Reaktion
Endlich neue Aufzüge am Bahnhof Brixen: „Ein Schritt in die richtige Richtung“
Wie berichtet, werden die Aufzugsanlagen an den Bahnhöfen Brixen und Percha-Kronplatz erneuert. Für Hansjörg Ellemund von der Invalidengruppe Brixen–Sterzing ist das ein wichtiger Schritt – doch damit ist es für ihn noch lange nicht getan. Nun müsse sichergestellt werden, dass die Aufzüge auch groß genug, zuverlässig und im Notfall rasch reparierbar sind.
Atz: „Die SVP hat offenbar vergessen, wofür sie gegründet wurde“
Die Zerreißung des Senatswahlkreises Bozen–Unterland ist für die Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Myriam Atz, die selbst gebürtige Kaltererin ist, ein schwerwiegender politischer Einschnitt. In einer Aussendung nimmt sie Stellung zu den Geschehnissen.
Die Freiheitlichen: „Entscheidend ist, dass das Unterland zusammenbleibt“
Mit Genugtuung reagieren die Freiheitlichen auf die jüngsten Entwicklungen rund um die geplante Neuordnung der Senatswahlkreise in Südtirol. Die aktuellen Beratungen würden zeigen, dass parteiübergreifend nach Möglichkeiten gesucht werde, eine Teilung des Unterlandes zu verhindern und die historisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich gewachsene Einheit des Bezirks zu erhalten, so die Partei.
Entlassung von Paul Jakomet: „Logisch schade, ein sehr fähiger Mensch“
„Es ist logisch sehr schade, weil Paul Jakomet sicherlich ein sehr guter und sehr fähiger Mensch ist. Aber es hat scheinbar Differenzen gegeben und relativ schwerwiegende Anschuldigungen“, sagt Merans Bürgermeisterin Katharina Zeller zur Entlassung von Paul Jakomet, Geschäftsführer der Meran 2000 AG.
Das sagt Jürgen Wirth Anderlan zu den Vorwürfen
Jürgen Wirth Anderlan reagiert in einer Aussendung auf die Vorwürfe seiner Person: „Ich halte nichts von Kontaktverboten und spreche mit jedem. Aber ich sage auch klar, dass Vandalismus, Gewalt und verbotene Symbole unser Land nicht weiterbringen.“ Zeitgleich warnt der Landtagsabgeordnete in der Aussendung „vor vorgetäuschten Aktionen, die darauf abzielen könnten, den Jugendlichen und ihm zu schaden“.
Gefälschte Sprachzertifikate: „Das kann man politisch nicht ignorieren“
Wie bekannt wurde, hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen im Zusammenhang mit mutmaßlich gefälschten Sprachzertifikaten aufgenommen. Diese sind in Südtirol Voraussetzung für den Zugang zu zahlreichen Stellen im öffentlichen Dienst. „Wir beobachten die laufenden Ermittlungen sehr genau. Es ist wichtig, dass der Sachverhalt restlos aufgeklärt wird – mit allen rechtlichen Konsequenzen, die sich daraus ergeben“, sagt SVP-Landessekretär Harald Stauder.
Nach Unfall auf der Sellajochstraße: Peter Runggaldier äußert sich
Nach dem folgenschweren Verkehrsunfall auf der Sellajochstraße, bei dem die 30-jährige Laura Viktoria Härtig lebensgefährlich verletzt worden war und 19 Tage später ihren Verletzungen erlag, hat sich der ehemalige Südtiroler Skirennläufer Peter Runggaldier erstmals öffentlich geäußert. Er war mit seinem Motorrad frontal mit der aus Bayern stammenden Radfahrerin kollidiert.
Scharfe Kritik zur Verkleinerung des Senatswahlkreises Bozen-Unterland
Die geplante Verkleinerung des Senatswahlkreises Bozen-Unterland stößt auf scharfe Kritik. Durch das Herauslösen zahlreicher deutschsprachiger Gemeinden droht eine politische Schwächung der deutschsprachigen Wähler vor Ort. Der Südtiroler Heimatbund (SHB) fordert ein klares Bekenntnis zum Minderheitenschutz und kritisiert den taktischen Zuschnitt von Wahlkreisen.
Mehrheit gegen Sonntagsarbeit: „Südtirol braucht endlich eigene Öffnungszeiten“
Die Diskussion um Sonntagsöffnungen im Handel erhält neue Brisanz: Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Beschäftigten regelmäßige Sonntagsarbeit ablehnt. Der Wirtschaftsverband hds sieht sich dadurch bestätigt und drängt auf eine autonome Südtiroler Regelung, die Betriebe, Beschäftigte und Tourismus gleichermaßen berücksichtigt.
