„Das Land verfügt derzeit über keine freien eigenen Immobilien, die rund 8.000 Quadratmeter Bürofläche bereitstellen könnten. Die Anmietung dieser Räumlichkeiten ist daher eine konkrete Notwendigkeit“, erklärte Bianchi auf einer Pressekonferenz am Donnerstag.
Überwachungssystem mit 42 Sensoren installiert
Unterdessen laufen im Gebäudekomplex am Gerichtsplatz die Sicherungsarbeiten weiter. Derzeit wird ein Gerüst errichtet, das den Eingangsbereich mit dem einsturzgefährdeten Bogen abstützen soll. Zudem wurde ein Überwachungssystem mit 42 Sensoren installiert. „Die Sensoren bleiben bis zur vollständigen Sanierung des Gebäudes aktiv“, sagte Bianchi.
Die Sensoren sollen sowohl den sicheren Zugang für die mit dem Umzug beschäftigten Mitarbeiter gewährleisten als auch während der späteren Bauarbeiten zum Einsatz kommen.
Zu den ersten Diensten, die wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein sollen, gehört die Ausgabestelle für Zweisprachigkeitsbescheinigungen. Sie wurde vorübergehend in die Räumlichkeiten des Katasters verlegt. Zu den Ermittlungen zum Einsturz bestätigte Bianchi, dass das Land Südtirol als Eigentümer des Gebäudes den Behörden sämtliche Unterlagen zur Bausubstanz übermittelt habe.


