Unionsfraktionschef Jens Spahn tritt angesichts der Debatte um seine Elternschaft mit Hilfe einer Leihmutter in den USA zurück. Das geht aus einem Schreiben Spahns an die Mitglieder der CDU/CSU-Fraktion hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Spahn hat am Samstag die Parteivorsitzenden Friedrich Merz (CDU) und Markus Söder (CSU) schriftlich über seinen Rücktritt als Fraktionsvorsitzender in Kenntnis gesetzt. Abgeordneter des Bundestages bleibt Spahn.
Alexander Hoffmann, erster stellvertretender Fraktionsvorsitzender, übernimmt bis zu den Neuwahlen interimistisch den Vorsitz.


