Andernfalls drohten ernsthafte Konsequenzen, schrieb Witkoff am Mittwoch auf der Plattform X. An der Spitze des 14-köpfigen Gremiums aus Technokraten werde Ali Shaath stehen, der frühere stellvertretende Minister der vom Westen unterstützten Palästinenserbehörde, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von palästinensischen Insidern.
Die Einsetzung des unter internationaler Aufsicht stehenden Gremiums ist Teil eines von Trump vermittelten 20-Punkte-Plans für den Gazastreifen, der nach dem Krieg zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas größtenteils verwüstet ist. Die Konfliktparteien haben dem Plan im Oktober zugestimmt. Eine Vertretung der Hamas in der Übergangsverwaltung ist allerdings nicht vorgesehen.
Stattdessen sollen dem Gremium neben Shaath Vertreter aus dem Privatsektor und von Nichtregierungsorganisationen angehören. Sowohl die Hamas als auch die mit ihr rivalisierende Fatah-Gruppe von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hätten die Mitgliederliste gebilligt, hieß es in ägyptischen und palästinensischen Kreisen. Von israelischer Seite war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.


