Protest
Sorge der Kulturschaffenden: Amhof erwartet Ende des Lehrerprotests
Mit Verständnis reagiert Magdalena Amhof, Landesrätin für Europa, Arbeit und Personal, auf den offenen Brief, den Künstler und Künstlerinnen wegen des Lehrkräfteprotests und der zahlreichen ausgefallenen Schulausflüge verfasst haben. Die Landesregierung habe in Bezug auf die Erhöhung der Löhne im Bildungsbereich schnell reagiert und ihrerseits einen wichtigen Schritt zur Gehaltserhöhung im Bildungsbereich getan. Nun, so Amhof, erwarte man sich auch von den Initiativgruppen eine Rückkehr zum normalen Schulalltag.
Verzweifelte Protestaktion auf Baukran in St. Sigmund
Dramatische Szenen spielten sich gestern Vormittag auf einer Baustelle in der Gisse bei St. Sigmund ab. Zwei Arbeiter waren auf den Baukran gestiegen und drohten damit, sich in die Tiefe zu stürzen. Erst nach rund drei Stunden gelang es den Sicherheitskräften, die Situation zu entschärfen.
Rom: Demo für Remigration und Gründungsparteitag von „Futuro Nazionale“
Eine Demonstration unter dem Motto „Remigration und Rückeroberung“ und der Gründungsparteitag einer neuen Rechtspartei haben am Wochenende in Rom Tausende Menschen mobilisiert. Während Anhänger einer schärferen Migrationspolitik durch die italienische Hauptstadt zogen, traf sich die neue Partei Futuro Nazionale (Nationale Zukunft) des Ex-Armeegenerals und Politikers Roberto Vannacci zu ihrem ersten Parteitag.
VIDEO | 4.500 Teilnehmer bei Brenner-Demo
Die Demonstration auf der Tiroler Brennerautobahn (A13) bei Matrei am Brenner, die eine Totalsperre des Brennerkorridors zur Folge hatte, ist Samstagnachmittag gestartet. Laut ersten Schätzungen der Feuerwehr pilgerten rund 4.500 Menschen auf die Autobahn, wo sie von den Bürgermeistern des Wipptales begrüßt wurden. Der Initiator des Protests, der Grieser Bürgermeister Karl Mühlsteiger, ortete einen „historischen Moment.“
Brenner acht Stunden gesperrt: Costa warnt vor „totaler Katastrophe“
Die für den 30. Mai geplante Umweltkundgebung am Brenner sorgt bereits im Vorfeld für große Besorgnis. „Die Demonstration am Brenner wird eine totale Katastrophe sein“, warnte Carlo Costa, technischer Generaldirektor der Brennerautobahn, beim Festival der Wirtschaft in Trient.
Sperrung am Brenner: „Ein falsches Signal am falschen Tag“
Der Bezirk Eisacktal/Wipptal im Wirtschaftsverband hds sieht die für den 30. Mai geplante mehrstündige Sperrung des Brennerkorridors aufgrund einer Protestkundgebung äußerst kritisch. „Die geplante Blockade der Brennerautobahn A13 auf Tiroler Seite und möglicher angrenzender Verkehrsachsen trifft einen der wichtigsten europäischen Verkehrswege – und dies ausgerechnet an einem der sensibelsten Reisetage des Jahres.“
Brenner-Demo: Sorge in Italien wegen Auswirkungen auf Tourismus
Die Demonstration samt Totalsperre des Brennerkorridors am 30. Mai auf bzw. bei der Brennerautobahn (A13) in Tirol sorgt für Unruhe in Italien. Die Tourismusbeauftragte der Lombardei, Italiens industriereichster Region, Debora Massari, zeigte sich besorgt über die angekündigte Protestaktion. Die Aktion könne „konkrete Schäden für die lombardische Wirtschaft verursachen“, hieß es in einer Mitteilung.
Lautstarke Proteste vor dem russischen Biennale-Pavillon
Aktivistinnen der feministischen Organisation Femen und Mitglieder der russischen Protestgruppe Pussy Riot haben kurz vor Beginn der Kunstbiennale Venedig lautstark gegen die erneute Teilnahme Russlands an der international bedeutsamen Kunstausstellung protestiert. Frauen mit entblößten Brüsten und Demonstrierende mit pinkfarbenen Sturmhauben machten am Mittwoch ihrem Ärger vor dem russischen Ausstellungsgebäude lautstark Luft und warfen rosafarbene Rauchbomben.
