Arbeitsmarkt
Lage der EU: Amhof teilt Position zu Sozialthemen und Gleichstellung
Europalandesrätin Magdalena Amhof bewertet die Rede der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als Bekenntnis für ein menschenzentriertes Europa – Arbeit, Frauenrechte und Schutz der Jugend im Fokus. Die Rede sei zugleich ein wichtiges Signal für den Zusammenhalt Europas und seine gemeinsamen Grundwerte.
Zusätzliche Geldmittel für begleitende Inflationsanpassung
Wer im öffentlichen Dienst arbeitet, soll künftig nicht mehr Jahre auf Inflationsanpassungen warten müssen. Die Landesregierung hat am Freitag zugestimmt, zusätzliche Geldmittel für das neue Modell einer begleitenden Inflationsanpassung bereitzustellen.
Steuern verringern Einkommensunterschiede nur leicht
Das italienische Steuersystem federt Einkommensunterschiede zwar ab. Von Steuerfreibeträgen und Steuerabsetzbeträgen profitieren die Bürger aber nicht im selben Ausmaß. Dies macht eine aktuelle Auswertung des Arbeitsförderungsinstituts (Afi) deutlich.
Die große Pensionierungswelle: Wie Südtirol gegensteuern kann
Seit Jahren klagt die Wirtschaft über fehlende Arbeitskräfte. Wie akut der Personalmangel ist, machte vor Kurzem der Unternehmerverband (UVS) deutlich: Aktuell sei jede zweite Stelle in Südtirol schwer zu besetzen. Und das Problem wird sich Prognosen zufolge noch weiter verschärfen, wie Arbeitsmarktexperte Stefan Luther sagt.
Weiterbildung für Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt
„Fit für die Arbeit – Schritt für Schritt“ ist eine praxisnahe Weiterbildungsreihe für Menschen mit Invalidität, die im Arbeitsalltag sicherer und selbstständiger werden möchten. Ziel des Angebots ist es, wichtige Grundfertigkeiten zu vermitteln, die in der Arbeitswelt von Bedeutung sind.
Landesrätin Amhof sieht Arbeit im Alter als Schlüsselreserve
Der Fachkräftemangel betrifft in Südtirol mittlerweile nahezu alle Sektoren. Vor diesem Hintergrund gewinnt ein Thema zunehmend an Bedeutung: die aktive Beschäftigung im Alter. Für Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof liegt hier ein entscheidender Hebel zur Stabilisierung des Südtiroler Arbeitsmarktes.
ABSTIMMUNG: Was macht für Sie eine erfolgreiche Bewerbung aus?
Lange Zeit galt ein lückenloser Lebenslauf als die wichtigste Eintrittskarte in Südtirols Betriebe. Wer Unterbrechungen im Werdegang vorweisen musste, hatte es bei Bewerbungen oft schwerer. Doch der Arbeitsmarkt hat sich grundlegend verändert.
Reallohnverlust: So stark schrumpft unsere Kaufkraft
Die Löhne in Südtirol halten seit einigen Jahren nicht mehr mit den steigenden Lebenshaltungskosten Schritt – mit Folgen für die Kaufkraft. Wie tief das Loch im Geldbeutel wirklich ist und wie viel ein Beschäftigter im Schnitt pro Tag verdient, hat nun das AFI errechnet.
Ist mein Job KI-sicher? Welche Fähigkeiten in Zukunft zählen
Künstliche Intelligenz wird die Arbeitswelt radikal revolutionieren. Berufsbilder werden sich verändern, einige könnten sogar verschwinden. Umso wichtiger ist es, sich beruflich auf die Zukunft vorzubereiten, sagt Personalexperte Hermann Troger.
Wut und Frust nach Jobverlust? So blicken Sie nach vorn
Wer von seinem Arbeitgeber gekündigt wird, ist emotional zunächst oft stark beansprucht. Ob Wut, Trauer oder Selbstzweifel – die Gefühle sind belastend und können eine ganze Weile andauern. Der ein oder andere fühlt sich damit vielleicht allein, doch in Wirklichkeit geht es vielen so.
