„Nachdem man ihm bei der sogenannten Autonomie-Reform schon einen politischen Erfolg nach dem anderen überlassen hat, rollt man Urzí jetzt nicht nur ad personam den roten Teppich aus, sondern legt sich für fragwürdige parteipolitische Vorteile für die Zukunft auf eine schmerzliche Teilung des Unterlandes fest“, betont Klotz in einer Aussendung.
Hintergrund ist die Neuaufteilung der Südtiroler Senatswahlkreise. Der Antrag von Alessandro Urzì sieht vor, den Senatswahlkreis Bozen/Unterland von 18 auf 12 Gemeinden zu verkleinern, sodass 80 Prozent der Wahlberechtigten Italiener sind und nur mehr ein Italiener gewählt werden kann. Gestern gab es in der Kammer grünes Licht für dieses Vorhaben.


