Stauder betont, dass er absolute Großteil der öffentlich Bediensteten verlässliche und gute Mitarbeiter sind, die für einen effizienten, bürgernahen und verantwortungsbewussten öffentlichen Dienst stehen.
Bei den nun Ermittelten handelt es sich für Stauder allerdings um kein Kavaliersdelikt: „Gerade, weil der absolute Großteil der öffentlich Bediensteten einen vorbildhaften Dienst macht, wiegen diese Vorfälle umso schwerer.“ – Hier lesen Sie mehr zu den neuesten Ermittlungen.
Es sei weder hinnehmbar, dass Urkunden zum eigenen Vorteil gefälscht werden, noch könne man politisch ignorieren, wenn der Verdacht besteht, dass ein Grundprinzip des Landes systematisch und auf kriminelle Weise umgangen worden sei, so Stauder.
„Das Recht der Bürger, sich gegenüber der öffentlichen Verwaltung in ihrer Muttersprache verständigen zu können, setzt voraus, dass öffentlich Bedienstete tatsächlich über die erforderlichen Sprachkenntnisse verfügen – und nicht mithilfe gefälschter oder manipulierter Sprachzertifikate Zugang zu öffentlichen Stellen erhalten.“
Die SVP werde die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen und nach Abschluss der Ermittlungen prüfen, ob zusätzliche Maßnahmen beziehungsweise strengere Regelungen notwendig seien,heißt es in der Aussendung.
„Eine andere Frage sind klar definierte und rechtlich begründbare Ausnahmen. Eine generelle Absenkung der sprachlichen Anforderungen kommt für uns jedoch nicht infrage“, stellt Stauder klar.


