Dienstag, 19. Mai 2026

Südtirol: Gemeinden bekommen mehr Geld

Mehr Geld für die Gemeinden (plus 20 Prozent) und Vereinfachungen bei Beiträgen sind die wichtigsten Punkte der neuen Vereinbarung zur Gemeindenfinanzierung. Landeshauptmann Arno Kompatscher stellte das Modell auf Anfrage der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern am 19. Mai bei der Sondersitzung der Landesregierung auf Burg Karneid vor.

Mehr Geld für die Gemeinden (plus 20 Prozent) und Vereinfachungen bei Beiträgen sind die wichtigsten Punkte der neuen Vereinbarung zur Gemeindenfinanzierung. - Foto: © APA/dpa-Zentralbild / Monika Skolimowska

„Das Abkommen, das ich im vergangenen Dezember gemeinsam mit dem Präsidenten des Rates der Gemeinden, Dominik Oberstaller, unterzeichnet habe, sieht allein für 2026 insgesamt 180 Millionen Euro für Investitionen vor und enthält auch mehrere Neuerungen bei den laufenden Ausgaben“, erklärte Kompatscher.

„Besonders wichtig ist, dass mit diesem Abkommen Vereinfachungen bei den von Amts wegen gewährten Finanzierungen eingeführt wurden. Darauf legt die Landesverwaltung großen Wert“, ergänzte der Landeshauptmann. Das mit dem Rat der Gemeinden vereinbarte Abkommen sieht 247,2 Millionen Euro als ordentlichen Fonds,

208,1 Millionen Euro als Investitionsfonds, 7,3 Millionen Euro als Fonds für die Tilgung von Darlehen, 308.800 Euro als Ausgleichsfonds sowie 37,3 Millionen Euro für weitere Zuweisungen vor.

Der Vereinbarung über die Gemeindenfinanzierung 2026 würden - wie üblich - im Laufe des Jahres weitere Zusatzvereinbarungen folgen, kündigte der Landeshauptmann an. Diese betreffen unter anderem die Führung der Kindergärten, den Ausgleich geringerer Steuereinnahmen sowie den Betrieb von Hallenbädern und Kunsteisanlagen.

ansa

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