Gewitter
Nach verheerender Mure in Meran: Untersuchungen begonnen
Zwei Gebäude sind nach dem Erdrutsch, der sich am Sonntag entlang des Weissplatterbachs ereignet hat, nach wie vor unbewohnbar. Es handelt sich um zwei Wohnhäuser, in denen insgesamt neun Personen ihren Wohnsitz haben. Gestern haben die statischen Untersuchungen begonnen.
Nach Murenabgang bei Meran: Katze und Aquariumfische lebend geborgen
Zwischen den vielen Stunden harter Arbeit sind es genau solche kleinen Momente, die allen Beteiligten ein Lächeln ins Gesicht zaubern: Bei den Aufräumarbeiten nach dem Murenabgang wurde zwischen Schlamm, Geröll und Holz ein Aquarium entdeckt – und die Fische darin haben tatsächlich überlebt. Auch eine Katze hatte Glück im Unglück und konnte von den Einsatzkräften gerettet werden.
Gewitter fegen über das Land: Rund 50 Unwettereinsätze am gestrigen Mittwoch
Vorerst aufatmen heißt es für Südtirols Feuerwehrmänner. Nachdem die angekündigte Kaltfront am gestrigen Mittwoch für rund 50 Feuerwehreinsätze im ganzen Land sorgte, beruhigte sich die Lage in der Nacht auf den heutigen Donnerstag. Größere Unwetterschäden blieben glücklicherweise aus.
VIDEO | Unwetter in Südtirol: Keller überflutet, Fahrbahnen blockiert
Die angekündigten Gewitter haben Südtirol erreicht. Erste Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren werden bereits aus dem Raum Meran, Brixen und Bozen gemeldet. Die Einsatzkräfte rücken derzeit unter anderem zu umgestürzten Bäumen und Überschwemmungen aus. Im Laufe des Nachmittags und Abends ist aufgrund der anhaltenden Gewitter mit weiteren Einsätzen zu rechnen.
VIDEO | Unwetterfront erreicht Südtirol – Vorsicht auf den Straßen
Die angekündigte Kaltfront hat am heutigen Mittwochnachmittag den Westen Südtirols erreicht und breitet sich in den kommenden Stunden über das gesamte Landesgebiet aus. Einsatzkräfte rücken derzeit zu den ersten Unwettereinsätzen aus.
Zahlreiche Unwetter-Einsätze im Eisacktal und Raum Meran
Vorerst kein Aufatmen gibt es nach den starken Niederschlägen am gestrigen Sonntag im Burggrafenamt. Aktuell entlädt sich ein Gewitter im Raum Meran-Hafling und sorgt mehrere für Unwettereinsätze. Auch die Einsatzkräfte im Eisacktal stehen zur Stunde im Dauereinsatz – auch dort kommt es zu zahlreichen wetterbedingten Alarmierungen.
Meran | Nach Evakuierung: 14 Personen wieder nach Hause zurückgekehrt
Erleichternde Nachrichten aus Meran: 14 von insgesamt 39 Personen, die wegen des Murenabgangs evakuiert worden sind, konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Indes dauern die Aufräumarbeiten der Unwetterschäden unvermindert an.
Unwetterschäden: Wildbachverbauung hilft bei Aufräumarbeiten mit
Neben den zahlreichen Einsatzkräften der Feuerwehren hilft auch das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd tatkräftig bei den Aufräumarbeiten in Meran-Labers mit: Wie berichtet, war es dort am Sonntag zu einem Murenabgang gekommen.
Es wird noch heißer in Südtirol – Und dann folgen starke Hitzegewitter
Südtirol steuert auf den Höhepunkt der Hitzewelle zu: Bis zu 38 Grad werden bis Sonntag erwartet, begleitet von sehr warmen Nächten und zunehmender Gewitterneigung. Die Behörden warnen vor anhaltender extremer Hitzebelastung und halten die Warnstufe Rot im gesamten Talboden von Meran bis Bozen und Salurn sowie in Brixen aufrecht.
Unwetter-Nacht in Südtirol sorgt für zahlreiche Feuerwehreinsätze
Nach der drückenden Hitze der vergangenen Tage haben am Samstagabend heftige Unwetter Teile Südtirols heimgesucht. Besonders schwer traf es das Unterland und das Bozner Becken, aber auch das Eisacktal, das Schlerngebiet und Gröden. Die Feuerwehren standen im Dauereinsatz.
