Am Rande des vorherigen Ratstreffens einigten sich Österreich, Deutschland, Niederlande, Dänemark und Griechenland bereits auf einen konkreten Fahrplan, die Rückkehrzentren außerhalb der EU rasch umzusetzen. Ziel der Gruppe ist laut Innenministerium, bis Jahresende durch Gespräche mit verschiedenen Staaten festzulegen, wo solche Zentren entstehen könnten.
Fragezeichen bei der Umsetzung des neuen EU-Asylpakts sind die Einsatzbereitschaft des EURODAC-Systems zur Fingerabdruckerkennung sowie die nötige Personalaufstockung. Weitere Themen werden die Lage des Schengen-Raumes und die derzeit auch von Österreich durchgeführten Kontrollen an Binnengrenzen, die die Kommission erst am Dienstag kritisiert hatte.


