Die japanische Feuerwehr- und Katastrophenschutzbehörde teilte mit, mindestens 37 Menschen hätten leichte Verletzungen erlitten. In Yokohama südlich von Tokio verletzte sich eine etwa 80 Jahre alte Frau an der Hüfte, als sie beim Aufstehen aus dem Bett stürzte.
Behörden warnen vor drohenden Erdrutschen
In Saitama nördlich von Tokio wurde den Angaben zufolge ein Gebäude leicht beschädigt. Das Beben brachte nach Angaben der Betreibergesellschaft auch den Bahnverkehr im Großraum Tokio durcheinander. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo News berichtete, könnte das Beben auch einen Wasserrohrbruch verursacht haben.Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben. Die Behörden warnten aber vor drohenden Erdrutschen. Am Samstag hatte Starkregen die Böden in der Region aufgeweicht, die nun ins Rutschen geraten könnten. Die Behörden warnten zudem vor starken Nachbeben in den kommenden Tagen.
Japan liegt in einer der tektonisch aktivsten Regionen der Welt. Der Inselstaat wird regelmäßig von Erdbeben erschüttert.