AFI: Ohne „konkurrenzfähige Löhne“ bleiben Fachkräfte fern
Der demografische Wandel verschärft den Wettbewerb um die besten Fachkräfte und Südtirol droht, ins Hintertreffen zu geraten. Anlässlich einer aktuellen AFI-Analyse zur Beschäftigungsstruktur warnt Direktor Stefan Perini: „Ohne konkurrenzfähige Löhne wird es schwierig, qualifizierte Kräfte im Land zu halten.“
Südtirols Arbeitsmarkt wächst – doch nicht aus eigener Kraft
Südtirols Arbeitsmarkt ist im vergangenen Winterhalbjahr erneut leicht gewachsen. Ohne die Arbeitskräfte von außerhalb und den anhaltenden Boom im Gastgewerbe stünde das Land aber vor einem Nullwachstum, zeigt der jüngste Arbeitsmarktbericht des Landes.
Ohne Risiko zum neuen Job
Ein beruflicher Wechsel passiert in der Regel nicht von heute auf morgen. Er erfordert viel Zeit und Fokus, weshalb Angst und Unsicherheit selten hilfreich sind. Viele setzen deshalb auf das Prinzip der diskreten Jobsuche, die den Prozess entlastet und Perspektiven schafft.
HGV: Stärkere Einbindung von Pensionierten in den Arbeitsmarkt
Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) begrüßt den vom Südtiroler Landtag angenommenen Begehrensantrag zur Förderung der Erwerbstätigkeit von Pensionierten. Angesichts des Arbeits- und Fachkräftemangels setzt der Antrag ein wichtiges Signal, das vorhandene Potenzial erfahrener Arbeitskräfte besser zu nutzen. Gleichzeitig gilt es die Jugend nicht zu vergessen.
Mit Entschlossenheit zum Traumjob
Eine langweilig gewordene Routine. Fehlende Wertschätzung. Mangelnde Perspektive. Es gibt viele Gründe, warum Südtirolerinnen und Südtiroler für einen beruflichen Neustart offen sind. Entgegen vielen Erwartungen muss dieser aber nicht zwangsläufig aktiv und radikal erfolgen. Oft reicht es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass diskret und unverbindlich neue Möglichkeiten entdeckt werden können.
Erwerbstätigenquote soll auf 83 Prozent gesteigert werden
Südtirol hat 2025 bei der allgemeinen Erwerbstätigenquote der 20- bis 64-Jährigen erstmals die Marke von 80 Prozent erreicht – jenen Zielwert, der bereits 2012 für diese Altersgruppe von der Landespolitik und Sozialpartnern vereinbart worden war. Bis 2030 wird nun eine weitere Steigerung auf 83 Prozent angestrebt: Das geht aus den aktuellen Arbeitsmarkt-News der Beobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt hervor.
Wie es um Südtirols Arbeitsmarkt steht
Südtirols Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin stabil: Die Beschäftigung blieb im vergangenen Jahr hoch, die Arbeitslosenzahl niedrig, belegen aktuelle Astat-Daten. Zugleich schlummert bei den sogenannten Nicht-Erwerbspersonen eine Reserve, die dem Arbeitsmarkt derzeit noch fehlt.
Mütter im Job: „Wer niemanden hat, hat große Probleme“
Nach der Geburt zurück in den Job – für viele Frauen in Südtirol beginnt genau dann ein schwieriger Spagat. Eine neue Arbeitsmarkt-Studie zeigt: Immer mehr Mütter kehren nur noch mit befristeten Verträgen zurück, viele geben ihren Job ganz auf. Christa Ladurner von der Allianz für Familie erklärt im Interview, warum das so ist – und was sich dringend ändern müsste.
Achtung: Teilzeitfalle bei Arbeitseinstieg nach Mutterschaft unterschätzt
Wie sieht es mit dem Wiedereinstieg nach der Mutterschaft in Südtirol aus? Die Beobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt des Landes Südtirol hat hierzu aktuelle Daten. Während die Rückkehr in den Beruf stark vom formalen Bildungsgrad abhängt, offenbaren die Zahlen eine potenzielle Gefahrenquelle: Ein beträchtlicher Teil der Frauen kehrt zu deutlich schlechteren Bedingungen in den Arbeitsmarkt zurück.
Arbeiten im Generationenvergleich: Was sich verändert hat – und was gleichbleibt
Die Arbeitswelt ist im Wandel. Technologische Entwicklungen, demografische Verschiebungen und veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen haben dazu geführt, dass heute mehrere Generationen mit unterschiedlichen Prägungen gleichzeitig im Erwerbsleben stehen. Besonders häufig werden dabei die sogenannten Babyboomer, die Generation X und die Generation Z miteinander verglichen. Der Blick auf ihre jeweiligen Anforderungen an Arbeit zeigt weniger Gegensätze als vielmehr unterschiedliche Schwerpunkte.



