Die Landesregierung hat das Auswahlverfahren für die Binnengebiete des Landes für die SNAI-Programmplanung 2021 bis 2027 am heutigen Freitag zur Kenntnis genommen. Die beiden neuen, vom Staat mit bis zu 4 Millionen Euro kofinanzierten, Binnengebiete sind das Binnengebiet „Ultental - Oberes Nonstal - Tisens - Lana“ und das Binnengebiet „Oberer Vinschgau“. Gleichzeitig hat die Landesregierung die zuständige regionale Verwaltungsbehörde (ARAI) definiert.
Seit 2013 werden auf staatlicher Ebene Mittel für die Durchführung von Maßnahmen zur Umsetzung der Nationalen Strategie für die Entwicklung der Binnengebiete (SNAI) bereitgestellt. Die Strategie zielt auf die Verbesserung der Qualität der Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger und der wirtschaftlichen Möglichkeiten in den von Marginalisierung bedrohten, peripheren Gebieten ab. Zum Beispiel durch den Ausbau der Mobilität, Investitionen ins Bildungssystem oder in das Gesundheitswesen.
Land legt weitere Fördermittel hinzu
„Mit der Einrichtung der Binnengebiete für Südtirol können nun zusätzliche Fördermittel ins Ultental und den Oberen Vinschgau fließen, um öffentliche Dienstleistungen auszubauen und die Lebensqualität vor Ort zu stärken – das schafft Zukunftsperspektiven im ländlichen Raum“, erläutert Landesrätin Magdalena Amhof.In die beiden Binnengebiete des Landes Südtirol werden staatliche Mittel in der Höhe von bis zu 4 Millionen Euro pro Gebiet fließen, die auf Landesebene durch weitere Mittel in gleicher Höhe ergänzt werden.


