Montag, 22. Dezember 2025

Gefährliche Stoffe in Shein-Ware: hds ist „fassungslos“

„Wir sind fassungslos. Wenn in Kleidung – darunter auch Kinderbekleidung – Stoffe nachgewiesen werden, die EU-Grenzwerte teils extrem überschreiten, dann ist das nicht nur ein Skandal, sondern ein klarer Auftrag an Politik und Behörden: Kontrollen, Konsequenzen und klare Regeln“, schlägt Markus Rabanser, Präsident der Fachgruppe Mode im hds, Alarm angesichts der jüngsten Untersuchungsergebnissen zu Produkten der chinesischen Plattform Shein.

Die hds-Fachgruppe Mode ist „fassungslos“: Laut einer Untersuchung von Greenpeace enthalten rund ein Drittel der Modeprodukte der chinesischen Online-Plattform Shein enthalte gefährliche Chemikalien über den Grenzwerten. - Foto: © APA/afp / ARNAUD FINISTRE

Nachdem Greenpeace seine Ergebnisse zu Produkttests des chinesischen Onlinehändlers Shein veröffentlicht hat, zeigt sich der heimische Wirtschaftsverband darüber „fassungslos“.

„Wenn in Kleidung – darunter auch Kinderbekleidung – Stoffe nachgewiesen werden, die EU-Grenzwerte teils extrem überschreiten, dann ist das nicht nur ein Skandal, sondern ein klarer Auftrag an Politik und Behörden: Kontrollen, Konsequenzen und klare Regeln“, sagt Markus Rabanser, Präsident der Fachgruppe Mode im hds.

Greenpeace hat 56 Kleidungsstücke und Schuhe in acht Ländern gekauft und in einem unabhängigen, akkreditierten Labor in Deutschland untersuchen lassen. 18 von 56 Produkten haben die gesetzlichen Grenzwerte zu Chemikalien überschritten, sieben Jacken haben PFAS-Werte, die über das 3.300-fache lagen.

Der hds fordert dahingehend wirksame Marktüberwachung und Zollkontrollen, gleiche Regeln für alle und mehr Transparenzpflicht.

stol

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