Bischof
Bischof Muser reist mit missio-Delegation nach Peru
Von Sonntag, 16., bis Montag, 24. August reist Bischof Ivo Muser gemeinsam mit einer Delegation von missio Bozen-Brixen nach Peru. Begleitet wird er unter anderem von missio-Leiterin Irene Obexer Fortin. Im Mittelpunkt stehen Begegnungen mit den Menschen vor Ort sowie Besuche bei Projekten, die von der Diözese Bozen-Brixen unterstützt werden.
Im Wald des Bischofs: Warum und wie die Diözese mehr als 4.200 Hektar Wald bewirtschaftet
Im Sommer zieht es viele Menschen in den Wald – dorthin, wo Schatten und Ruhe warten. Die Abteilung „Forstwirtschaft“ der Diözese Bozen-Brixen bewirtschaftet in Süd- und Osttirol sowie in der Provinz Belluno rund 4.200 Hektar Wald. Die ältesten Besitzungen reichen bis ins Jahr 901 n. Chr. zurück. Wie sieht diese Bewirtschaftung konkret aus? Lohnt sie sich überhaupt noch?
560 Anmeldungen bei erster Maturakerzen-Aktion in Südtirol
560 Kerzen wurden am heutigen Donnerstag im Bozner Dom für Südtirols Maturantinnen und Maturanten entzündet. Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde sowie die Schülerinnen und Schüler selbst beteiligten sich an der ersten Maturakerzen-Aktion in Südtirol. Zusätzlich zum Entzünden der Kerzen wurden persönliche Segensgrüße per WhatsApp verschickt. Die Aktion „Be Blessed!“ wurde erstmals in Südtirol durchgeführt und übertraf die Erwartungen der Organisatoren deutlich.
Über 30.000 Menschen folgen ihm auf Insta: Das sagt der Social-Media-Bischof
Mehr als 33. 000 Menschen folgen ihm auf Instagram: Alois Schwarz, Bischof der Diözese St. Pölten, beantwortet im Netz persönliche Fragen, erklärt das Evangelium und spricht Segen aus. „Es geht mir darum, den Menschen nahe zu sein“, erklärt er im Interview seine Beweggründe.
Mit Kerze und WhatsApp-Segen in die Matura
Zum Auftakt der schriftlichen Matura am 18. Juni 2026 setzt Südtirol erstmals auf eine besondere Form der Unterstützung: Mit der Initiative „Be Blessed!“ erhalten Maturantinnen und Maturanten persönliche Segensgrüße per WhatsApp – begleitet von entzündeten Kerzen im Bozner Dom.
Bischof Muser für Palliativversorgung und gegen assistierten Suizid
Die geplante Regelung zum medizinisch assistierten Suizid in Südtirol betrachtet Bischof Ivo Muser mit Sorge. Er warnt davor, schwerkranken Menschen den assistierten Suizid als Ausweg anzubieten, und fordert stattdessen mehr Begleitung, menschliche Nähe und einen konsequenten Ausbau der Palliativversorgung. Krankheit, Leid und Sterben nähmen einem Menschen niemals seine Würde, betont der Bischof in einer Stellungnahme zur aktuellen Gesetzesdebatte.
Aktionstag „Hand in Hand“: Schulaktion als Fortsetzung der Friedenswoche
Als konkretes Folgeprojekt der diözesanen Friedenswoche ist am 16. April bei den Ursulinen in Bruneck der Aktionstag „Hand in Hand“ durchgeführt worden. Schülerinnen und Schüler gestalteten gemeinsam mit Lehrpersonen und externen Referierenden einen Tag mit vielfältigen Workshops rund um Glauben, Kreativität und Alltag; auch Bischof Ivo Muser war vor Ort und stellte sich den Fragen der Jugendlichen.
Bischof Muser: „Ostern heißt mitten im Krieg an den Frieden glauben“
Beim Ostergottesdienst am heutigen Sonntag im Bozner Dom hat Bischof Ivo Muser die Osterbotschaft mit der aktuellen Situation in einer von Kriegen geprägten Welt verknüpft: Gerade „mitten im Krieg an den Frieden zu glauben“ und „mitten im Tod das Leben zu feiern“, sei der Kern von Ostern.