So ordnen Galateo, Moser und Hillebrand die Antworten zu den Sonntags- Öffnungszeiten ein
Wie werden die Ergebnisse der Umfrage durch das Meinungsforschungsinstitut Komma zum Thema Sonntagsöffnungszeiten eingeordnet? Wir haben drei einschlägig mit dem Thema befasste Personen gefragt, wie sie die Zahlen interpretieren.
„Land und Gemeinde zerstören unser gemeinsames Kulturerbe“
Mit großem Bedauern und deutlicher Kritik reagiert der Heimatpflegeverband Südtirol auf den Abriss der historischen Bahnremise in Kaltern. „Gemeinde und Land haben den gesetzlichen Auftrag, das kulturelle Erbe des Landes zu bewahren. In Kaltern geschieht das Gegenteil.“
Motorsport runter vom Berg: AVS begrüßt Verbot – fordert aber mehr
Südtirol setzt erste Schritte in Richtung Verkehrsberuhigung auf seinen viel befahrenen Passstraßen: Die Landesregierung hat beschlossen, organisierte Motorsportveranstaltungen über 1600 Höhenmetern sowie in Schutzgebieten zu verbieten. Der Alpenverein Südtirol (AVS) begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich – sieht darin jedoch nur den Anfang eines längst notwendigen Umdenkens.
Gebhard: „Wer Femizide leugnet, verschließt die Augen vor der Realität“
Die neue rechte Partei „Futuro Nazionale“ (Nationale Zukunft) des pensionierten Heeresgenerals Roberto Vannacci hat am Wochenende in Rom ihren Gründungsparteitag abgehalten. Der aus der Lega ausgetretene Europaabgeordnete legte dabei die politischen Leitlinien seiner neuen Bewegung dar und sorgte unter anderem mit der Aussage „Den Femizid gibt es nicht!“ für Aufsehen.
Operation „Alpenkohle“: Steger kritisiert Vorgehen der Ermittler
Wie am gestrigen Donnerstag bekannt wurde, sind die fünf im sogenannten „Alpenkohle-Skandal“ Inhaftierten aus der U-Haft entlassen worden. Für SVP-Obmann Dieter Steger ist dies „ein wichtiges und positives Signal“. Gleichzeitig kritisiert er die Art und Weise des Vorgehens der Ermittlungsbehörden.
Sprachzertifikate im Sanitätsbereich und öffentlichen Verwaltung: „Umdenken unumgänglich“
Der Skandal um gefälschte Sprachzertifikate im Sanitätsbereich sorgt erneut für große Verunsicherung unter der Südtiroler Bevölkerung. In einem Kommentar meldet sich das „Team K“ nun zu Wort: Abgeordneter Franz Ploner fordert den Landtag einmal mehr zum Handeln auf.
35.000 Autos im Stillstand? Kompatscher warnt vor Brenner-Blockade
Landeshauptmann Arno Kompatscher protestiert offiziell in Innsbruck und Wien gegen die Sperre des österreichischen Abschnitts der Brennerautobahn anlässlich einer für Samstag, 30. Mai, geplanten Umweltkundgebung – einem Tag mit erwartungsgemäß sehr starkem Verkehrsaufkommen („bollino nero"). Nach inoffiziellen Schätzungen würde der Stillstand von 11 bis 19 Uhr rund 35.000 Fahrzeuge betreffen, die nicht einmal auf Nebenstraßen ausweichen könnten, sondern nur auf andere Alpenübergänge.
Brennersperre zum Reisewochenende: Südtirols Wirtschaft schlägt Alarm
Die angekündigte Totalsperre von Brennerautobahn und Brennerstraße am 30. Mai, also am verkehrsreichsten Wochenende nach Pfingsten, sorgt für massive Kritik aus Südtirol. Hoteliers und Wirtschaftsverbände warnen vor Staus, Stornierungen und empfindlichen Einbußen – und sprechen von einer unabgestimmten Maßnahme mit gravierenden Folgen für Tourismus und Wirtschaft im gesamten Alpenraum.
Josef Nöckler: „Das ist eine konstruierte Inszenierung“
Nach der Welle der Kritik an seinen im Gemeinderat getätigten Aussagen über berufstätige Frauen meldet sich der Sandner Bürgermeister Josef Nöckler selbst zu Wort und spricht von „Provokation“ und einer „konstruierten Inszenierung“. Inhaltlich bleibt Nöckler jedoch bei seiner Linie: Er betont erneut, dass er den Einsatz von Frauen in den Familien als „oberste Priorität“ sehe.
