Spanien
San Sebastian startet wieder mit Glamour und Autorenkino
Mit einem vielversprechenden Mix aus Autorenkino, Neuentdeckungen und Hollywoodglamour startet am kommenden Freitag das 74. Internationale Filmfestival von San Sebastian. Vom 18. bis 26. September treten insgesamt 17 Filme im Rennen um die Goldene Muschel an. Brad Pitt, Naomi Watts, Orlando Bloom, Rami Malek, Jeremy Irons und Penélope Cruz sorgen unterdessen für Hollywoodflair in der nordspanischen Küstenstadt.
Tragödie vor den Kanaren: Mehr als 80 Tote befürchtet
Bei der Überfahrt in einem kleinen Holzboot von Westafrika zu den Kanaren könnten mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen sein. Die staatliche spanische Seenotrettungsorganisation teilte mit, am Mittwochabend ein Boot mit 44 Menschen und 5 Leichen 140 Kilometer südlich von Gran Canaria entdeckt zu haben.
Kein Frauenmord – Italiener nach Tod seiner Partnerin in Spanien wieder frei
Erst wurde er festgenommen, nun ist er wieder frei: Nach dem Tod seiner 47 Jahre alten Partnerin in Südspanien geriet ihr italienischer Lebensgefährte zunächst ins Visier der Ermittler. Die Frau war am Freitag in Isla Cristina tot aufgefunden worden. Inzwischen wurde der 60-Jährige wieder freigelassen.
Italien verlängert Grenzkontrollen zu Spanien
Im Streit über den Umgang mit Migranten hat Italien die Grenzkontrollen zum EU-Partner Spanien um weitere 15 Tage verlängert. Das Innenministerium in Rom teilte mit, die Benachrichtigung über die Verlängerung der Kontrollen an den Luft- und Seegrenzen werde an die EU übermittelt.
Migrationskrise in Ceuta: Spanien bittet Frontex um Hilfe
Die Regierung in Madrid hat die EU-Grenzschutzagentur Frontex um Hilfe bei der Bewältigung der Migrationskrise in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta gebeten. Die Anfrage sei von Innenminister Fernando Grande-Marlaska an die Generaldirektorin für Migration und Innere Angelegenheiten der Kommission, Beate Gminder, gerichtet worden, hieß es auf der Internetseite der Regierungspressestelle in Madrid. Gminder habe diese Hilfe bereits am 21. August angeboten.
Deutsche an Strand in Spanien tot aufgefunden: Italiener festgenommen
Ein Spaziergang am frühen Morgen endet für Passanten mit einem Schock: Auf einer Straße nahe dem Strand von Punta del Caimán im südspanischen Isla Cristina entdecken sie den leblosen Körper einer Frau. Die 47-jährige Deutsche ist offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.
Einen Monat nach Migrantendrama: Ceuta wird zum sozialen Pulverfass
Knapp einen Monat nach dem Massenansturm von bis zu 80.000 afrikanischen Migranten auf Ceuta spitzen sich die sozialen Spannungen in der spanischen Nordafrika-Exklave dramatisch zu. Zwar kehrten die meisten der hauptsächlich jungen Marokkaner bereits 24 Stunden später wieder in ihre Heimat zurück. Doch laut Angaben der Regionalregierung befinden sich auch einen Monat nach dem Massenansturm immer noch bis zu 8000 Migranten in der nur 85.000 Einwohner zählenden Kleinstadt.
Ceuta: Fünf mutmaßliche Schlepper festgenommen
Drei Wochen nach dem Massenandrang von Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika hat die spanische Polizei fünf mutmaßliche Schlepper festgenommen. Den Verdächtigen werde vorgeworfen, von den Migranten bis zu 9.000 Euro für die Überfahrt von der spanischen Exklave aufs europäische Festland verlangt zu haben, teilte die spanische Polizei am Freitag mit.
Spanien errichtet zwei Flüchtlingslager in Ceuta
Drei Wochen nach dem Massenandrang von Migranten will die spanische Regierung zwei „temporäre Aufnahmeeinrichtungen“ in der spanischen Exklave Ceuta einrichten. Ziel sei es, den rund 1.800 dort verbliebenen Flüchtlingen eine Unterbringungsmöglichkeit zu bieten, „damit sie die Nächte nicht mehr auf der Straße oder am Strand verbringen müssen“, erklärte das Migrationsministerium am Donnerstag.
Spanien hat auf Flughäfen 4.646 Personen aus Italien kontrolliert
Spanien hat seit dem 8. August an seinen Flughäfen insgesamt 4.646 Drittstaatsangehörige kontrolliert, die aus Italien eingereist sind. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums, die am Sonntag um 13 Uhr aktualisiert wurden, wurden dabei 409 Flüge überprüft und 637 Polizeibeamte eingesetzt.
Italien will Grenzkontrollen zu Spanien vorerst nicht aufheben
Italien will die vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen zu Spanien vorerst nicht aufheben. Innenminister Matteo Piantedosi sagte am Donnerstagnachmittag vor dem parlamentarischen Schengen-Ausschuss, die Entscheidung werde frühestens am Samstag geprüft. Voraussetzung sei, dass Sicherheitsrisiken für Italien vollständig ausgeschlossen werden könnten.
Marokko warnt vor erneutem Migrationssturm nach Ceuta
Marokko hat eine Gruppe von Menschen festgenommen, die im Verdacht stehen, zu neuen Versuchen der illegalen Einreise in die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla angestiftet zu haben. Das teilte das marokkanische Innenministerium mit. In den vergangenen Tagen seien anonyme Beiträge und Nachrichten überwacht worden, die in den sozialen Medien Aufrufe zu gemeinsamen Massenüberquerungen am 15. August verbreiten, hieß es.
Ceuta-Krise: Streit zwischen Rom und Madrid spitzt sich zu
Der Streit zwischen Italien und Spanien über die vorübergehende Wiedereinführung von Grenzkontrollen im Schengen-Raum infolge der Ceuta-Krise spitzt sich zu. Der spanische Außenminister José Manuel Albares warf der italienischen Regierung vor, die Maßnahme aus innenpolitischen und wahlstrategischen Gründen beschlossen zu haben.
Spanien: Zeitweise 80.000 Migranten in Ceuta
Rund 80.000 Menschen sind nach einer neuen Schätzung der spanischen Regierung beim Migrantenansturm Ende Juli irregulär nach Ceuta gelangt. Dies sagte der Minister für Territorialpolitik, Ángel Víctor Torres, bei einem Besuch in der spanischen Nordafrika-Exklave. Zuvor hatte die letzte Schätzung der linksgerichteten Regierung in Madrid bei 72.000 gelegen.
Ist Sánchez’ Migrationspolitik schuld?
Nach dem Migrantenansturm in Ceuta in der vergangenen Woche wird nun nach einem Verantwortlichen gesucht. Dabei wird vor allem der spanische Premierminister Pedro Sànchez von seinen europäischen Kollegen wegen seiner Migrationspolitik attackiert – aus fadenscheinigen Gründen.
Spanien wies erste Reisende aus Italien zurück
Nach der Wiedereinführung von Grenzkontrollen für Reisende aus Italien hat Spanien zehn Personen die Einreise verweigert. Dies teilte das spanische Innenministerium am späten Samstagabend mit. Demnach wurden am ersten Tag der Maßnahme insgesamt 199 Personen auf zwölf Flügen aus Italien an den Flughäfen von Madrid, Barcelona, Sevilla, Bilbao, Alicante und Valencia kontrolliert. Die EU bemüht sich indes um Beruhigung im Migrationsstreit zwischen Madrid und Rom.
Menschenrechtsgruppen zu Ceuta-Krise: Mehr als 140 Tote
Beim Ansturm von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta sind nach Angaben marokkanischer Menschenrechtsorganisationen mehr als 140 Menschen ums Leben gekommen. Die Menschenrechtsgruppe AMDH und eine Vereinigung in Europa ansässiger marokkanischer Organisationen sprachen am Freitag von mindestens 141 Toten.
Aufruf in sozialen Netzwerken: Neuer Ansturm auf Ceuta droht
Am Dienstag haben sich die EU-Innenminister auf einer Online-Konferenz unter anderem für eine bessere Überwachung der sozialen Netzwerke aus, um migratorische Massenbewegungen wie am vergangenen Freitag in Ceuta besser vorhersehen und unterbinden zu können. Die Strategie scheint auch mehr als notwendig zu sein. Denn wie es aussieht, plant Marokkos Jugend im Internet bereits einen neuen Ansturm auf die spanische Nordafrika-Exklave.
Berichte: 17 tote Migranten vor Mallorca
Bis zu 17 Migranten sind nach Angaben von zwei Überlebenden Medienberichten zufolge bei dem Versuch ums Leben gekommen, mit einem Boot die Balearen zu erreichen. Die beiden Männer aus dem Maghreb seien gegen drei Uhr morgens knapp 25 Kilometer südwestlich von Mallorca aus dem Meer gerettet worden. Ihnen nach waren insgesamt 19 Menschen an Bord des Bootes, wie der staatliche TV-Sender RTVE, die Regionalzeitung „Diario de Mallorca“ und weitere Medien berichteten.
Marokko: Falschinformationen für Ansturm auf Ceuta verantwortlich
Marokko hat Falschinformationen in sozialen Medien für den massiven Ansturm von Migranten auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta verantwortlich gemacht. Zudem sei ein Urteil eines spanischen Gerichts, das die sofortige Rückführung von auf See abgefangenen Migranten verbiete, falsch interpretiert worden, teilte das marokkanische Innenministerium am späten Sonntagabend in einer ersten offiziellen Reaktion mit.Das deckt sich mit Äußerungen des spanischen Außenministeriums.
Ceuta-Krise: Zahl der Toten steigt auf 72
Nach dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta haben Einsatzkräfte weitere Leichen geborgen. Die Zahl der Toten stieg damit auf 72, teilte der Vertreter des spanischen Innenministeriums, Miguel Ángel Pérez Triano, am Sonntag in Ceuta Journalisten mit. Zuvor waren 67 Tote offiziell bestätigt worden. Einsatzkräfte suchen weiter das Meer ab.
Ceuta-Krise: Suche nach weiteren Leichen fortgesetzt
Die Behörden suchen im Meer vor Ceuta weiter nach Leichen von Migranten, die bei dem Ansturm Zehntausender auf die spanische Nordafrika-Exklave ertrunken sind. Der spanische staatliche Fernsehsender RTVE berichtete Sonntagfrüh, die Polizeieinheit Guardia Civil durchkämme die Gewässer vor der Küste. Bisher wurden 72 Menschen aus dem Meer geborgen, die schwimmend von Marokko aus das EU-Gebiet erreichen wollten und dabei ertranken.



