Wolf
Nordtirol: Wolf ohne Abschussverordnung geschossen
Ein Wolf hat offenbar vergangenen Sonntagvormittag auf einer Heimweide nahe einer Siedlung in Arzl im Pitztal (Bezirk Imst) sechs Ziegen gerissen bzw. getötet. Am Abend wurde dann in demselben Bereich ein Wolf erlegt, wie die „Tiroler Tageszeitung“ berichtet hatte. Für das betreffende Jagdgebiet sei keine der sonst üblichen Abschussverordnungen des Landes vorgelegen bzw. in Kraft gewesen, hieß es vom Land.
Wölfe kehren nach Rom zurück: Stabile Rudel lokalisiert
Der Wolf ist tief mit der Gründungsgeschichte Roms verbunden: Der Überlieferung nach soll eine Wölfin die ausgesetzten Zwillinge Romulus und Remus gesäugt haben, die später die Stadt gründeten. Nun ist der Wolf auch in der Realität wieder zunehmend in der Umgebung der italienischen Hauptstadt präsent.
Zahl der Wolfsrisse in Nordtirol sinkt abrupt: Und in Südtirol?
In Nordtirol ist die Zahl der von Wölfen gerissenen Nutztiere laut einer vorläufigen Bilanz deutlich zurückgegangen. Laut „Tiroler Tageszeitung“ könnte dies auch damit zusammenhängen, dass heuer bereits zwölf Wölfe erlegt wurden – so viele wie noch nie seit Einführung dieser Möglichkeit.
„Echte Notlage“: Drei Kinder in Bari von Wildtier attackiert – Teils schwer verletzt
Drei Kinder sind im Raum Bari innerhalb von weniger als zwei Wochen von einem Wildtier angegriffen und gebissen worden. Bei dem Tier könnte es sich laut Experten um einen Wolf oder um einen Wolf-Hund-Hybriden handeln. Der Bürgermeister von Noicattaro, Raimondo Innamorato, spricht inzwischen von einer „echten Notlage“.
Kritik an Wolfabschüssen: Beschwerde gegen Tirol und Kärnten
Nach dem umstrittenen Abschuss des italienischen, mit einem Sender ausgestatteten Wolfes Mirco in Tirol haben Naturschutzorganisationen eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht. Die italienische Tierschutzorganisation mit Sitz in Parma „Io non ho paura del lupo APS“ („Ich habe vor dem Wolf keine Angst“) wandte sich gemeinsam mit der österreichischen „Austrian Nature Conservation Alliance“ (ANCA) an die Kommission.
Drama beim Grillabend: Wolf greift Kleinkind an, Familienhund totgebissen
Ein gemütlicher Grillabend endet für eine Familie in der Toskana in einem Albtraum: Ein Wolf dringt auf das Grundstück ein und steuert direkt auf einen zweijährigen Jungen zu. Nur der mutige Einsatz des Familienhundes verhindert Schlimmeres – für das Tier endet die Attacke tödlich.
Nach Wolfsabschuss fordert SVP: Es muss noch schneller gehen
Nach der Entnahme eines Problemwolfs in Enneberg stellt sich die SVP demonstrativ hinter das Vorgehen der Landesregierung. Landessekretär Harald Stauder sieht den Schutz der Alm- und Viehwirtschaft als zentralen Bestandteil der Südtiroler Identität und fordert ein praxisnäheres Wolfsmanagement.
„Wir lassen uns von den Tierschützern nicht abschrecken“
Nach dem Abschuss eines Wolfes in Enneberg will die Tierschutzorganisation LAV den Landeshauptmann vor Gericht bringen – doch die SVP schießt zurück. „Wir lassen uns von den Tierschützern nicht abschrecken. Mittelfristiges Ziel ist eine geregelte Entnahme des Wolfes als jagdbare Art durch die Jägerschaft“, sagt SVP-Senator Meinhard Durnwalder.
Erstmals Wolf in der Steiermark zum Abschuss freigegeben
Erstmals seit der Rückkehr des Wolfs in der Steiermark ist nun ein Tier, das nachweislich über zehn Schafe gerissen hat, im Gebiet Gumpeneck in der Gemeinde Sölk im Bezirk Liezen zum Abschuss freigegeben worden. Seit Juni war der Wolf aktiv und dürfte wohl eine weit höhere Dunkelziffer an Nutztieren gerissen haben, hieß es am Freitag in einer Aussendung von Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer (ÖVP).
Von den Dolomiten nach Österreich: Die einsame Reise des Wolfs Mirco
Ein junger Wolf hat innerhalb eines Monats Hunderte Kilometer durch die Alpen zurückgelegt und dabei Italien und Österreich durchquert. Auch in Südtirol wurde er gesichtet. Das Tier mit dem Namen Mirco hatte sein Rudel in den Dolomiten der Provinz Belluno in der Region Venetien verlassen und wird seitdem per GPS-Halsband wissenschaftlich überwacht. Aktuell befindet er sich offenbar im Tiroler Zillertal.
