Sachsen-Anhalt-Wahl
Achammer: „Für demokratische Parteien gibt es nichts zu bejubeln“
„Für tatsächlich demokratische Parteien gibt es hier nichts zu bejubeln.“ SVP-Landesrat Philipp Achammer bezeichnet das Bejubeln des AfD-Erfolgs in Sachsen-Anhalt vonseiten einzelner politischer Gruppierungen in Südtirol als schändlich.
Kompatscher zum AfD-Erfolg: „Es reicht nicht ,diese bösen Populisten‘ zu sagen“
„Das Wahlergebnis (in Sachsen-Anhalt, Anm. d. Red.) mit dem klaren Sieg der radikalen und populistischen Rechten macht uns Sorge, das ist klar. Es handelt sich aber natürlich auch um eine Botschaft, denn Studien zeigen, dass die Mehrheit derer, die diese Partei wählen, nicht rechtsextrem oder neonazistisch ist, sondern dass es Menschen sind, die mit der Arbeit der im Amt befindlichen Regierung sowohl auf nationaler als auch auf lokaler Ebene unzufrieden sind.“ So kommentiert Landeshauptmann Arno Kompatscher gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa den Erfolg der AfD.
Söder zu AfD-Wahlsieg: „So kann es nicht weitergehen“
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) betrachtet den deutlichen Wahlsieg der als rechtsextrem eingestuften AfD in Sachsen-Anhalt als historischen Einschnitt. „Zunächst mal muss man da schon durchschnaufen“, sagte der CSU-Chef dem Radiosender Bayern 2. „Das ist eine echte Zäsur und ein Stück weit auch ein Epochenbruch.“
Historische Wahlbeteiligung: Mehr als jeder Zweite hat schon abgestimmt
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat bis zum frühen Nachmittag schon mehr als jeder Zweite seine Stimme abgegeben. Um 14 Uhr lag die Wahlbeteiligung bei 54,4 Prozent, wie Landeswahlleiterin Christa Dieckmann in Magdeburg mitteilte.