35.000 Autos im Stillstand? Kompatscher warnt vor Brenner-Blockade
Landeshauptmann Arno Kompatscher protestiert offiziell in Innsbruck und Wien gegen die Sperre des österreichischen Abschnitts der Brennerautobahn anlässlich einer für Samstag, 30. Mai, geplanten Umweltkundgebung – einem Tag mit erwartungsgemäß sehr starkem Verkehrsaufkommen („bollino nero"). Nach inoffiziellen Schätzungen würde der Stillstand von 11 bis 19 Uhr rund 35.000 Fahrzeuge betreffen, die nicht einmal auf Nebenstraßen ausweichen könnten, sondern nur auf andere Alpenübergänge.
Tausende Bauern protestieren am Brenner
Tausende Mitglieder des gesamtstaatlichen Bauernverbands Coldiretti versammelten sich heute mit einer klaren Botschaft am Brenner. Im Zentrum des Protests stehen die stark gestiegenen Produktionskosten, mehr Transparenz bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln sowie der Schutz der heimischen Landwirtschaft. Aufnahmen: GNews
Enttäuscht über Verhandlungen: Lehrer bleiben im Protestmodus
Die Enttäuschung der Lehrer über den Stand der Verhandlungen mit dem Land wächst: Das wurde bei den zeitgleich angesetzten Treffen der Initiativgruppen in Schlanders und Bruneck deutlich. Der Grundtenor in Bruneck war klar: Für eine Abkehr von den Protestmaßnahmen gibt es derzeit keinen Anlass.
Erneut Toter in Minneapolis nach Schüssen von ICE-Beamten
In der US-Stadt Minneapolis ist nach Angaben des Heimatschutzministeriums nach Schüssen durch einen Bundesbeamten eine Person gestorben. Diese sei am Einsatzort für tot erklärt worden, teilte das Ministerium auf X mit. Hingegen sagte der Polizeichef von Minneapolis, dass der Mann wenig später in einem Krankenhaus gestorben sei. Es handele sich um einen 37-jährigen weißen Bürger von Minneapolis, der vermutlich US-Bürger sei, ergänzte der Polizeichef. Viele Details des Vorfalls sind noch unklar.
Waldfamilie: Bewegung organisiert Dauerprotest für Rückkehr der Kinder
Das Thema der Waldfamilie aus Palmoli in der Region Abruzzen sorgt in Italien weiterhin für Diskussionen. Nachdem der Vater seine Kinder zu Weihnachten nur für wenige Stunden sehen durfte, wächst der Protest gegen die Behörden, die die anglo-australische Familie getrennt halten.
Nord-Stream-Verdächtiger in Italien tritt in Hungerstreik
Aus Protest gegen die Haftbedingungen in einem italienischen Hochsicherheitsgefängnis ist der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge auf die Nord-Stream-Gasleitungen in einen Hungerstreik getreten. Der 49 Jahre alte Ukrainer verweigert bereits seit dem 31. Oktober die Nahrungsaufnahme, wie sein Anwalt mitteilte. Serhij K. befindet sich seit dem Sommer in Italien in Untersuchungshaft und soll an Deutschland ausgeliefert werden.
Urteil: Demo-Untersagung auf Tiroler Brennerautobahn war rechtswidrig
Die Untersagung einer vom Bürgermeister von Gries am Brenner für Ende Juni dieses Jahres beantragten Protestversammlung auf der Tiroler Brennerautobahn ist rechtswidrig gewesen – so hat es das Landesverwaltungsgericht nun beschlossen.
Schulgewerkschaften: „Erpressungen werden wir nicht gutheißen“
Südtirols Schulgewerkschaften rüsten für eine Art Urabstimmung unter den Mitgliedern. Voraussichtlich online sollen diese entscheiden, ob man eine Absichtserklärung des Landes unterzeichnet, mit der die Gewerkschaften „zur Kenntnis nehmen, dass Verhandlungen erst aufgenommen werden, wenn die Proteste eingestellt wurden.“
Große Unsicherheit bei Lehrern und Eltern wegen Ausflugsboykott
Weil Lehrer in diesem Schuljahr die Ausflüge bestreiken, macht sich an immer mehr Schulen große Unsicherheit breit – bei Eltern und auch bei den Lehrern selber. Eltern wollen bei Ausflügen, Skitagen und Maturareisen für die Lehrer einspringen, während der Schulzeit können sie die Schüler aber nicht in Eigenregie begleiten und damit Verantwortung für die gesamte Klasse übernehmen, stellt Bildungsdirektor Gustav Tschenett klar.
