Sonntag, 17. Mai 2026

Irans Parlamentspräsident fortan für Diplomatie mit China zuständig

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf – bereits Chefunterhändler bei den Gesprächen mit den USA – ist jetzt auch für die Beziehungen zu China zuständig. Ghalibaf sei zum Sonderbeauftragten der Islamischen Republik für China-Angelegenheiten ernannt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Sonntag.

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf ist zum Sonderbeauftragten der Republik für China-Angelegenheiten ernannt worden. - Foto: © APA/AFP / -

Die Ernennung erfolgte demnach auf Vorschlag von Präsident Masoud Pezeshkian und mit dem Einverständnis des obersten iranischen Führers Ayatollah Mojtaba Khamenei. Ghalibaf hat nach Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar eine zentrale diplomatische Rolle übernommen. So führte er im April nach Inkrafttreten einer Waffenruhe in Pakistans Hauptstadt Islamabad Gespräche mit einer US-Delegation unter Leitung von US-Vizepräsident JD Vance.

China ist ein wichtiger wirtschaftlicher Partner des Iran. Zuletzt erlaubte der Iran mehreren chinesischen Schiffen ein Durchfahren der von Teheran weitestgehend blockierten Straße von Hormuz.

apa/afp

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