Bergführer-Präsident Zelger: „Man sollte bei Touren einen Plan B haben“
Gewitter, Steinschlag, steiles Gelände: In den Bergen gibt es viele Gefahren. „Dennoch lässt sich das Risiko durch gute Vorbereitung deutlich beeinflussen“, sagt der Präsident der Südtiroler Berg- und Skiführer, Thomas Zelger. Im Interview erklärt er, worauf es bei der Planung einer Bergtour ankommt und welche Ausrüstung in keinem Rucksack fehlen sollte.
Plötzliches Gewitter auf der Tour: Bergrettungschef erklärt, was jetzt zählt
Das hochsommerliche Wetter dieser Tage lockt viele Menschen zur Abkühlung in die Berge. Doch aufgepasst: Die Wetterlage darf nicht unterschätzt werden. „Bekanntlich kann das Wetter innerhalb kürzester Zeit im Gebirge von Sonne auf Regen umschlagen“, sagt Thomas Hellrigl, Landesleiter der Bergrettung im Südtiroler Alpenverein (AVS)und erklärt, was im Ernstfall zu tun ist.
VIDEO | Unwetter in Südtirol: 300 Einsätze in 48 Stunden
Bilanz nach zwei einsatzintensiven Tagen in Südtirol – Die kräftigen Gewitter vom Dienstagabend sowie die darauffolgenden anhaltenden Niederschläge haben die Freiwilligen Feuerwehren Südtirols in den vergangenen beiden Tagen stark gefordert. Landesweit mussten bis Mittwochabend rund 200 Einsätze abgearbeitet werden. Bereits am Dienstag sorgte eine in mehreren Phasen über das Land ziehende Gewitterlinie für rund 100 Feuerwehreinsätze.
Barbian: Staatsstraße wird wegen Steinschlaggefahr gesperrt
Die Brennerstaatsstraße ist bei Barbian (Höhe „Zum Kalten Keller“) komplett gesperrt – voraussichtlich die ganze Nacht über. In der Böschung oberhalb der Straße verläuft ein Wanderweg, der talseitig von einer Mauer gestützt wird. Vom höchsten Punkt haben sich bereits gestern Abend erste Steine gelöst.
VIDEO und BILDER | Lage angespannt: Murenabgänge und Straßensperren
Auch am heutigen Mittwoch stehen die Freiwilligen Feuerwehren Südtirols infolge der anhaltenden Niederschläge weiterhin im Dauereinsatz. Landesweit mussten seit den Morgenstunden bereits über 30 Einsätze abgearbeitet werden. Besonders betroffen ist der Osten des Landes und der Raum Bozen.
VIDEO | Murenabgänge und gesperrte Straßen – Feuerwehren im Dauereinsatz
Bereits in der Nacht auf den heutigen Mittwoch mussten die Feuerwehren im ganzen Land zu über 100 Einsätzen ausrücken. Die Regenschauer haben jedoch nicht nachgelassen – im Gegenteil: In großen Teilen Südtirols regnet es weiterhin stark und es kommt zu Murenabgängen sowie gesperrten Straßen.
Ab Donnerstag: Regen, Gewitter und Schnee in Südtirol –Temperatursturz
Die sogenannten Eisheiligen machen ihrem Namen in diesem Jahr alle Ehre: In Südtirol hat es bereits merklich abgekühlt – und die unbeständige Witterung hält weiter an. Am heutigen Donnerstag und am Freitag bringt ein Wetterumschwung Regen, Gewitter und sogar Schnee in die Täler und Berge. Gleichzeitig gehen die Temperaturen deutlich zurück.
Schwere Unwetter in Kalabrien, Sizilien, Sardinien: Hunderte Menschen evakuiert
Schwere Unwetter haben am heutigen Samstag Süditalien heimgesucht. Besonders betroffen waren Sizilien, Sardinien und Kalabrien. In Kalabrien wurden 500 Menschen evakuiert, nachdem der Fluss Crati im Gemeindegebiet Cassano allo Ionio über die Ufer trat. Wassermassen drangen in zahlreiche Wohnhäuser und umliegende Gebiete ein, verursachten Stromausfälle und erhebliche Verkehrsprobleme. Die Feuerwehr war wegen Erdrutschen und Überflutungen im Dauereinsatz.
„Ähnliches Phänomen“ wie im Juli: Das steckt hinter dem Unwetter im Passeiertal
Im Passeiertal fielen allein bis Mitternacht 26 Millimeter Regen – „weiter westlich war es die dreifache Menge“, weiß Landesmeteorologe Dieter Peterlin. Warum das Gewitter mit dem Unwetterchaos vom vergangenen Juli vergleichbar ist.



