Krise
Brauchen wir überhaupt noch Priester? Drei Antworten auf diese Frage
Seit vier Jahren ist die Diözese ohne Neupriester. In vielen Pfarreien sind Nichtgeweihte (Laien) zur Stelle. Sie leiten Gottesdienste am Sonntag, sie beerdigen die Toten – Aufgaben, die früher die Geistlichen ausübten. Damit bleibt die Frage: Wozu brauchen wir (noch) Priester?
Britischer Premier Starmer sucht nach Wahldebakel Weg aus der Krise
Nach dem für seine Labour-Partei desaströsen Wahldebakel bei den Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien versucht sich der britische Premierminister Keir Starmer über Wasser zu halten. Bei den Wahlen am Donnerstag fuhren die Sozialdemokraten historische Verluste ein. Bei der Kommunalwahl in England gingen etwa über 1400 Mandate in kommunalen Gremien verloren.
Freigelassener venezolanischer Oppositioneller verschleppt
Kurze Zeit nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis ist der venezolanische Oppositionelle Juan Pablo Guanipa nach Angaben der venezolanischen Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado von „schwer bewaffneten Männern“ verschleppt worden. Die Männer in Zivilkleidung hätten Guanipa „gewaltsam“ mitgenommen, erklärte Machado am Sonntag (Ortszeit) im Onlinedienst X. „Wir fordern seine sofortige Freilassung“, fügte sie hinzu.
Gegen den Lärm der Krise: Warum 2025 besser war als sein Ruf
Nachrichten von Krieg und Zerstörung waren 2025 laut und allgegenwärtig. Doch während das Negative die Titelseiten dominierte, wuchs im Stillen das Fundament für eine bessere Zukunft in vielen Bereichen. Ein Plädoyer für Zuversicht in einer Zeit, in der Verzweiflung der einfachere Weg wäre.
Krisensituationen in Kindergärten und Schulen: Interventionsprotokoll
Konkrete Methoden und Instrumente, um Verhaltensschwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern systematisch und zeitnah zu bewältigen: Eine Arbeitsgruppe hat ein entsprechendes Interventionsprotokoll ausgearbeitet. Das Dokument sei ein wichtiger Schritt, um ein Klima der Ausgewogenheit und Inklusion zu garantieren, so Schulamtsleiter Heinrich Videsott.
Haselnussproduktion in der Krise: Italiens Süßwarenindustrie zittert
Die italienische Haselnussproduktion kriselt. Wegen des Klimawandels, Dürre und Schädlingen hat sich die Produktion heuer um die Hälfte reduziert. Erwartet wird mit einer Produktion von 70.000 Tonnen, das sind 50 Prozent gegenüber dem nationalen Durchschnitt der vergangenen Jahre. Die Preise der Haselnüsse haben sich verdoppelt, vor allem die Süßwarenbranche, die ein starker Abnehmer von Haselnüssen ist, stöhnt. Sie versorgt sich etwa aber auch billiger in der Türkei.
„Wir sind da, wenn die Worte fehlen“
Wenn die Welt stehen bleibt und danach oft nichts mehr so ist, wie es war, sind die Notfallpsychologen des Landes da. Seit 20 Jahren besteht dieser Dienst in Südtirol. „Seit Beginn haben wir versucht, die Menschen aufzufangen. Heute geht es mehr darum, ihnen aufzuzeigen, wie sie aus einer schwierigen Lebenssituation herausfinden können“, sagt der Leiter Erwin Steiner und erklärt, warum es Erste-Hilfe-Kurse für die Psyche bräuchte.
Paris in politischer Krise – Wird Frankreich unregierbar?
Mit dem überraschenden Rückzug von Frankreichs Premier Sébastien Lecornu ist Präsident Emmanuel Macron rapide unter Druck geraten, und die Opposition ruft wieder laut nach seinem Rücktritt. Mit einer unerwarteten Entscheidung verschaffte sich Macron nun aber Luft.
Zurück ins Leben: Wie man Resilienz stärkt
„Das Leben ist kein Einzel-, sondern ein Mannschaftssport. Man darf sich helfen lassen“, sagt Helga Seebacher. Die Psychologin und Neuromentaltrainerin weiß, wovon sie spricht, sie hat in ihrem Leben mehrere Schicksalsschläge gemeistert und darüber ein Buch geschrieben. Heute Abend, um 18.30 Uhr, wird es in der Stadtbibliothek Bruneck vorgestellt.
Zeller-Unterstützung: Grüne ringen um Linie und sondieren an der Basis
Stundenlange Krisensitzung gestern der Grünen-Fraktion inklusive Gemeinderatskandidaten: Die Wahlschlappe, die Vorgabe für eine Zeller-Unterstützung und Ulrike Ceresaras Ausscheren haben die Grünen gespalten. Gestern schien eine Unterstützung für Katharina Zeller aber noch nicht vom Tisch zu sein.
„Wir kämpfen um unsere Zukunft“
Schön, aber auch rau ist Georgien – und seit langer Zeit hart umkämpft: Gefangen zwischen der Sehnsucht nach „westlichen Werten“ und Putins Weltreich- Träumen. Seit den vergangenen umstrittenen Wahlen entlädt sich dieser Zwiespalt auf den Straßen, wie der Georgier Michael Meshki s+ erzählt. Er ist Mitarbeiter des Kinderhilfswerks „World Vision“ und politischer Aktivist.
Was bedeutet Frankreichs politische Krise für Europa?
