SVI-Obmann Stoffella dankte Landeshauptmann Kompatscher, dass es ihm gelungen sei, die Autonomiereform unter Dach und Fach zu bringen. „Die vor Kurzem in Kraft getretene Reform ist nicht nur ein Meilenstein, sondern vor allem ein Mehrwert mit neuen wesentlichen Handlungsspielräumen, von dem Südtirol in den kommenden Jahrzehnten zehren wird. Eine Leistung, die auch auf europäischer Ebene Anerkennung finde“, hob der SVI-Obmann im Gespräch hervor. Stoffella erinnerte daran, dass das SVI der wissenschaftliche Arm der Dachorganisation der Volksgruppen in Europa FUEN (Föderalistische Union der europäischen Nationalitäten) sei. Landeshauptmann Kompatscher seinerseits gratulierte Stoffella zu dessen neuer Funktion und unterstrich die Bedeutung des SVI: „Seit über sechs Jahrzehnten begleitet das Südtiroler Volksgruppen-Institut aktiv die Entwicklung der Autonomie in Südtirol und hat ein dichtes Netzwerk wertvoller Kontakte zu Institutionen und Organisationen von Sprachminderheiten in Europa aufgebaut.“
Samstag, 27. Juni 2026
Neue Spitze des Volksgruppen-Instituts beim Landeshauptmann
Das Südtiroler Volksgruppen-Institut (SVI) befasst sich mit der wissenschaftlichen Behandlung der Volksgruppenfrage und insbesondere auch der Volksgruppenrechte in Europa. Seit Mai 2026 steht Hugo-Daniel Stofella dem Institut als Obmann vor. Gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Leiter des SVI, Paul Videsott, besprach Stoffella beim Antrittsbesuch bei Landeshauptmann Arno Kompatscher in Bozen vor allem aktuelle Entwicklungen der Autonomie.

Beim Antrittsbesuch des Südtiroler Volksgruppen-Instituts haben Paul Videsott (links) und SVI-Obmann Hugo-Daniel Stoffella (rechts) Landeshauptmann Arno Kompatscher (Mitte) die aktuellen Ausgabe des Europäischen Journals für Minderheitenfragen EJM überreicht. - Foto: © LPA/Fabio Brucculeri
lpa
Alle Meldungen zu:
Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden

