Freitag, 21. August 2026

Unwetter in der Toskana: 6000 Haushalte ohne Strom

Heftige Gewitter in der Toskana haben in der Nacht auf Freitag zahlreiche Schäden angerichtet und rund 6000 Stromanschlüsse lahmgelegt. Mehr als ein Drittel davon entfiel auf die Provinz Pistoia. Betroffen waren zudem die Provinzen Massa-Carrara, Prato, Florenz, Lucca, Livorno und Siena.

18.000 Blitze wurden in der Toskana gezählt. - Foto: © Shutterstock / shutterstock

Die ganze Nacht über waren Einsatzkräfte unterwegs, um umgestürzte Bäume und Äste zu beseitigen und die Stromversorgung wiederherzustellen. In Pisa rückte die Feuerwehr wegen loser Fassadenteile und Dachziegel aus. In der toskanischen Badeortschaft Viareggio fiel ein Baum auf geparkte Autos, verletzt wurde niemand. Insgesamt registrierte der Zivilschutz bisher rund 18.000 Blitze in der Region.

Windböen von mehr als 110 Stundenkilometern

Erwartet wurden am Freitag weitere Gewitter, kräftige Regenschauer und Windböen von mehr als 110 Stundenkilometern. Anschließend sollte sich die Gewitterfront weiter ins Landesinnere verlagern. Flüsse traten bisher keine über die Ufer.

Auch in anderen Teilen Norditaliens sorgten die Unwetter für Schäden. In der Provinz Alessandria im Piemont gingen rund 30 Meldungen wegen umgestürzter Bäume, gefährdeter Masten und beschädigter Dächer ein. In Chivasso bei Turin wurden Dächer beschädigt und Bäume umgerissen. Auf mehrere geparkte Autos stürzte ein Mauerteil. Nach bisherigen Angaben gab es keine Verletzten.

Seit Donnerstag toben schwere Unwetter in Norditalien. Die Schlechtwetter-Front zieht allmählich in Richtung Süden und beendet somit eine Hitzewelle, die seit mehreren Tagen andauerte.

apa

Stellenanzeigen


Teilzeit






Teilzeit





powered by
Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden