illegalen Tätigkeit nachgegangen sein soll. Quästor Paolo Sartori ließ ihn ausweisen.
Wobi: Kein Beitrag mehr für Regelbrecher
In den 14.000 Wohnungen des Wobi leben fast so viele Menschen wie in der Stadt Meran – und für die schwarzen Schafe unter ihnen ist jetzt Schluss mit lustig. Vor 2 Monaten von Landesrätin Ulli Mair angekündigt, wurde jetzt von der Landesregierung beschlossen: Mietern, die sich nicht an die Regeln halten, kann der Beitrag für die Wohnnebenkosten gestrichen werden.
Wo das Wohnbauinstitut das Vorkaufsrecht haben soll
Landauf, landab warten Häuslbauer hart auf das Wohnen mit Preisbindung, mit dem das geförderte Dach über dem Kopf 25 Prozent billiger werden soll. In den 21 Gemeinden mit Wohnungsnot werden private Interessenten das Angebot aber mit einem öffentlichen Konkurrenten teilen müssen: „Das Wobi (Wohnbauinstitut, Anm.d.Red.) erhält ein Vorkaufsrecht“, sagt Landesrat Peter Brunner.
Besetzte Wobi-Wohnung: „So kann die Polizei die Familie bitten“
Auch wenn sich kommenden Montag Gemeinde, Wobi und Sozialdienste zur einer dringlichen Sitzung in Sachen besetzte Wobi-Wohnung in Sinich treffen werden, dürfte das wenige bis keine Auswirkungen haben. Die 6-köpfige Familie – Vater und Großvater aus Süditalien stammend sowie die Mutter, eine Einheimische, plus 3 Kleinkinder – dürfte sich bis auf weiteres nicht aus der Wobi-Wohnung wegbewegen.