Lehrerprotest: Schulausflüge flächendeckend gestrichen
Der Protest der Lehrer mag klein angefangen haben, doch er hat sich ausgebreitet wie ein Flächenbrand. Stand gestern beteiligen sich 94 Prozent der Schulen und reduzieren die „unterrichtsergänzenden Tätigkeiten“. In vier Schulsprengeln laufen die Diskussionen noch und es wurde noch nicht abgestimmt. Gegen die Protestmaßnahme hat sich jedoch noch keine Schule ausgesprochen.
Streit um Ausschussbesetzung in Pfitsch: Bürgerliste verlässt Sitzung aus Protest
Daniela Ioannilli ist am Montag bei der Sitzung des Pfitscher Gemeinderates mit den Stimmen der SVP von außen in den Gemeindeausschuss berufen worden. Die Bürgerliste „Gemeinsam für Wiesen-Pfitsch“ stimmte geschlossen dagegen und verließ anschließend aus Protest den Sitzungssaal.
Es bleibt dabei: Keine Ausflüge im neuen Schuljahr
Die „Qualität in Bildung und Betreuung in einem zukunftsfähigen System“ – das wünschen sich sowohl Südtirols Lehrer als auch die Allianz für Familie. Und gehen daher nun gemeinsam mit ihrer Forderung an die Öffentlichkeit. Uneins ist man sich allerdings nach wie vor, ob die Protestmaßnahmen der Lehrkräfte der richtige Weg sind. Letztere halten jedenfalls eisern daran fest: Keine Ausflüge im kommenden Schuljahr.
Mit totem Pony nach Innsbruck: Bauer protestiert gegen Bärenrisse
Ein totes Pony im Anhänger, ein aufgebrachter Landwirt und ein Bär, der für Unruhe sorgt: Martin Köhle aus Pfunds (Nordtirol) wollte mit einer drastischen Aktion in Innsbruck auf die aus seiner Sicht „verharmloste“ Berichterstattung zu Bärenrissen aufmerksam machen. Seine Protestfahrt endete jedoch bereits 200 Meter vor dem angepeilten ORF-Gebäude.
Kompatscher: „Tageslimit für Hot Spots nötig“
Die Diskussion rund um den Massentourismus am Grödner Berg Seceda dreht sich, genauso mit dem Drehkreuz, das von einigen verärgerten Grundbesitzern als Zeichen des Protestes aufgestellt wurde, weiter. Nun schaltet sich Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) in die Debatte ein.
Proteste im Iran wegen Wasser- und Strommangel
Aus Protest gegen Wasserknappheit und Stromausfälle sind im Iran Berichten zufolge am Mittwoch Menschen auf die Straße gegangen. In der nordöstlichen Stadt Sabzevar versammelten sich Demonstranten vor dem lokalen Gouverneursamt, berichtete das in den USA ansässige Menschenrechtsnetzwerk HRANA. In einem von den Aktivisten geteilten Video sind Slogans einer Menschenmenge zu hören, die den Gouverneur zum Handeln auffordern. Dies ließ sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Wohnbauprojekt in Leifers stockt: „Wir warten seit drei Jahren“
„Die Verzweiflung hat ihren Höhepunkt erreicht“: So beginnt eine Aussendung einiger Mitglieder einer Wohnbaugenossenschaft in Leifers. Sie kritisieren die Gemeindeverwaltung scharf, weil das drei Jahre alte Projekt „Rotwand“ immer noch nicht realisiert wurde.
Grundbesitzer auf der Seceda wehren sich: „Drehkreuz ein symbolischer Appell“
Der Wanderweg auf der Seceda steht erneut im Zentrum der öffentlichen Diskussion. Nun melden sich die Grundeigentümer zu Wort: Sie betonen, dass die Errichtung eines Drehkreuzes ein symbolischer Akt gegen die Belastungen des Massentourismus sei.
Südtirols Bauern schlagen Alarm: „Es braucht Lösungen“
Müll, zertrampeltes Gras kurz vor der Heuernte, niedergetretene Zäune und widerrechtliches Zelten: Besonders in der Hochsaison läuft in einigen Gebieten der Tourismusansturm aus dem Ruder – angeheizt auch von den sozialen Medien. Damit es nicht auch anderswo zu Protesten wie auf der Seceda kommt, ruft der Südtiroler Bauernbund alle Beteiligten auf, sich an einen Tisch zu setzen und nach Lösungen zu suchen.



