Naturkatastrophen
Zahl der Toten bei Waldbränden in Spanien steigt auf 13
Bei den Waldbränden in der südostspanischen Provinz Almeria ist die Zahl der Todesopfer auf 13 gestiegen. Eine 93-jährige Britin sei ihren Verletzungen erlegen, teilte die Regionalregierung am Sonntagabend mit. Die Frau war eine von acht Personen, die nach dem Ausbruch des Feuers am Donnerstag ins Krankenhaus eingeliefert wurden, vier davon mit schweren Verletzungen. Sie hatte demnach Verbrennungen an 20 Prozent ihrer Körperoberfläche erlitten.
Tote bei Unwettern in Zentral- und Südchina
Durch Gewitter und starke Stürme sind in Zentral- und Südchina mindestens 15 Menschen getötet und hunderte weitere verletzt worden. Die Zahl der Verletzten betrage derzeit 275, berichteten am Dienstag staatlichen Medien. Aus einigen Regionen seien auch Tornados gemeldet worden. Zehntausende Menschen seien evakuiert worden, neun Menschen würden vermisst.
Waldbrand in Südfrankreich zwingt 10.000 Menschen zur Flucht
Ein außer Kontrolle geratener Waldbrand im Südwesten Frankreichs hat Tausende Menschen zur Flucht gezwungen. Rund 10.000 Bewohner von zwei Dutzend kleinen Städten und Dörfern nahe der spanischen Grenze mussten ihre Häuser verlassen, wie die Behörden am Montag mitteilten. Starke Winde drohten das Feuer weiter anzufachen. Der Brand zerstörte in den Ausläufern der französischen Pyrenäen eine Fläche von rund 4.600 Hektar, so der örtliche Präfekt Pierre Regnault de la Mothe auf X.
Erhebliche Schäden durch Supertaifun „Bavi“ im Pazifik
Der Supertaifun „Bavi“ ist auf der Insel Rota in den US-Außengebieten im Pazifik auf Land getroffen und hat dort Behördenangaben zufolge „erhebliche Schäden“ angerichtet. „Hier im Einsatzzentrum des Bürgermeisters von Rota haben wir mit starken Winden und Überschwemmungen zu kämpfen“, sagte eine Sprecherin. Einige der 1.500 Bewohner hätten bereits „erhebliche Schäden“ gemeldet, fügte sie hinzu.
Baby aus Erdbeben-Trümmern in Venezuela gerettet
32 Stunden nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela ist ein Baby lebend aus den Trümmern gerettet worden. Auf einem Video aus der besonders schlimm betroffenen Küstenstadt La Guaira ist zu sehen, wie Rettungskräfte den Säugling am Freitagabend bei Scheinwerferlicht und unter dem Applaus ihrer Kollegen aus einem Trümmerberg befreiten.
Minister: Mehr als 70.000 Familien in La Guaira betroffen
Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela sind allein im Bundesstaat La Guaira mehr als 70.000 Familien von den Folgen der Katastrophe betroffen. Das teilte Innenminister Diosdado Cabello am Donnerstag (Ortszeit) bei einem Besuch in dem besonders schwer getroffenen Bundesstaat an der Karibikküste mit.
Tausende Todesopfer nach Erdbeben in Venezuela befürchtet
Bei zwei schweren Erdbeben in Venezuela sind mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen und rund 700 weitere verletzt worden. In und um die Hauptstadt Caracas stürzten Dutzende Gebäude ein. Die US-Erdbebenwarte USGS befürchtet jedoch weitaus höhere Opferzahlen. Einer Modellrechnung der Behörde zufolge könnte die Zahl der Toten in die Tausende gehen; eine Zahl von mehr als 10.000 Toten sei wahrscheinlich.
Erdbeben unweit von Supervulkan bei Neapel
Das Gebiet rund um die süditalienische Großstadt Neapel ist von einem Erdbeben erschüttert worden. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) verortete den Erdstoß mit einer Stärke von 3,6 um 4.17 Uhr in den Phlegräischen Feldern, einem sogenannten Supervulkan. Bereits knapp 24 Stunden zuvor meldeten die lokalen Behörden dort leichte Erdbeben.
Zahl der Toten nach Philippinen-Beben steigt auf 61
Fast eine Woche nach dem schweren Erdbeben auf den Philippinen ist die Zahl der Toten nach dem Fund weiterer Leichen auf mindestens 61 gestiegen. 40 Menschen würden vermisst und mehr als 1400 seien verletzt worden, teilte der Nationale Katastrophenschutz am Sonntag mit.
Tsunamiwarnung nach Erdbeben vor der Küste der Philippinen
Ein schweres Erdbeben hat die südlichen Philippinen erschüttert und Tsunamiwarnungen in mehreren Ländern ausgelöst. Gebäude stürzten ein, Menschen liefen in Panik auf die Straßen. Das Beben der Stärke 7,8 ereignete sich am Montagmorgen vor der Küste der Provinz Sarangani auf der Insel Mindanao, wie das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) mitteilte. Berichte über mögliche Todesopfer werden von den Behörden überprüft.
Erdbeben der Stärke 4,4 im Gebiet des Supervulkans bei Neapel
Ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,4 hat Donnerstagfrüh das Gebiet rund um den Supervulkan bei Neapel erschüttert. Das Epizentrum lag im Gebiet der Phlegräischen Felder in einer Tiefe von rund drei Kilometern. Das Beben war auch in Neapel deutlich spürbar.
Mindestens 89 Tote durch Unwetter in Indien
Bei Unwettern im Norden Indiens sind mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien am Mittwoch im Bundesstaat Uttar Pradesh infolge von Sturmböen, heftigem Starkregen, Hagelstürmen und Blitzen mehr als 50 Verletzte gemeldet worden, berichteten lokale Behörden. Fast 90 Gebäude wurden demnach beschädigt. Außerdem hätten mindestens 114 Nutztiere ihr Leben verloren. Der Regierungschef Uttar Pradeshs, Yogi Adityanath, ordnete finanzielle Unterstützung für Betroffene an.
Wieder erschüttert ein Erdbeben den Iran
Erneut ist der Iran von einem Erdbeben erschüttert worden. In der Provinz Kerman im Südosten des Landes bebte am Donnerstag die Erde. Nach Angaben des staatlichen Senders Irib erschütterte das Beben der Stärke 5 die Kleinstadt Bardsir. Rettungskräfte des Roten Halbmonds wurden umgehend in das Gebiet entsandt. Zunächst gab es keine Berichte über Opfer oder größere Schäden.
Erdbeben der Stärke 5,7 erschüttert Kreta und Ägäis
Südöstlich der griechischen Ferieninsel Kreta hat sich ein Erdbeben ereignet. Nach Angaben des Geodynamischen Instituts in Athen erreichte es eine Stärke von 5,7. Berichte über größere Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Die Behörden führten Kontrollen durch, meldete der griechische Rundfunk (ERTNews).
Warnung vor neuem Regen und Überschwemmungen in Portugal
In Portugal haben die Behörden nach einem heftigen Unwetter mit fünf Toten vor neuem Starkregen und Überschwemmungen gewarnt. Wegen der erwarteten heftigen Regenfälle sprach der Wetterdienst Ipma am Samstag für das gesamte portugiesische Festland eine Unwetterwarnung bis Montag aus. Im Zentrum des Landes waren infolge des Sturms „Kristin“ nach Angaben des Energieversorgers E-Redes am Samstagnachmittag immer noch fast 200.000 Haushalte ohne Strom.
Wintersturm sorgt für Tote und Stromausfälle in den USA
Ein heftiger Wintersturm hat in weiten Teilen der USA zu mehreren Todesfällen und zu Stromausfällen in mehr als einer Million Haushalten geführt. In New York gab es fünf Tote, in Louisiana zwei. In mindestens 20 Staaten riefen die Behörden den Notstand aus, Tausende Flüge wurden am Wochenende gestrichen. Der nationale Wetterdienst (NWS) warnte vor erheblichen Einschränkungen durch glatte Wege und Straßen. Der Sturm bewegte sich am Sonntag vom Süden in den Nordosten der USA.
Die Krisen werden mehr – sind wir darauf vorbereitet?
Vor zehn Jahren wurden die Abteilungen Zivilschutz und Wasserschutzbauten sowie die Berufsfeuerwehr in der Agentur für Bevölkerungsschutz zusammengeführt. Seither galt es, zahlreiche belastende Ereignisse zu bewältigen – und die Herausforderungen bleiben. Wie gut man darauf vorbereitet ist, erklärt Direktor Klaus Unterweger im Interview.
Zwei Tote bei starkem Erdbeben in Mexiko
Ein schweres Erdbeben hat am Freitag Mexiko erschüttert. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben. Ein 60-Jähriger starb nach Behördenangaben, als er bei der Evakuierung seiner Wohnung stürzte. Eine Frau kam ums Leben, als ihr Haus über ihr zusammenbrach. Viele Menschen rannten in Panik ins Freie, zahlreiche Gebäude wurden evakuiert. Präsidentin Claudia Sheinbaum musste wegen des Erdstoßes am Freitagmorgen eine Pressekonferenz abbrechen und den Präsidentenpalast verlassen.
37 Tote durch Überschwemmungen in Marokko
In Marokko sind durch Starkregen und Überschwemmungen in der Hafenstadt Safi mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. 14 Verletzte wurden nach Angaben der Behörden am Sonntag in Krankenhäuser gebracht, die meisten von ihnen wurden inzwischen aber wieder entlassen. Mindestens 70 Häuser und Geschäfte in der Altstadt waren überflutet.
Flutkatastrophe in Asien: Über 1.000 Todesopfer
Mehr als zwei Wochen nach den verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen in Indonesien ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf über 1.000 gestiegen. Weitere 218 Menschen würden derzeit noch vermisst, hieß es in der jüngsten Mitteilung der nationalen Katastrophenschutzbehörde am Samstag.
Überschwemmungen im US-Bundesstaat Washington
Heftige Regenfälle haben im US-Bundesstaat Washington schwere Überschwemmungen ausgelöst. Gouverneur Bob Ferguson rief die Anrainer am Donnerstag auf, betroffene Gebiete auf Anweisungen der örtlichen Behörden zu verlassen. Bis zu 100.000 Menschen seien von Evakuierungen betroffen.
Über 30 Tote nach Starkregen in Sri Lanka
Nach heftigen Regenfällen sind in Sri Lanka mindestens 31 Menschen durch Überschwemmungen und Erdrutsche ums Leben gekommen. Nach 14 Vermissten wurde am Donnerstag noch gesucht, wie die Katastrophenschutzbehörde des Inselstaats in Südasien mitteilte. Die meisten Toten gab es den Angaben zufolge im zentralen Bezirk Badulla. In dem Teeanbaugebiet starben 16 Menschen, deren Häuser bei einem nächtlichen Erdrutsch verschüttet wurden.



