AFI
Reallohnverlust: So stark schrumpft unsere Kaufkraft
Die Löhne in Südtirol halten seit einigen Jahren nicht mehr mit den steigenden Lebenshaltungskosten Schritt – mit Folgen für die Kaufkraft. Wie tief das Loch im Geldbeutel wirklich ist und wie viel ein Beschäftigter im Schnitt pro Tag verdient, hat nun das AFI errechnet.
AFI: Ohne „konkurrenzfähige Löhne“ bleiben Fachkräfte fern
Der demografische Wandel verschärft den Wettbewerb um die besten Fachkräfte und Südtirol droht, ins Hintertreffen zu geraten. Anlässlich einer aktuellen AFI-Analyse zur Beschäftigungsstruktur warnt Direktor Stefan Perini: „Ohne konkurrenzfähige Löhne wird es schwierig, qualifizierte Kräfte im Land zu halten.“
Wo in Südtirol die Meistverdienenden wohnen
Mit einem durchschnittlichen Einkommen von 29.850 Euro im Jahr 2024 gehört Südtirol zu den wohlhabendsten Gebieten Italiens. Hinter dem Spitzenwert verbirgt sich jedoch weiterhin ein deutliches Gefälle zwischen den Gemeinden. Dies zeigt eine Analyse des Arbeitsförderungsinstituts (AFI).
Im aktuellen Beruf bis 65? Das fordern Beschäftigte wirklich
Nach der Rente weiterarbeiten: Die Debatte darüber hat zuletzt durch Vorstöße der Südtiroler Wirtschaftsverbände neuen Auftrieb erhalten. Viele Arbeitnehmer wären zwar bereit, länger im Job zu bleiben, wie die jüngste AFI-Umfrage bestätigt. Entscheidend wird demnach aber wohl eine andere Frage sein: Ist die Arbeitswelt bereit, sich an eine älter werdende Belegschaft anzupassen?
Südtiroler: Zufrieden im Job – aber unter Dauerstress
Die Südtiroler Arbeitnehmer sind mit ihren Arbeitsbedingungen grundsätzlich zufrieden. Doch hinter dem positiven Gesamtbild zeigt sich eine Entwicklung, die Experten zunehmend Sorge bereitet: Stress und Zeitdruck prägen für viele den Arbeitsalltag. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Arbeitsförderungsinstituts (AFI) hervor.
Südtirol: So groß war die Angst vor Jobverlust noch nie
Noch haben der Irankrieg und dessen Folgen nicht auf die Stimmung der Arbeitnehmer durchgeschlagen. Laut jüngstem Afi-Barometer zeigen sich viele Beschäftigte noch optimistisch und die Wirtschaft resilient. Die Sorge vor einem Jobverlust steigt hingegen auf einen Negativrekord.
Reichtum verpflichtet: Wie Vermögende zum sozialen Frieden beitragen können
Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich zusehends – auch in wohlhabenden Ländern wie der Schweiz oder Italien. Während sich viele Menschen mit steigenden Lebenshaltungskosten herumschlagen und der Sozialstaat unter Druck steht, wachsen große Vermögen unaufhaltsam, oftmals über Generationen hinweg. Vor diesem Hintergrund stellt sich eine zentrale Frage: Wie kann der Wohlfahrtsstaat langfristig finanziell abgesichert werden – und wer sollte mehr dazu beitragen als bisher?
Privatsektor: Schere zwischen Löhnen und Kosten wird größer
Wohnen, Einkaufen, Leben: Alles wird teurer, nur die Löhne halten kaum Schritt – besonders im Privatsektor. Eine Analyse des Arbeitsförderungsinstituts (Afi) zeigt, wie groß die Schere zwischen Einkommen und Lebenshaltungskosten geworden ist.
Branchen im Vergleich: Wo Junge arbeiten und wo Ältere dominieren
Ein genauer Blick in Südtirols Arbeitswelt zeigt: Sie ist nicht nur stark nach Geschlechtern getrennt, sondern auch nach Alter. Gerade der öffentliche Sektor droht zu überaltern, zeigt eine Analyse des Arbeitsförderungsinstituts (Afi).
Stefano Mellarini ist neuer AFI-Präsident
Stefano Mellarini, Gewerkschaftsvertreter der SGK Schule FUH, übernimmt das Amt des Präsidenten des AFI | Arbeitsförderungsinstituts und folgt damit auf Andreas Dorigoni (ASGB). Vizepräsidentin wird Barbara Perri (ASGB), die damit Cristina Masera (CGIL AGB) ablöst.
Arbeiten bis 65: So sehen die Südtiroler ihre Zukunft im Beruf
Drei von vier Südtirolern sind der Meinung, dass sie auch mit 65 Jahren noch ihren jetzigen Beruf ausüben könnten. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Arbeitsförderungsinstituts (Afi). Die Ergebnisse zeigen jedoch deutliche Unterschiede je nach Branche und Altersklasse.
Trotz Trump & Co.: Südtirols Arbeitnehmer optimistisch für 2025 – zu optimistisch?
Zum Jahresauftakt ist die Stimmung bei Südtirols Arbeitnehmern auffallend positiv, wie die jüngste Umfrage des Arbeitsförderungsinstitutes AFI zeigt. AFI-Direktor Stefan Perini mahnt dennoch zur Vorsicht: „Das Problem ist weniger was ist, sondern was noch kommt.“
Arm oder reich? So schaut es bei den Südtirolern aus
In Südtirol wird der Unterschied zwischen den Reichen und den Armen in der Gesellschaft als groß empfunden. „Als Hauptursache für die Ungleichheit nennen die Befragten primär das Fehlen einer angemessenen Lohnpolitik, sowie eine verfehlte gesamtstaatliche und lokale Wirtschaftspolitik“, sagt AFI-Präsident Andreas Dorigoni.
So viel verdienten die Südtiroler 2022
Die Einkommen der Südtiroler sind 2022 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Rund 11,8 Milliarden Euro an Einkommen sind in Summe erklärt worden, wie eine Erhebung des Arbeitsförderungsinstituts des Landes (AFI) zeigt. Das durchschnittliche Einkommen lag bei 27.230 Euro – ein Plus von 6 Prozent. Doch die Teuerung war zu dieser Zeit noch höher.
Mit 65 im Job: Nur unter diesen Voraussetzungen
Mit 65 noch gleich arbeiten wie heute: Das können sich die meisten Südtiroler Arbeitnehmer durchaus vorstellen – vor allem wenn das Gehalt passt und der Stresspegel sinkt. Rund ein Viertel der Beschäftigten sagt aber auch: Das ist kaum bis gar nicht zu schaffen. Die Details einer neuen Studie.