Eines der stärksten Länder der EU kommt mit seinem Budgetdefizit nicht zurecht. Frankreich schiebt eine Schuldenlast von 3228 Milliarden EUR vor sich her, 112,7 Prozent des BNP. In diesem Jahr wird das Defizit 6,1 Prozent betragen, was die EU-Richtlinien übersteigt und ein Verfahren gegen das Land mit sich brachte.
Noch kein Ende der Krise in Sicht
In der Mehrheit kehrt weiterhin keine Ruhe ein: „Die SVP muss ihren Koalitionspartnern zeitnah Antworten auf Fragen liefern wie etwa zum Behindertentransport“, fordert Anna Scarafoni (FdI). „8 oder 9 Mal habe ich keine Antworten erhalten – beim 10. Mal habe ich dann ein Zeichen des Protestes gesetzt.“ SVP-Fraktionschef Harald Stauder fordert hingegen vor allem an die Adresse von Scarafoni – mehr Professionalität und eine bessere Vorbereitung.
In der Regierungskoalition knirscht es im Gebälk
In der Regierungskoalition knirscht es im Gebälk, zumindest zwischen der SVP und dem italienischen Juniorpartner Fratelli d'Italia. Zwar hat sich gestern im Landtag das denkwürdige Abstimmungsschauspiel vom Mittwoch nicht mehr wiederholt und offene Konflikte blieben aus. Doch der Krach, bei dem sogar das Aus der Koalition im Raum gestanden haben soll, sorgte auch gestern noch für Spannungen innerhalb der Mehrheit.
Europa unter Druck: Zerbricht die juristische Basis der EU?
Zu den größten Errungenschaften, die die heutige EU seit Abschluss der Römischen Verträge entwickelt hat, gehört die gemeinsame Rechtsordnung. Eine Gruppierung von noch so befreundeten Staaten wäre längst erodiert, wenn sie nur auf zwischenstaatlicher Kooperation aufgebaut wäre.
Sprengt Fattor ein Jahr vor den Gemeinderatswahlen die Koalition?
Wohnbauzonen und neue Hauptstraßen im landwirtschaftlichen Grün: Für Bozens Mobilitätsstadtrat Stefano Fattor (PD) wäre all das kein Problem. Für seine Koalitionspartner jedoch sehr wohl, weshalb es jetzt eine Krisensitzung gab, bei der man Fattor ganz klar in die Schranke gewiesen hat.
Das Ende des magischen Schuldendenkens
Bis vor kurzem wurde jeder Hinweis auf finanzpolitische Vorsicht von linken Ökonomen schnell als „Sparmaßnahmen“ abgetan. Aber da höhere Zinssätze schnell zur neuen Normalität werden, ist die Vorstellung, dass jedes wirtschaftliche Problem mit mehr Staatsverschuldung gelöst werden kann, unhaltbar geworden.
Wenn in der Schule eine Krise einschlägt: Was spezielle Einsatzteams machen
Immer wieder kommt es zu Krisensituationen in Schulen und Kindergärten. Ein tödlicher Unfall kann eine solche Krise auslösen, aber auch eine schwere Erkrankung eines Elternteils. Hier ist schnelle Hilfe wichtig, an den Bildungseinrichtungen gibt es entsprechende Einsatzteams – die sogenannten Careteams.
Südtiroler Speck in der Krise? Das sagen die Produzenten
Wie berichtet, war 2023 ein sehr schwieriges Jahr für die Speckverarbeiter im Land. Zumindest für jene, die ihren Markenspeck mit g.g.A. in größerem Stil im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Italien verkaufen. Ein Blick auf 2 unterschiedliche Realitäten im Südtiroler Speck Konsortium.
Krieg, Krisen und Konflikte: Wie wir das psychisch besser bewältigen
Genau vor einem Jahr haben wir ein Interview mit Dr. Roger Pycha, Primar des psychiatrischen Dienstes in Brixen, geführt. Darin hat der Mediziner geschildert welche Auswirkungen die Pandemie, dann der Krieg in der Ukraine und schließlich eine sich stetig verschärfende Energie- und Wirtschaftskrise auf unsere Psyche haben. Heute – ein Jahr später – befinden wir uns weiterhin im Krisenmodus: Krieg und Gewalt in vielen Teilen der Welt und eine angespannte wirtschaftliche Lage machen vielen Menschen zu schaffen.
Wo der Zorn auf die Politik entsteht
Auch in Südtirol wird oft und laut auf „die da oben“ geschimpft, die in der Politik das Sagen haben und so gut wie alles falsch machen. Sind schlechte Politiker der Grund für die Krise der Demokratie? Nicht nur, sagt die Politikwissenschaftlerin Manon Westphal von der Universität Münster. Bei ihrer Forschungsarbeit macht sie einen anderen Grund für den Politikfrust aus.
„Toxische Kombination“ fürs Bauen
Wer mit offenen Augen durch Südtirol fährt, stellt fest, dass heuer wesentlich weniger gebaut wird, als in anderen Jahren. Die Bestätigung liefert das Statistikamt Astat, das bei den ausgestellten Baugenehmigungen im ersten Halbjahr einen deutlichen Rückgang vermeldet. Besonders schwach entwickelte sich das erste Halbjahr für den privaten Wohnbau.
Eurovita-Rettungsplan steht – auch Südtiroler betroffen
Im Fall der strauchelnden italienischen Versicherungsgesellschaft Eurovita konnte nun eine Lösung gefunden werden. Italiens 5 große Versicherungsgesellschaften und 30 Banken, darunter die Südtiroler Sparkasse und die Volksbank, haben sich am Freitag auf einen Rettungsplan geeinigt. Unter den Eurovita-Kunden sind auch zahlreiche Südtiroler.



