Die Zahlen lassen aufhorchen: Erhebungen zufolge verbraucht eine einzige Person im Durchschnitt rund 240 Liter Trinkwasser pro Tag. „40 Liter oder sogar mehr davon ließen sich allerdings ohne spürbare Einschränkungen einsparen“, merkt Christine Romen, Energieberaterin der Verbraucherzentrale an.
Wie genau, das zeigen die folgenden Tipps:
1. Wasserhahn nicht laufen lassen
Beim Zähneputzen, Rasieren oder Einseifen reicht es, das Wasser nur dann aufzudrehen, wenn es tatsächlich gebraucht wird.
2. Durchfluss reduzieren
Durchflussbegrenzer oder Sparaufsätze in der Dusche und im Waschbecken senken den Verbrauch spürbar – meist ohne Komfortverlust.
3. Toilettenspülung überprüfen
Ältere Toilettenspülungen verbrauchen oft unnötig viel Wasser. Mit einer Stopptaste oder einer geringeren Füllmenge im Spülkasten lässt sich der Verbrauch einfach reduzieren.
4. Garten und Grün rund ums Haus bewusst bewässern
Gerade in den Sommermonaten steigt der Wasserverbrauch im Garten deutlich an. Auch hier lässt sich mit einfachen Gewohnheiten viel erreichen:
– Frühmorgens oder am späten Abend gießen, wenn es kühler ist und weniger Wasser verdunstet. Besonders in der Mittagshitze geht viel Wasser verloren, bevor es überhaupt bei den Wurzeln ankommt.
– Lieber seltener, dafür gründlich gießen: Ein kräftiges Gießen versorgt die Wurzeln besser als viele kurze Wassergaben. Pflanzen werden dadurch widerstandsfähiger.
– Direkt an den Wurzeln gießen, damit das Wasser möglichst dort ankommt, wo es gebraucht wird.
– Boden locker halten und mulchen: Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder anderen Gartenmaterialien schützt vor dem Austrocknen und hält Feuchtigkeit länger im Boden.