Dirigentin Venezi will nach Bruch mit Opernhaus angemessen antworten
Die italienische Dirigentin Beatrice Venezi will den Bruch mit dem Opernhaus La Fenice in Venedig nicht tatenlos hinnehmen. Sie nehme die Entscheidung des Theaters zur Kenntnis, die Zusammenarbeit zu beenden, wolle aber „angemessen antworten“, erklärte sie in einer Stellungnahme. Sie betonte, dass Interviewaussagen, die ihr zum Verhängnis wurden, aus dem Zusammenhang gerissen worden seien.
Schmid kontert SVP: „Statt Antworten zu geben, wird abgelenkt“
Der Südtiroler Schützenbund weist die jüngste Kritik der SVP entschieden zurück. Landeskommandant Mjr. Christoph Schmid stellt klar, dass sich seine Rede bei der 61. Ordentlichen Bundesversammlung des Südtiroler Schützenbundes nicht gegen die SVP als Partei gerichtet habe, sondern gegen den Führungsstil des Landeshauptmannes zu offenen politische Fragen, auf die es bis heute keine Antworten gebe.
SVP kontert auf Schützen-Kritik: „Wer Fortschritt kleinredet, schadet Südtirol“
Mit deutlichen Worten reagiert die Südtiroler Volkspartei auf Kritik von Schützenbund und Heimatbund an der geplanten Autonomiereform. Die SVP verteidigt die Reform als „wichtigste Weiterentwicklung des Statuts seit Jahrzehnten“ und wirft den Kritikern mangelnde Verantwortung und politische Kurzsichtigkeit vor. Südtirol brauche jetzt keine Zuspitzung, sondern Ernsthaftigkeit, Weitblick und konstruktive Begleitung.
Gewalttätige Jugendbande in Meran: „Hier ist zu handeln – und das schnell“
SVP-Senatorin Julia Unterberger kann ihr Unverständnis und ihre Ungeduld nicht verbergen. „Hier im Parlament werden dauernd neue Maßnahmen gegen Jugendkriminalität verabschiedet, aber ich habe das Gefühl, dass diese viel zu langsam angewandt werden. Im Fall der gewalttätigen Jugendbande in Meran gilt es zu handeln – und das schnell“, sagt Unterberger und nimmt die Sicherheitsbehörden ins Gebet.
LR Achammer: „Nicht abgesichert? Das ist schlicht falsch!“
„Lehrpersonen sind bei Ausflügen durchaus abgesichert“, betont Landesrat Philipp Achammer und widerspricht damit der jüngsten Aussage von Andrea Perger (Initiativgruppe Qualitätsmarke Südtirol), die gegenüber diesem Medium behauptet hatte, Lehrkräfte seien rechtlich nicht abgesichert. „Das ist schlicht falsch“, stellt der Landesrat klar.
Messner zum Alkoholkonsum in Südtirol: „Das müssen wir sehr ernst nehmen“
Die Selbsteinschätzung der Gesundheit fällt in Südtirol sehr positiv aus, wie die Daten des Landesinstituts für Statistik Astat zur Gesundheit in Südtirol für 2024 zeigen. 81 Prozent der Erwachsenen geben an, sich in guter oder sehr guter gesundheitlicher Verfassung zu befinden. Damit liegt Südtirol deutlich über dem gesamtstaatlichen Durchschnitt von 65 Prozent. Doch es gibt auch negative Seiten.
Algunder Kinder richten Appell an Kriminelle: „Bitte nicht einbrechen“
Für die Großen ist es, gelinde gesagt, gewaltig zum Ärgern und die Kleinen schwankten zwischen Angst und bösen Träumen zuerst und der höflichen Aufforderung „Bitte, nicht einbrechen Forst“ danach. Auslöser sind zwei Einbrüche in den Kindergarten Forst in der Gemeinde Algund. Bürgermeisterin Alexandra Ganner schildert die Situation.
Steger zur Mussolini-Ehrenbürgerschaft: „Ein politisches Armutszeugnis“
Die jüngste Abstimmung im Trientner Gemeinderat über die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft Benito Mussolinis ist für SVP-Obmann Dieter Steger ein alarmierendes Signal. Dass es nicht gelungen ist, sich in dieser Frage klar und unmissverständlich zu positionieren, bezeichnet Steger als „ein politisches Armutszeugnis in jeglicher Hinsicht“.



