Wasserknappheit
Wasserknappheit in Italien: Po führt immer weniger Wasser
Die anhaltende Hitze und Trockenheit setzen Italien weiterhin stark unter Druck. Besonders im Norden des Landes verschärft sich die Wasserknappheit. Der Pegel des Po ist drastisch gesunken, wodurch die verfügbaren Wasserreserven für die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen nur noch für wenige Tage ausreichen.
So sparen Sie bis zu 40 Liter Trinkwasser am Tag
Die Trockenheit infolge der anhaltenden Hitze und der ausbleibenden Niederschläge führt es uns immer wieder vor Augen: Wasser ist ein kostbares Gut und nicht unbegrenzt verfügbar. Die Verbraucherzentrale Südtirol gibt deshalb einmal mehr Tipps für einen verantwortungsvollen Umgang mit der kostbaren Ressource.
Warum in Bozen das Wasser im Winter knapp wird
Ein Hochsommer im Frühling sorgt schon jetzt in einigen Südtiroler Gemeinden, darunter Kurtatsch und Meran, für Probleme mit der Wasserversorgung. In Bozen war die Situation in den Wintermonaten Dezember und Jänner kritisch, so wie schon in den vergangenen Jahren, betont Stefano Sacchi, Technischer Direktor von SEAB.
Wasserknappheit in Meran: Erste Stadtteile müssen Wasser rationieren
„Wenn die Berufsfeuerwehr mit den Tankwagen unsere Wasserreservoirs auffüllen muss, dürfte klar sein, dass wir ein Problem haben“, sagte gestern Bürgermeisterin Katharina Zeller. Es ist tatsächlich so, sagt Stadtwerke-Präsident Giorgio Balzarini, dass beispielsweise in den Wasserspeicher in Obermais weniger Wasser einfließt, als verbraucht wird. Für Obermais, das Zentrum und Sinich gelten nun Bewässerungsverbote – wer Pools füllt oder Autos wäscht, riskiert Geldstrafen.
ABSTIMMUNG | Wir starten mit einer „Hypothek“ in den Frühling
Bis zu 40 Millimeter Niederschlag werden bis zum Wochenende erwartet. Doch ein paar Regentropfen machen noch keinen Sommer. „Die Wasserführungen der Fließgewässer und die Schneerücklagen in den Bergen sind leicht unterdurchschnittlich“, weiß Roberto Dinale, Direktor des Landesamtes für Hydrologie und Stauanlagen. Die nächsten beiden Monate sind deshalb entscheidend.
Wo man in Südtirol „am meisten vom Klimawandel zu spüren bekommt“
Vorerst ist die Gefahr eines Wassernotstands in Südtirol gebannt: Die Niederschläge vom Herbst und der letzten 2 Wochen haben die natürlichen Wasserreserven aufgefüllt. Darauf weist Roberto Dinale, Direktor des Landesamtes für Hydrologie und Stauanlagen, unter Berufung auf die aktuellen Daten hin.
36 Stunden Regen: Ist die Trockenheit damit beendet?
Dieser Tage erlebt man im Süden und Osten Südtirols „das stärkste Niederschlagsereignis seit 2,5 Jahren“, so Landesmeteorologe Dieter Peterlin. „Wir können aufatmen – vorerst“, sagt der Direktor des Amtes für Hydrologie und Stauanlagen, Roberto Dinale.
Wasserknappheit: Verband der Seilbahnunternehmer will Beitrag leisten
Die Verordnung des Landeshauptmannes zum Wassersparen nimmt der Verband der Seilbahnunternehmer zum Anlass, um zu betonen, dass dieses Thema für die Betreiber der Südtiroler Aufstiegsanlagen seit jeher einen hohen Stellenwert hat. Sie wollen nun einen eigenen Beitrag leisten, wie aus eines Presseaussendung hervor geht.
Wasserknappheit: Die Verordnung des Landeshauptmanns – Beschneiung verboten
Landeshauptmann Arno Kompatscher hat am Mittwochnachmittag eine Verordnung unterzeichnet, mit der er angesichts von Trockenheit und geringen Wasserabflusses alle Wassernutzenden, vor allem die Landwirtschaft, zum Wassersparen aufruft. Unter anderem ist künstliche Beschneiung verboten. Das steht in der Verordnung.
Welttag des Wassers: Vielfältige Forschung an 2 Fakultäten der unibz
Seit 1992 rufen die Vereinten Nationen am 22. März zum Weltwassertag auf. Noch nie schien es auch in Europa so dringlich, an den Wert von Wasser als essenziellste Ressource allen Lebens zu erinnern. Das Motto des diesjährigen Aktionstags „Accelerating Change„ – den Wandel beschleunigen – wird an der unibz das ganze Jahr über hochgehalten. An gleich 2Fakultäten wird an Lösungen zu aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit Wasser geforscht.
