Dienstag, 28. Oktober 2025

Causa Durnwalder: „Nachvollziehbar ist das nicht“

„Richter wenden Gesetze an, auch Richter am Rechnungshof. In zwei Instanzen sind sie zum Urteil gelangt, dass Luis Durnwalder als Landeshauptmann dem Ansehen Südtirols Schaden zugefügt habe – jetzt beziffert in 200.000 Euro.“ Ein Kommentar von Chefredakteur Elmar Pichler Rolle.

Chefredakteur Elmar Pichler Rolle: „Recht ist also gesprochen, aber gerecht ist es nicht, was Luis Durnwalder mitmachen muss.“ - Foto: © DANIELE_FIORENTINO


Auslöser war die Verurteilung Durnwalders wegen der Führung des Sonderfonds.

Dabei waren selbst die Ermittler zur Ansicht gelangt, dass er das Geld nicht in die eigene Tasche gesteckt, sondern „unsachgemäß verwaltet“ habe. Juridisch ist das Urteil vielleicht logisch, nachvollziehbar ist es nicht.

Als Landeshauptmann hat Luis Durnwalder Südtirol zu einem wirtschaftlich erfolgreichen und gesellschaftlich aufgeschlossenen Land geformt. Südtirol hat Luis Durnwalders politischer Leistung sehr viel zu verdanken.

Recht ist also gesprochen, aber gerecht ist es nicht, was Luis Durnwalder mitmachen muss. Das Urteil trifft deshalb auch viele Südtirolerinnen und Südtiroler. Aber vielleicht war alles genauso gewollt.


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stol

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