Samstag, 4. Juli 2026

Nach verheerender Mure in Meran: Untersuchungen begonnen

Zwei Gebäude sind nach dem Erdrutsch, der sich am Sonntag entlang des Weissplatterbachs ereignet hat, nach wie vor unbewohnbar. Es handelt sich um zwei Wohnhäuser, in denen insgesamt neun Personen ihren Wohnsitz haben. Gestern haben die statischen Untersuchungen begonnen.

Das Haus der Familie Tomasi im Naifdammweg 1.

Das Ergebnis des Gutachtens wird für Montag erwartet: Je nach den Ergebnissen der Untersuchungen können die neun noch evakuierten Personen in ihre jeweiligen Wohnungen zurückkehren.

Wolfgang Tomasi, dessen Haus betroffen ist, erzählt von den schrecklichen Minuten, als die Mure auf sein Haus raste – hier mehr dazu.

In der Zwischenzeit sorgt die Wildbachverbauung für die Errichtung eines Schutzwalls in der Nähe der beiden Gebäude als vorbeugende Maßnahme, um eventuelle weitere Hangrutschungen einzudämmen.

Was den Straßenverkehr betrifft, so bleibt der südlichere Abschnitt der Katzensteinstraße in Richtung Freiberg weiterhin gesperrt. Auch der Parkplatz neben dem Schießstand, der derzeit als Einsatzbereich für die Abstellung der bei den Aufräum- und Reinigungsarbeiten eingesetzten Fahrzeuge und Ausrüstung dient, bleibt vorübergehend für die Öffentlichkeit unzugänglich.

„Unsere Priorität ist es, die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten und alle Phasen der Rückkehr in die Wohnungen sorgfältig zu begleiten“, betont Stadtrat Christoph Mitterhofer. „Wir danken den Einsatzteams und den Rettungsdiensten für die in diesen Tagen geleistete Arbeit und beobachten die Entwicklung der Lage weiterhin mit größter Aufmerksamkeit.“

sor

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