Karfreitag im Bozner Dom: „Warum?“ als zentrale Frage
Bei der Karfreitagsliturgie im Dom von Bozen hat Bischof Ivo Muser in seiner Predigt die wiederkehrende Frage „Warum?“ aufgegriffen. Am Beispiel von Judas zeigte er einen Menschen, der an dieser Frage zerbricht und machte deutlich, wie aktuell diese Erfahrung auch heute ist.
Bischof Muser am Palmsonntag: Gewalt und Kriegslogik führen in den Abgrund
Mit der Palmweihe auf dem Domplatz und der Prozession in den Brixner Dom hat Bischof Ivo Muser am Palmsonntag die Karwoche eröffnet. Der Bischof warnte angesichts der aktuellen Kriege vor einer zunehmenden Radikalisierung der Sprache und der Politik. „Die Kriegstreiber mit ihrer gewalttätigen Sprache und mit ihren unverantwortlichen militärischen Aktionen führen die Welt in den Abgrund“, sagte Muser. Zugleich stellte er den Einzug Jesu in Jerusalem als Gegenbild zu Gewalt dar.
Karwoche und Ostern: Gottesdienste mit dem Bischof
Vom Palmsonntag (29. März) bis zum Ostermontag (6. April) feiert Bischof Ivo Muser mit den Gläubigen der Diözese Bozen-Brixen die Gottesdienste der Karwoche und des Osterfestes. Einige der Feiern werden auch im Fernsehen von RAI Südtirol sowie von den diözesanen Kirchensendern im Radio übertragen. Hier alle Termine im Überblick.
Bischof fordert Integration statt Remigration
Im Vorfeld der für den morgigen Samstag in Bozen angekündigten Demonstration unter dem Schlagwort „Remigration“ bezieht Bischof Ivo Muser klar Stellung. Der Begriff stehe für Ausgrenzung und widerspreche dem christlichen Menschenbild. Die Diözese Bozen-Brixen beteiligt sich an der Gegenkundgebung.
Aschermittwoch im Dom: Bischof Muser eröffnet Fastenzeit mit Hirtenbrief
Mit einem Gottesdienst im Bozner Dom hat Bischof Ivo Muser am heutigen Aschermittwoch die Fastenzeit eröffnet. Die Predigt hielt der aus Leifers stammende Apostolische Nuntius in Jordanien, Erzbischof Giampietro Dal Toso. Gleichzeitig veröffentlichte der Bischof seinen Fastenhirtenbrief „Christus begegnen“, in dem er das Miteinander von Eucharistiefeier und Wort-Gottes-Feier klärt und deren jeweilige Bedeutung hervorhebt.
Bischof: „Offenes Herz, das uns über die olympischen Spiele hinaus verbindet“
Mit den Biathlon-Wettkämpfen bei den Olympischen Winterspielen richtet sich der Blick der internationalen Sportwelt in diesen Tagen und Wochen auf Antholz und damit auch auf Südtirol. Gerade in einer Zeit, in der sportliche Werte wie Fairness und Respekt besonders im Fokus stehen, erinnert Bischof Ivo Muser an deren Bedeutung - für den Sport wie für das gesellschaftliche Miteinander.
Bischof feiert Tag des geweihten Lebens in Bozen
Mit einer feierlichen Vesper in der Franziskanerkirche in Bozen hat die Diözese am heutigen Sonntag den Tag des geweihten Lebens begangen. Die zweisprachige Feier wurde von Bischof Ivo Muser geleitet und war zugleich Anlass für die Vorstellung des neuen diözesanen Referenten für Orden und Ordensgemeinschaften, Kanonikus Tullio Poli.
Herr Bischof, denken Sie über einen Rücktritt nach?
Eiskalter Wind statt wohliger Weihrauch: Wahrscheinlich erstmals in der Geschichte der Kirche in Südtirol wurde im Herbst öffentlich der Rücktritt des Bischofs gefordert – mit Tausenden Unterschriften im Internet und sogar im Landtag. Auslöser war die geplante und dann gestoppte Versetzung des Priesters Giorgio Carli. Denkt Bischof Ivo Muser über einen Amtsverzicht nach? Im Podcast-Gespräch beantwortet der Oberhirte der Diözese diese Frage. Und er sagt, was die Diözese nach der chaotischen Aktion im September anders machen will.
Nach dem Carli-Desaster: Was Bischof Ivo Muser jetzt anders machen will
Nichts weniger als ein „Totalversagen“ der Kirchenleitung erkennt der Münchner Rechtsanwalt Ulrich Wastl bei der versuchten und dann wieder gestoppten Versetzung des Priesters Giorgio Carli im September. Im Schussfeld der Kritik steht Bischof Ivo Muser, der sogar mit Forderungen nach seinem Rücktritt konfrontiert ist. Was will er in Zukunft besser machen?
