Donnerstag, 9. Juli 2026

Verband der Seilbahnunternehmer: Helmut Sartori als Präsident bestätigt

In seiner ersten Sitzung nach der Jahresvollversammlung hat der Vorstand des Verbandes der Seilbahnunternehmer Südtirols den Präsidenten für die kommenden vier Jahre gewählt und Helmut Sartori (Seiser Alm Bahn) in seinem Amt bestätigt. Vizepräsident bleibt Egon Seebacher (Schnalstaler Gletscherbahn).

Helmut Sartori wurde als Präsident des Verbandes wiedergewählt. - Foto: © Verband der Seilbahnunternehmer

Unterstützt werden Sartori und Seebacher von folgenden Vorstandsmitgliedern: Christian Scartezzini (Gitschberg Jochtal AG), Paul Eisendle (Neue Rosskopf GmbH), Andy Varallo (Skicarosello Corvara), Hannes Kneissl (Bergbahnen Pfelders GmbH), Benjamin Kirchmaier (Obereggen Latemar AG), Andreas Schenk (Coldereiser GmbH), Mark Winkler (3 Zinnen AG) und Andreas Dorfmann (Kronplatz Seilbahn GmbH). Zu Rechnungsprüfern wurden Florian Eisath (Latemar Karersee GmbH) und Michael Ausserhofer (Klausberg Seilbahn AG) bestellt. Vorsitzender des Ausschusses der Rechnungsprüfer ist Oskar Malfertheiner.

Der neue Vorstand (v.l.): Johanna Hintner, Egon Seebacher, Christian Scartezzini, Paul Eisendle, Hannes Kneissl, Oskar Malfertheiner, Benjamin Kirchmaier, Helmut Sartori, Andreas Schenk, Mark Winkler, Andreas Dorfmann, Florian Eisath, Michael Ausserhofer - Foto: © Verband der Seilbahnunternehmer


Bei der Sitzung wurde weiters über die Themenschwerpunkte für die kommenden vier Jahre gesprochen. Eine zentrale Herausforderung stellt dabei der Klimawandel dar. Sartori verwies in diesem Zusammenhang auf die Bemühungen der Mitgliedsunternehmen, in neue Lösungen zu investieren, um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten und natürliche Ressourcen zu schonen: „Eine geschützte und intakte Umwelt ist die wichtigste Visitenkarte unserer Branche und entscheidend dafür, eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Tätigkeit der Seilbahnunternehmer zu gewährleisten. Es liegt in unserem Interesse, diese bestmöglich zu erhalten.“

Weiters wird der Fokus in den kommenden vier Jahren auf die Verlängerung der Saison gelegt. „Der Winter ist für die Seilbahnunternehmer nach wie vor eine zentrale Betriebszeit. Gleichzeitig gewinnen jedoch auch die Sommermonate zunehmend an Gewicht. Unser Ziel ist es, die Attraktivität der Sommersaison durch neue Angebote weiter zu steigern“, ergänzt Sartori.

Abschließend zog Sartori Bilanz über die vergangene Wintersaison und gab einen ersten Ausblick auf den Sommer 2026: „Der Winter 2025/2026 verlief insgesamt positiv. Dies ist vor allem der Innovationskraft unserer Mitgliedsunternehmen zu verdanken, die kontinuierlich in moderne Anlagen und Technologien investieren, um Effizienz und Umweltschutz miteinander zu verbinden. Auch die Sommersaison scheint erfreulich gestartet zu sein. Für die Zukunft der Branche ist es schließlich von entscheidender Bedeutung, dass sie sich weiterentwickeln kann. Dazu bedarf es eines Rechtsrahmens, der den Anforderungen unserer Zeit gerecht wird“, so der Präsident abschließend.

stol

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