„Für tatsächlich demokratische Parteien gibt es hier nichts zu bejubeln.“ SVP-Landesrat Philipp Achammer bezeichnet das Bejubeln des AfD-Erfolgs in Sachsen-Anhalt vonseiten einzelner politischer Gruppierungen in Südtirol als schändlich.
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„Denn hier wird einer Gruppierung applaudiert, die als gesichert rechtsextrem gilt und unter anderem mehrere Vertreter der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ), die 2009 bundesweit aufgrund neonazistischer Gesinnung verboten wurde, in ihren Reihen hat. Wer so leichtfertig mit dem Feuer spielt, beweist, aus der Geschichte rein gar nichts gelernt zu haben“, so Achammer.
Die Parteien der Mitte müssten das Wahlergebnis hingegen als Warnung wahrnehmen: „Die Menschen müssen in ihrer Enttäuschung abgeholt werden, mit ernsthaften, sachlichen Argumenten. Dann gibt es auch einen keinen Anlass zu Rechtspopulismus mehr, welcher nur falsche Hoffnungen weckt“, so der Landesrat.
Kompatscher zum AfD-Erfolg: „Es reicht nicht ,diese bösen Populisten‘ zu sagen“
„Das Wahlergebnis mit dem klaren Sieg der radikalen und populistischen Rechten macht uns Sorge, das ist klar. Es handelt sich aber natürlich auch um eine Botschaft, denn Studien zeigen, dass die Mehrheit derer, die diese Partei wählen, nicht rechtsextrem oder neonazistisch ist, sondern dass es Menschen sind, die mit der Arbeit der im Amt befindlichen Regierung sowohl auf nationaler als auch auf lokaler Ebene unzufrieden sind.“ So kommentiert Landeshauptmann Arno Kompatscher gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa den Erfolg der AfD.