Einsturz
Gericht: Strafprozesse sollen im Oktober wieder starten
Nach dem Einsturz des Bozner Gerichtsgebäudes hat sich Gerichtspräsidentin Francesca Bortolotti mit der Notfallkommission der Strafverteidigerkammer Bozen getroffen. Im Mittelpunkt standen die Folgen des Ereignisses und die daraus entstandenen Probleme für die Justiz, insbesondere für die Strafverteidigung.
Einsturz Gericht: Weitere Verdächtige nicht ausgeschlossen
Die Liste der Namen im Ermittlungsregister zum Teileinsturz des Bozner Gerichtsgebäudes könnte sich ausweiten. Die Staatsanwaltschaft geht offenbar davon aus, dass noch nicht alle Personen, die eine mögliche Verantwortung tragen könnten, ausgeforscht worden sind. Die Spurensuche in Handys und Computern hat bereits begonnen.
Nach Teileinsturz: Gericht zieht ab 17. August um
Nach dem Teileinsturz des Bozner Gerichtsgebäudes am 16. Juli soll am 17. August der Umzug der Gerichtsämter in provisorische Räumlichkeiten beginnen. Voraussetzung seien die Ergebnisse der laufenden statischen Sicherheitsprüfungen, teilte Landesrat Christian Bianchi mit.
Zwei Tote und vier Vermisste nach Gebäudeeinsturz in Messina
Nach dem Einsturz eines Wohngebäudes in der sizilianischen Hafenstadt Messina am Donnerstag ist die Leiche eines zweiten Todesopfer geborgen worden. Dabei handelt es sich um eine Frau. Vier weitere Personen werden nach Angaben der Feuerwehr vom Samstag noch unter den Trümmern vermisst. Drei weitere Menschen wurden bei dem Unglück – vermutlich explodierte eine Gasflasche – verletzt. Nach Angaben der Rettungskräfte besteht für sie keine Lebensgefahr.
Gerichtsnotstand: Strafverteidigerkammer trifft Staatsanwalt Bisignano
Nach dem Einsturz und der Evakuierung des Bozner Gerichtsgebäudes hat sich die Strafverteidigerkammer mit dem Leitenden Staatsanwalt Axel Bisignano getroffen. Ziel war es, Lösungen zu finden, um die Kontinuität des Justizdienstes sicherzustellen.
„Justiz ist nicht stehen geblieben und wird nicht stehen bleiben“
Nach dem teilweisen Einsturz des Bozner Gerichtsgebäudes laufen die Arbeiten an einer Übergangslösung auf Hochtouren. Die neuen Räumlichkeiten sollen für mindestens fünf bis sechs Jahre als Ersatzstandort dienen. Gerichtspräsidentin Francesca Bortolotti betont: „Die Justiz ist nicht stehen geblieben und wird nicht stehen bleiben.“
Einsturz Gericht – Axel Bisignano: „Es war ein Schock“
Mit einem Knall wie bei einer Explosion ist der Mitteltrakt des Bozner Landesgerichtes in sich zusammengestürzt – nur ein Knacken hatte Sekunden zuvor zwei Reinigungskräfte im Atrium gewarnt. Das belegen die Aufnahmen der Überwachungskameras, die von den Ermittlern ausgewertet werden. Für den Leitenden Staatsanwalt Axel Bisignano war es „ein Schock“, nur mehr Überreste seines Büros vorzufinden.
Einsturz des Bozner Gerichts: Arbeiten laufen auf Hochtouren
Nachdem im Morgengrauen des 16. Juli ein großer Teil des Gerichtsgebäudes eingestürzt ist, arbeiten die Landestechniker und die Berufsfeuerwehr der Landesagentur für Bevölkerungsschutz daran, die Sicherheit im Bereich des Gerichts zu gewährleisten.
Nach Einsturz am Bozner Gericht: Statikprobleme und Drohneneinsatz
Nach dem teilweisen Einsturz des Bozner Gerichtsgebäudes bleibt die Lage vor Ort kritisch. Wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtet, weisen auch die noch stehenden Teile des historischen Justizpalastes statische Probleme auf. Der Einsatz von Drohnen soll Klarheit bringen.
Südtirols Justiz vorerst obdachlos: Wie es jetzt weitergeht
Homeoffice, Herbergssuche, Vertagungen: Nach dem ersten Schock über den Einsturz wurde sofort nach Wegen für die Aufrechterhaltung des Gerichtsbetriebes gesucht. Im Raum stand auch die Sorge, dass dringende Vorbeugemaßnahmen nicht erlassen werden könnten, weil die Akten nicht zugänglich waren.