Wolfsforschung im Alpenraum: Mehrere Wölfe in Südtirol per GPS geortet
Im Alpenraum laufen derzeit umfangreiche Forschungsarbeiten zur Beobachtung von Wölfen. Mehrere Tiere werden dabei mit GPS-Halsbändern ausgestattet, um ihre Bewegungen, ihr Verhalten sowie die Nutzung von Lebensräumen wissenschaftlich zu dokumentieren.
Rund 60 Schafe bei Wolfsriss getötet – 100 weitere verletzt
In Füchtenfeld (Niedersachsen) sind innerhalb von zwei Nächten mindestens 57 Schafe durch Wolfsangriffe getötet und mehr als 100 weitere verletzt worden. Nach Angaben der Landesjägerschaft handelt es sich dabei um den bislang größten dokumentierten Fall von Wolfsrissen in Niedersachsen.
Schriftsteller Serras Hund von Wolfsrudel getötet: „Politische Strategie muss her“
Sechs Jahre lang währte die besondere Verbindung zwischen dem Schriftsteller Michele Serra und seinem Hund Osso. Im Jahr 2020 hatte Serra den streunenden Rüden halb tot im Wald gefunden und ihn mühsam ins Leben zurückgeholt. Seitdem waren die beiden unzertrennlich. Doch am Abend des 1. Mai endete diese gemeinsame Zeit jäh und gewaltsam: Nur wenige Meter von Serras Haus im piacentinischen Apennin entfernt wurde Osso von einem Wolfsrudel angegriffen und getötet.
Südtirol: Wo im April Wolf und Bär nachgewiesen wurden
Im April 2026 war in Südtirol eine weitreichende Aktivität von Großraubwild zu beobachten. Während das Pustertal einen auffälligen Schwerpunkt bei den Wolfssichtungen bildete, konzentrierte sich die Präsenz der Bären vor allem auf das Vinschgau.
Sorge in Antholz: Wieder ein Wolf in Siedlungsnähe
Im Antholzer Tal sorgen wiederholte Wolfssichtungen in der Nähe von Wohnhäusern und am helllichten Tag für zunehmende Besorgnis bei der Bevölkerung: Nachdem erst vor wenigen Tagen vermutlich ein junger Wolf auf Reviersuche beim Antholzer See einen Hund angegriffen und verletzt hat, wurde gestern Mittag ein Wolf in Siedlungsnähe in Antholz Mittertal beobachtet.
Wenn der Wolf näher rückt: Almwirtschaft unter Druck
Die Bauern bereiten sich schon auf den alljährlichen Almauftrieb vor, doch eine Sache bereitet ihnen große Sorgen: der Wolf. „In der Landwirtschaft braucht es auch die Almwirtschaft dringend, deshalb ist es uns ein großes Anliegen, das Problem so schnell wie möglich zu beheben“, erklärt Landwirtschaftslandesrat Luis Walcher.
Trentino: Bärenbestand steigt, Wolfspräsenz geht zurück
Die Zahl der Bären in Trentino und in den angrenzenden Gebieten ist weiter gestiegen. Laut der Schätzung des Situationsberichts der Großraubtiere 2025 werden insgesamt 118 Exemplare gezählt – Jungtiere ausgenommen. Die Zahl der Wolfsrudel hingegen nimmt ab.
Kärnten: Sieben Wölfe seit Jänner getötet
Sieben „Risikowölfe“ sind in Kärnten in den Monaten Jänner bis März 2026 getötet worden. Das teilte das Jagdreferat des Landes am Mittwoch mit. Vier Wölfe wurden im Bezirk Hermagor erlegt, zwei im Bezirk Spittal an der Drau und einer im Bezirk Villach-Land. Jedes Mal seien zuvor Vergrämungsmaßnahmen getroffen worden, hieß es. 20 Mal wurden Wölfe vom Land zum Abschuss freigegeben. Tierschützer kritisieren die Abschüsse als rechtswidrig.
Nach Attacke auf Frau in Hamburg: Wolf wieder frei
Der nach einem Angriff auf eine Frau vor einer Woche mitten in Hamburg eingefangene Wolf ist wieder frei. Das männliche Jungtier sei mit einem Sender ausgestattet und am Ostersonntag wieder ausgewildert worden, teilte die Hamburger Umweltbehörde mit. Wo genau der Wolf freigelassen wurde, sagte die Behörde nicht. Das Tier befand sich seit Dienstag in einer Wildtierauffangstation bei Sachsenhagen im niedersächsischen Landkreis Schaumburg.