Bischof Ivo Muser: „Wir bekennen unsere Schuld, das war ein Versagen“
Nach der deutlichen Kritik des Münchner Rechtsanwalts Ulrich Wastl am Umgang der Diözese Bozen-Brixen mit Missbrauchsfällen hat Bischof Ivo Muser strukturelle Reformen angekündigt. In seinem Schlusswort zur Fachtagung am Freitag bekannte Muser Versäumnisse innerhalb der Diözese und sprach von gemeinsamen Fehlern. „Wir bekennen unsere Schuld in der Wir-Form. Es war keine böse Absicht, aber es war ein Versagen. Wir wollen daraus lernen und wir übernehmen Verantwortung“, sagte der Bischof.
Hochfest Allerheiligen: „Wir sind im Leben und im Sterben in der Hand Gottes“
„An Allerheiligen und Allerseelen geht es um das Fundament der christlichen Hoffnung: Wir sind im Leben und im Sterben in der Hand Gottes“, so Bischof Ivo Muser am heutigen Hochfest Allerheiligen am Bozner Friedhof. In seiner Predigt erzählte er von zwei Begegnungen, die ihn tief bewegt haben.
Heiliges Jahr: Bischof Muser fährt mit Südtiroler Pilgergruppe nach Rom
Am kommenden Montag beginnt die große Diözesanwallfahrt im Heiligen Jahr nach Rom. Rund 200 Pilgerinnen und Pilger aus Südtirol machen sich in organisierten Busgruppen auf den Weg in die Ewige Stadt. Höhepunkte sind das Durchschreiten der Heiligen Pforten sowie die Teilnahme an der Generalaudienz mit Papst Leo XIV. am Mittwoch, 29. Oktober.
Weihnacht ohne Bischof
Letztes Jahr erinnerte Bischof Ivo Muser noch daran, dass Politik im Dienst des Anderen stehen müsse, sprach von Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Heuer muss der Landtag seine Weihnachtsfeier ohne ihn gestalten. Der Bischof hat seinen Besuch nach den Debatten im Landtag um seinen Rücktritt und das Verhalten der Kirche im Fall Don Carli abgesagt.
Landtag für Rücktritt des Bischofs „nicht zuständig“
Drei Stunden diskutierte der Landtag über eine Rücktrittsforderung an den Bischof – um festzustellen, was von vornherein klar war: Kirche und Staat sind zwei getrennte Institutionen, der Landtag nicht zuständig. Der Antrag wurde mit breiter Mehrheit abgelehnt.
Bischof Muser bei Papst Leo XIV.: „Südtirol als Modell für den Frieden“
Bei seiner ersten Begegnung mit Papst Leo XIV. hat Bischof Ivo Muser am heutigen Dienstag ein Zeichen besonderer Wertschätzung für Südtirol erfahren: Der Papst würdigte das Modell des friedlichen Zusammenlebens als möglichen Wegweiser für andere Regionen. Die Begegnung fand im Rahmen der außerordentlichen Vollversammlung der Italienischen Bischofskonferenz (CEI) im Vatikan statt.
Die Termine: Mit dem Bischof durch die Karwoche
Mit dem Palmsonntag hat die Karwoche begonnen. Bis zum Ostermontag feiert Bischof Ivo Muser die zentralen Gottesdienste der Karwoche und des Osterfestes. Einige der Feiern werden auch im Fernsehen von RAI Südtirol sowie von den diözesanen Kirchensendern im Radio übertragen. Hier alle Termine im Überblick.
Karwoche und Ostern – etwas für mich? 7 Fragen an Bischof Glettler
Bringt es etwas, in der Karwoche zwischen Palmsonntag und Ostern auch in der Kirche vorbeizuschauen? Wie erklären Sie Ostern ohne Kirchen-Floskeln? Welcher Tiroler Brauch zum Fest gefällt Ihnen besonders? Was braucht unsere Kirche für eine „Auferstehung“? Diese und drei andere ungewöhnliche Fragen beantwortet der Innsbrucker Diözesanbischof Hermann Glettler im Podcast zum Palmsonntag. Der originelle Oberhirte hat überraschende Antworten!