Einsturz des Gerichtsgebäudes: Solidarität des Justizministeriums
Landeshauptmann Arno Kompatscher ist am Donnerstagnachmittag im Justizministerium in Rom empfangen worden. Beim institutionelle Treffen, das seit längerem geplant war, sprachen die Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums ihre Solidarität angesichts des Einsturzes am Bozner Gerichtsgebäude aus.
Acht Jahre nach Brücken-Einsturz in Genua: Mehr als 200 Jahre Haft verhängt
Fast acht Jahre nach dem tödlichen Einsturz der Morandi-Autobahnbrücke im norditalienischen Genua ist der Prozess zu Ende gegangen. 32 der insgesamt 57 Angeklagten wurden am Donnerstag verurteilt, insgesamt wurden Strafen in Höhe von mehr als 200 Jahren Haft verhängt. Beim Unglück am 14. August 2018 waren 43 Menschen gestorben. Das - noch nicht rechtskräftige - Urteil wurde in Anwesenheit der Bürgermeisterin von Genua, Silvia Salis, und der Angehörigen vieler Opfer verlesen.
Villanders: Baugrubensicherung eingestürzt – Das sagt der Bürgermeister
Helle Aufregung am Samstag in Villanders: Auf einer Baustelle für ein Wohnhaus stürzte eine Pfahlbetonwand unter den Augen zahlreicher besorgter Dorfbewohner ein. Ein beeindruckendes Video dokumentiert den Moment, als Hangsicherung nachgibt.
Gebäude in Madrid bei Umbau eingestürzt
Beim Einsturz eines im Umbau befindlichen Gebäudes sind im Zentrum von Madrid vier Menschen ums Leben gekommen. Die Feuerwehr habe alle Leichen geborgen, bestätigten die Rettungsdienste Mittwochfrüh. Zwei Leichen waren bereits am Vorabend - fast zehn Stunden nach dem Unglück - in den Trümmern gefunden worden, wie Bürgermeister José Martínez Almeida mitgeteilt hatte. Zwei weitere Personen wurden dem Bericht zufolge kurz vor 3.00 Uhr morgens gefunden und geborgen.
Schuleinsturz in Indonesien: Keine Hoffnung auf Überlebende
Nach dem Einsturz eines mehrstöckigen Schulgebäudes in der indonesischen Provinz Ost-Java haben die Rettungskräfte offenbar keine Hoffnung mehr, Überlebende in den Trümmern zu finden. Mithilfe von Drohnen mit Wärmebildkameras sei von den Verschütteten „kein Lebenszeichen mehr“ festgestellt worden, sagte der Leiter der nationalen Katastrophenschutzbehörde, Suharyanto, am Donnerstag vor Journalisten am Unglücksort. Zuvor hatten Einsatzkräfte fünf Menschen lebend geborgen.
Zahl der Vermissten nach Schuleinsturz in Indonesien steigt
Beim Einsturz eines mehrstöckigen Schulgebäudes in Indonesien sind wahrscheinlich deutlich mehr Menschen verschüttet worden als zunächst angenommen. Die Behörden gingen nun von mindestens 91 Vermissten unter den Trümmern des islamischen Internats Al Khoziny in der Stadt Sidoarjo aus, teilte der Katastrophenschutz am Mittwoch mit. Zuvor war von 38 Vermissten – größtenteils Schülerinnen und Schülern – die Rede gewesen.
Mehrere Tote nach Einsturz von indonesischer Schule
In Indonesien suchen hunderte Einsatzkräfte in den Trümmern eines eingestürzten Schulgebäudes nach Überlebenden. Mindestens 38 Menschen wurden noch unter dem Schutt des mehrstöckigen islamischen Internats auf der Insel Java vermisst, darunter Schüler und Bauarbeiter, teilte der Katastrophenschutz am Dienstag mit. Nach Angaben des Leiters der örtlichen Such- und Rettungsdienste, Nanang Sigit, kamen mindestens drei Schüler ums Leben.
Erdrutsch in Trient: 14 Personen evakuiert – Niemand Verletzt
Die Unwetterwelle, die auch das Trentino heimgesucht hat, sorgte am gestrigen Donnerstagabend für einen Erdrutsch im Zentrum von Trient. Etwa 30 Kubikmeter Erde hatten sich in der Malvasia-Straße im Stadtteil San Martino gelöst und ein Wohnhaus mit insgesamt fünf Wohnungen getroffen.