„Italiener verbrauchen am meisten Wasser in der EU“
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni plant die Ernennung eines Sonderkommissars, der sich mit der Wasserknappheit befassen soll. Geplant ist auch die Einrichtung einer Kommission mit Vertretern aller Ministerien, die mit der Problematik konfrontiert sind.
Wassermangel: „Sektoren werden Abstriche machen müssen“
Der trockene und warme Winter führt schon jetzt zu Dürre im Süden und Westen Europas. Auch in Südtirol könnte schon bald der Wassernotstand ausgerufen werden. STOL hat mit Roberto Dinale, dem Direktor des Amtes für Hydrologie und Stauanlagen, über die aktuelle Situation und mögliche Szenarien für die bevorstehenden heißen Sommermonate gesprochen.
Ohne Wasser keine Zukunft
Es braucht starke Partnerschaften, wenn es um eine gerechtere Verteilung von Trinkwasser geht. Denn das wird infolge des Klimawandels zunehmend knapper. Die Südtiroler Caritas wirkt dem Wassermangel seit Jahren mit gezielten Projekten in besonders dürrebetroffenen Gebieten entgegen.
Gegen Dürre: Auffangen von Regenwasser in Städten
Bis zu 22 Milliarden Kubikmeter Wasser könnten jedes Jahr durch das Auffangen von Regenwasser in den Städten und die Wiederverwendung von Abwasser in der Landwirtschaft zurückgewonnen werden. Dies entspreche etwa dem 3-Fachen der Kapazität der 374 großen Stauseen in Italien, die zusammen zirka 6,9 Milliarden Kubikmeter fassen.
Trinkwasser: Kein Grund zur Sorge, aber…
Im Vorjahr wurde im Sommer über den Ausruf eines Wassernotstandes diskutiert. Die Beobachtungsstelle für Wasserressourcen ANBI sagt voraus, dass in Zukunft für 3,5 Millionen Italiener Trinkwasser aus dem Wasserhahn nicht mehr selbstverständlich sein könnte. Und wie ist die Lage in Brixen?
Seit 50 Tagen kein Niederschlag mehr – „Kritisch wird es ab Mitte März“
In Teilen Südtirols hält die Trockenperiode nun schon seit 50 Tagen an. Doch das ist bei weitem nicht die längste Trockenperiode in Südtirol, sagt der Meteorologe des Landes, Dieter Peterlin. Die längste liegt bei 103 aufeinanderfolgenden Tagen. Nichtsdestotrotz sei die aktuelle Lage nicht rosig: Kritisch werde es ab Mitte März, wenn kein Niederschlag falle, sagt Roberto Dinale, Leiter des Hydrologischen Amtes des Landes.
Trockenheit: Muss Südtirol den südlichen Regionen Wasser abtreten?
Wenn nicht noch ein „nasses“ Wunder passiert, wird in den kommenden Monaten auch in Südtirol das Wasser zum kostbaren Gut. Noch härter sind aber andere Regionen – etwa in der Poebene – von der Trockenheit betroffen. Muss Südtirol dann wieder die Wasserspeicher öffnen, um sie nicht auf dem Trockenen sitzen zu lassen?
Bald Sonderkommissar gegen Wasserknappheit in Italien
Der Ministerrat in Rom hat gestern unter dem Vorsitz von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni das Thema Wasserkrise diskutiert. Beschlossen wurde die Einrichtung einer Kommission mit Vertretern von allen Ministerien, die mit dem Problem der Wasserknappheit konfrontiert sind.
Peterlin: „Wir könnten im Sommer ein Problem bekommen“
Zu mild und zu trocken: So kann man das Wetter der vergangenen Wochen in Südtirol beschreiben. Und es tut sich auch in den kommenden Tagen nicht viel. Am Alpenhauptkamm kann es zwar vereinzelt schneien, aber im Rest des Landes bleibt es trocken. Und in der kommenden Woche kommt schon das nächste Hoch. „Wir könnten im Sommer ein Problem bekommen“, sagt Meteorologe Dieter Peterlin.
„Trinkwasser aus Wasserleitungen könnte nicht mehr selbstverständlich sein“
Millionen Menschen in Italien könnten in den nächsten Monaten die Folgen der Wasserknappheit konkret zu spüren bekommen. „Für 3,5 Millionen Italiener könnte Trinkwasser aus den Wasserleitungen nicht mehr selbstverständlich sein“, so der ANBI-Experte Francesco Vincenzi. Auch der Wasserstand der Etsch ist derzeit sehr niedrig.



